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Zwetschgen-Brombeer-Trifle: Dieses Dessert ist Schichtarbeit

Peter Wagner/ Foodbild Kaufen Sie Zwetschgen, bevor es zu spät ist. Doch statt Pflaumenkuchen zu backen, zaubern wir dann ein schnelles Zwetschgen-Brombeer-Trifle mit Schuss.
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#10 - 03.11.2018, 18:54 von palef

...na, noch Zweidrei Wochen...

...lieber Herr Wagner, dann können Ihre 'Fans' auch ohne Ihre Rezepte chatten...
Ich war heute erstaunt, wegen der Einfachheit des Rezepts und der Einleitung! Geht doch!
Aus dem 'Neolithikum' kommen nach wie vor die Fotos, das sieht im günstigsten Fall immer aus wie von Dr. Oetker aus den 60ern (dieses Rezept übrigens auch...Späßchen!)

#11 - 03.11.2018, 19:04 von tempus fugit

Tja, bei all den Millionen....

Zitat von Klimagas
wir hatten als Fernwanderer (saubere) Wanderklamotten und -sandalen an und die goldene Kreditkarte nicht um den Hals sondern in der Tasche. Aber Kleider machen eben Leute, auch wenn es manchmal täuscht und pöbelnde Proleten im feinen Zwirn auftreten und sich als beste Freunde fühlen.
Deutschen, die jährlich nach Italien und anderswo hinströmen, fällt Ihre Abwesenheit nicht auf.

Aber eines bin ich mir sicher: an der Kleidung liegts nicht. Wenn einer nicht stinkt und auch sehr lässig gekleidet ist (ds. Jahr in Ligurien und an der Cote d'Azur...) sogar mit Badeshort und einem T-shirt wird der anstandslos bedient - und freundlich.

Augen auf im Touristenverkehr, wer sehen will, der sieht. Nur Pfennigfuchser sind da nicht gern gesehen, siehe mein Hinweis und der kommt aus
einem Erlebnis in Monteriggione in der Toskana, wo wir dann gut beraten und bedient wurden! Wie immer!
Doch, einmal war's nicht so recht, in Como, aber das Restaurant wurde von einer grantigen Deutschen mit Kasernenton geführt!
Hab' dann von Freunden erfahren, dass das auch nicht lange gedauert hat...

#12 - 03.11.2018, 20:22 von Klimagas

Zitat von tempus fugit
Deutschen, die jährlich nach Italien und anderswo hinströmen, fällt Ihre Abwesenheit nicht auf. 1) Aber eines bin ich mir sicher: an der Kleidung liegts nicht. Wenn einer nicht stinkt und auch sehr lässig gekleidet ist (ds. Jahr in Ligurien und an der Cote d'Azur...) sogar mit Badeshort und einem T-shirt wird der anstandslos bedient - und freundlich. Augen auf im Touristenverkehr, wer sehen will, der sieht. Nur Pfennigfuchser sind da nicht gern gesehen, siehe mein Hinweis und der kommt aus 2) einem Erlebnis in Monteriggione in der Toskana, wo wir dann gut beraten und bedient wurden! Wie immer! 3) Doch, einmal war's nicht so recht, in Como, aber das Restaurant wurde von einer grantigen Deutschen mit Kasernenton geführt! Hab' dann von Freunden erfahren, dass das auch nicht lange gedauert hat...
1) die Deutschen, keine Manieren.

2) Ein malerischer Ort. 1988 war es da noch sehr einsam, heute haben sie einen Grossparkplatz, damit die Touristen mit ihren mehr oder weniger dicken Portemonnaies in Scharen kommen können.

3) Die Menschen sind eben verschieden. In Trevi (Umbrien) war am Sonntagmorgen der Hund begraben und keine Möglichkeit zum Frühstück zu finden. Auf unsere freundliche Nachfrage hin wurden wir trotz Wanderkleidung, Bergschuhen und schwerem Rucksack in den Frühstücksraum eines Luxushotels geführt, mittig plaziert, zuvorkommend bedient und haben nach üppigem Frühstück fast betteln müssen, damit wir wenigstens etwas in die Trinkgeldkasse (doch, die gab es) legen durften, das Frühstück war unbezahlbar, also umsonst.

Nein an der Kleidung liegt es nicht, an der Einstellung der Menschen liegt es. Im Rucksack trägt man keinen Smoking mit sich, und Spaghetti geben Energie.

#13 - 03.11.2018, 21:40 von tempus fugit

Tja, Reisen ist auch eine Kunst,...

Zitat von Klimagas
1) die Deutschen, keine Manieren. 2) Ein malerischer Ort. 1988 war es da noch sehr einsam, heute haben sie einen Grossparkplatz, damit die Touristen mit ihren mehr oder weniger dicken Portemonnaies in Scharen kommen können. 3) Die Menschen sind eben verschieden. In Trevi (Umbrien) war am Sonntagmorgen der Hund begraben und keine Möglichkeit zum Frühstück zu finden. Auf unsere freundliche Nachfrage hin wurden wir trotz Wanderkleidung, Bergschuhen und schwerem Rucksack in den Frühstücksraum eines Luxushotels geführt, mittig plaziert, zuvorkommend bedient und haben nach üppigem Frühstück fast betteln müssen, damit wir wenigstens etwas in die Trinkgeldkasse (doch, die gab es) legen durften, das Frühstück war unbezahlbar, also umsonst. Nein an der Kleidung liegt es nicht, an der Einstellung der Menschen liegt es. Im Rucksack trägt man keinen Smoking mit sich, und Spaghetti geben Energie.
...die man lernen muss....

Viel Erfolg, aber bitte lassen Sie die Mär, dass man
in IT schlecht und unfreundlich behandelt wird.

Dass in Italien oder in FR oder oder den Einwohnern als Frühstück ein Cappucino und 1 oder 2 Brioche
reichen, ist halt so.

Im der heissen Pfütze in '....' nenn' ich nicht, lag neben mir ein Italiener der mich erheiterte über einen wütenden Deutschen, der im Hotel ein
'deutsches Frühstück' einforderte:

"Io FOGLIO una collazione completa!"

Die haben sich offenbar einen abgegrinst. Uns reicht das meistens auch und wenn nicht, geh' ich in den nächsten Laden und lass' mit ein tolles Belegtes machen...

Aber wer Kaffee mit Bärenmarke ordert, der hat halt Pech... Oder nicht den richtigen 'Touristgenladen' gefunden! Die gibt's nämlich auch - hängt Schild draussen und auch Erdbeertorte mit Sahne...

#14 - 03.11.2018, 22:30 von Klimagas

Es sind nicht die Deutschen allein,

Zitat von tempus fugit
...die man lernen muss.... Viel Erfolg, aber bitte lassen Sie die Mär, dass man in IT schlecht und unfreundlich behandelt wird. Dass in Italien oder in FR oder oder den Einwohnern als Frühstück ein Cappucino und 1 oder 2 Brioche reichen, ist halt so. Im der heissen Pfütze in '....' nenn' ich nicht, lag neben mir ein Italiener der mich erheiterte über einen wütenden Deutschen, der im Hotel ein 'deutsches Frühstück' einforderte: "Io FOGLIO una collazione completa!" Die haben sich offenbar einen abgegrinst. Uns reicht das meistens auch und wenn nicht, geh' ich in den nächsten Laden und lass' mit ein tolles Belegtes machen... Aber wer Kaffee mit Bärenmarke ordert, der hat halt Pech... Oder nicht den richtigen 'Touristgenladen' gefunden! Die gibt's nämlich auch - hängt Schild draussen und auch Erdbeertorte mit Sahne...
die ein vernünftiges Frühstück haben wollen. Deshalb gibt es wohl in jedem Hotel, das auf sich hält eine "abbondante prima colazione".

Wer sich erst so richtig in Italien fühlt, wenn er in und an der Bar frühstückt, dem wird natürlich auch das geboten, auch das hat seinen Reiz.

#15 - 04.11.2018, 09:30 von tempus fugit

Es ging nicht um ....

Zitat von Klimagas
die ein vernünftiges Frühstück haben wollen. Deshalb gibt es wohl in jedem Hotel, das auf sich hält eine "abbondante prima colazione". Wer sich erst so richtig in Italien fühlt, wenn er in und an der Bar frühstückt, dem wird natürlich auch das geboten, auch das hat seinen Reiz.
...Frühstücke, sondern dass Sie - so Ihre Aussage -
so - erinnerlich - bei 12 Restaurantkontakten 10 x
unfreundlich bedient wurden.

Ansonsten reist jeder nach gusto, kann aber sagen,
dass wir ohne Anzug und Krawatte reisen, sehr flach aber sehr gut wohnen und speisen, wir viele
Freunde bei den Unterkünften und Restaurants
gefunden haben und dadurch die Menschen und
die Umgebung sehr gut kennen und schätzen lernten.
Letzte Anmerkung dazu:
Ligurien, Markttag, alles da, die marokk. Händler, die
lokalen Obst- und Gemüseverkäufer, ja, auch Blumenstände - den Ligurien ist bsplsw. ein Blumenlieferer für Mitteleuropa - alles.

An einem Obststand voller Leckereien und so vielfältig wie sonst kaum und mit Früchten, die man in DE garnicht kennt, z.B. die Nespole, zwei - deutsche - Damen:
"Komm, gehn' wir weiter, die haben ja nicht mal Johannisbeeren"...

Gott sei Dank, dass sowas sehr selten ist, aber sowas ist schon irgendwie emblematisch, dieser
'Bedarf' an allem rumzukritteln, was nicht ins
Weltbild eines Frosches am Boden des Brunnens
passt...
Andersrum, ao als Gedankenblitz: nicht die EU-Grenzen müssen dicht gemacht werden, sondern
die mentalen Grenzen sind zu öffnen.

Und dann sieht die Welt richtig gut und grenzenlos und auf einander zugehend freundlich aus...

Egal, ob ich in London, in Casablanca, in Aleppo oder in Istanbul etc. durch den Souk streife...

OK, O.T., aber gut Essen und Trinken gehört als wichtiger - vielleicht sogar wichtigster? - ja auch
zur Kultur.

#16 - 04.11.2018, 15:13 von Klimagas

Streng genommen

Zitat von tempus fugit
...Frühstücke, sondern dass Sie - so Ihre Aussage - so - erinnerlich - bei 12 Restaurantkontakten 10 x unfreundlich bedient wurden. Ansonsten reist jeder nach gusto, kann aber sagen, dass wir ohne Anzug und Krawatte reisen, sehr flach aber sehr gut wohnen und speisen, wir viele Freunde bei den Unterkünften und Restaurants gefunden haben und dadurch die Menschen und die Umgebung sehr gut kennen und schätzen lernten. Letzte Anmerkung dazu: Ligurien, Markttag, alles da, die marokk. Händler, die lokalen Obst- und Gemüseverkäufer, ja, auch Blumenstände - den Ligurien ist bsplsw. ein Blumenlieferer für Mitteleuropa - alles. An einem Obststand voller Leckereien und so vielfältig wie sonst kaum und mit Früchten, die man in DE garnicht kennt, z.B. die Nespole, zwei - deutsche - Damen: "Komm, gehn' wir weiter, die haben ja nicht mal Johannisbeeren"... Gott sei Dank, dass sowas sehr selten ist, aber sowas ist schon irgendwie emblematisch, dieser 'Bedarf' an allem rumzukritteln, was nicht ins Weltbild eines Frosches am Boden des Brunnens passt... Andersrum, ao als Gedankenblitz: nicht die EU-Grenzen müssen dicht gemacht werden, sondern die mentalen Grenzen sind zu öffnen. Und dann sieht die Welt richtig gut und grenzenlos und auf einander zugehend freundlich aus... Egal, ob ich in London, in Casablanca, in Aleppo oder in Istanbul etc. durch den Souk streife... OK, O.T., aber gut Essen und Trinken gehört als wichtiger - vielleicht sogar wichtigster? - ja auch zur Kultur.
geht es in Ihrem Beitrag hauptsàchlich ums Frühstück und Ihre gekonnte Art im Ausland zu frühstücken.

#17 - 05.11.2018, 01:02 von mariomeyer

Yo!

Wagners Rezept heute: ein Dessert. Diskussion im Forum: Frühstück von Deutschen in Italien - und was man dabei tragen sollte. Bin ich allein, wenn ich das ein bisschen albern finde? So echte Thomas-Mann-Probleme irgendwie ("Wollte heute eine Unterhose kaufen. Größe 6 zu groß; Größe 5 zu klein"). P.S.: Mir haben die Fotos heute gut gefallen.

#18 - 05.11.2018, 05:05 von Papazaca

Warum kein freundliches Treffen in Italien?

Zitat von Klimagas
geht es in Ihrem Beitrag hauptsàchlich ums Frühstück und Ihre gekonnte Art im Ausland zu frühstücken.
Diese Diskussion hat natürlich nichts mehr mit unserem Rezept zu tun. Aber egal, manchmal ist das Abdriften in andere Bereiche
ganz interessant. Aber ich finde, es ist langsam Zeit, das Sie beide sich mal persönlich aussprechen, natürlich in Italien. Ich bin fast ziemlich, sicher, Sie werden sich einigen. Vielleicht werden Sie sogar Freunde. Teilen Sie uns bitte die Resultate dieses Gespräches mit, wir wollen uns alle mitfreuen.

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