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Airlines und die Boeing 737 Max: Abhängig vom Unglücksflieger

REUTERS Nach dem Absturz in Äthiopien wird die 737 Max für Boeing zum großen Problem. Doch eine Stornierungswelle muss der Flugzeugbauer bisher nicht fürchten. Vielen Airlines fehlen schlicht die Alternativen.
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#1 - 19.03.2019, 16:27 von nurEinGast

Interessant wird sein, zu sehen, ob die russischen und chinesischen Flugzeughersteller dieses Debakel für sich nutzen können. Prinzipiell könnten sie als die grossen Gewinner dieses Vorfalles hervorgehen.

Es bleibt spannend!

#2 - 19.03.2019, 16:30 von totalausfall

Spannend

Ich halte die Maschine für gescheitert. Völlig egal was bei der Untersuchung raus kommt, da setzt sich die nächsten Jahre niemand freiwillig rein.

Letztendlich entscheidet der Fluggast über die Bestellungen, nicht die Airline. Von daher können die Zahlen für Boeing schon noch heftig einbrechen, aber verzögert.

Nämlich dann, wenn die Fluggäste die Airline wechseln oder gar den Urlaub ganz anders verbringen. Und dann wird abbestellt, und zwar ziemlich zügig.

#3 - 19.03.2019, 16:32 von gigi76

bei der Kalkulation fehlt der Faktor Passagier

Wer wird bei seiner Flugbuchung nicht kontrollieren, was für eine Maschine er bucht und freiwillig in die nächste Boing 737Max steigen? Das Flugzeug ist unter diesem Namen nicht mehr verkaufbar. Selbst ein Softwareupdate wird es nicht retten.
Boing wird nicht darum herumkommen, für die Triebwerke ein neues Flugzeug zu konstruieren.

#4 - 19.03.2019, 16:32 von foerster.chriss

Die Passagiere entscheiden letztlich, ob sie in diese Maschinen noch einsteigen. Bleibt die Sicherheit auf dem üblichen Niveau aus, interessiert die bisherige Flottenplanung auch nicht mehr...

#5 - 19.03.2019, 16:33 von karlo1952

Warum sollte Boeing auch

große Einbußen befürchten müssen. In der Automobilindustrie hat der Dieselskandal auch keine nachhaltigen Umsatzeinbußen geschaffen, bei VW hat es sogar zu einem neuen Rekordjahr in 2018 gereicht.

#6 - 19.03.2019, 16:35 von ApuMichael

Wie ging doch gleich der alte Airline-Spruch?

Richtig: “If it’s Boeing, I’m not going”. Weitersagen. Bitte!

#7 - 19.03.2019, 16:36 von vulcan

Zitat von nurEinGast
Interessant wird sein, zu sehen, ob die russischen und chinesischen Flugzeughersteller dieses Debakel für sich nutzen können. Prinzipiell könnten sie als die grossen Gewinner dieses Vorfalles hervorgehen. Es bleibt spannend!
Kaum - weder der eine noch der andere ist derzeit auch nur annäherend in der Lage, hieraus Kapital zu schlagen. Und das auch für längere Zeit nicht. Dafür müssten sie sich zunächst überhaupt mal zu einem bestimmten Teil am Markt etabliert haben, was aber absolut nicht der Fall ist. Vielleicht später mal.

#8 - 19.03.2019, 16:37 von w.diverso

Man könnt daher auch

die von den Medien so als "Katastrophe" gefeierte Einstellung des A380 auch als Vorteil für Airbus sehen. Einen kleineren Flieger in einem Werk für größere Flugzeuge zum fertigen wird ja kein Problem sein. Da auch bei beiden Firmen so lange Lieferzeiten sind, sollte auch der Gewinn durch geringere Rabatte größer ausfallen. Nur ein kleines Problem hat Airbus mit dem Brexit und dem Werk in England, sonst können die dort jetzt nur singen und tanzen. Kein Nachteil ohne Vorteil! Ob Boeing wirklich die Problemmaschine so schnell wieder in die Luft bringt ist auch fraglich. Ist ja was anderes als nur bei ein paar Akkus Änderungen zu machen, wenn die Software die Maschinen in den Absturz zwingt. Da Änderungen zu machen wird sicher länger dauern.

#9 - 19.03.2019, 16:37 von freakout

warum nicht die alte 737 mit den

im Querschnitt kleineren Triebwerken weiterbauen? Warum kein höheres Fahrwerk für die Boeing 737 bauen und die Triebwerke (wie Airbus) UNTER die Tragflächen montieren. Die schnellste Lösung (Software-Update) ist nicht die sicherste. Die Sicherheit der Passagiere sollte für jede Airline an erster Stelle stehen.

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