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Angeschlagene Kaufhauskette: Kaufhof verhandelt über Lohnkürzungen

DPA Das Management der kriselnden Kaufhofkette will dem Unternehmen eine "wirtschaftliche Atempause" verschaffen - aufkommen sollen dafür die Mitarbeiter: Der Konzern plant Einschnitte bei Löhnen und Gehältern.
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#1 - 10.10.2017, 11:46 von pat_magroin

Alles richtig gemacht...

Erst die Mieten ohne Gegenleistung erhöht, dann aber kein Geld übrig haben, um die Mitarbeiter zu bezahlen!

#2 - 10.10.2017, 11:52 von joG

Das wäre hart in einer Zeit ....

.....der Mieten. Aber Kaufhof hat offenbar ein Überlebensproblem und einen weiteren Bankrott überleben die meisten Jobs dort wohl nicht wieder. Das Geschäftsmodell trägt nicht mehr so viele Kaufhäuser in Fußgängerzonen. Die sterben und mit ihnen dieser Job im Stadtzentrum.

#3 - 10.10.2017, 11:56 von sven2016

Kaufhof war im Metrokonzern ungeliebt, weil die Kette nur 3% Rendite erwirtschaftete, aber für den Betrieb viel Kapital gebunden hat.

Die neuen Eigentümer verstehen sich mehr als Investoren mit kurzfristiger Renditeerwartungen.

Auch aus dieser Bewertung von Hudson Bay sind die Bürgschaften gekürzt worden und damit der Kaufhof-Einkauf beeinträchtigt.

M.E. sind Heuschrecken gerade dabei, den letzren großen Kaufhauskonzern zu erledigen. Es wäre schade darum.

#4 - 10.10.2017, 11:57 von alice-b

Nichts gelernt aus

Nichts gelernt aus Herti und Karstadt, AIR Berlin ist etwas ganz anderes.

Auch bei Herti und Karstadt wurden als erstes die Mieten der Kaufhäuser kräftig erhöht, ergo der Konzern und Aktionäre bekamen ihr Geld.

Das nun fehlende Geld der einzelnen Märkte müssen die Mitarbeiter aufbringen. Das ist das Ergebnis bei von den so glorreichen Übernahmen durch transatlantische Konzern. Mit Transatlantisch meine ich auch Kanada.

#5 - 10.10.2017, 11:57 von genugistgenug

Übliches Schema - schon Tausendfach p/kassiert

Nun läuft das übliche Abzockschema durch - wie bei Karstadt/Hertie, und vielen anderen. Die Mitarbeiter lassen sich wieder im Gehalt drücken denn 'Hauptsache Arbeit' reduzieren dadurch Arbeitslosengeld, usw. im vollen Wissen dass sie am Ende doch draufzahlen werden = Selbstbetrug. Oder wissen die Mitarbeiter genau, was im Hintergrund schon alles lief? Wie bei Hertie als die Namensrechte verkauft wurden und teuer zurückgemietet wurden.
Dann kommen die Gewerkschaften zum Schnittchen essen, genant Verhandlungen und verkaufen wieder ihre 'Qualifizierungskurse' (statt Abfindungen), abgehalten durch Gewerkschaftsfirmen mit Dozenten für Billig-Geld. Irgendwann wird dann Insolvenz angemeldet um dei Gläubiger loszuwerden und 3 Monate Gehalt von der Agentur gegen Arbeit finanziert zu bekommen.

#6 - 10.10.2017, 11:58 von aysnvaust

Steilvorlage...

...an die SPD, schon mal das neue Profil zu schärfen - ich hör aber nix...

#7 - 10.10.2017, 11:58 von wrkffm

Alternativ los ?

Tja, die Alternativlosigkeit des Turbokapitalismus wird in Zukunft noch viele Opfer fordern. Ein Interesse, das die Gesellschaftsschere sich nicht als weiter spreizt, ist bei den etablierten Regierungsparteien wohl nicht in deren Sinne. Eben alles wie gehabt, Alternativ los halt.

#8 - 10.10.2017, 12:05 von snoopy55

Lohnverzicht hat noch keinen Arbeitsplatz gesichert. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

#9 - 10.10.2017, 12:09 von ir²

Wie wäre es wenn die Forumsteilnehmer die hier gegen den Kapitalismus wettern zuerst da kaufen gingen? Das würde den Beschäftigten mehr helfen als ein Vortrag über Marx und dass es im Sozialismus doch gemütlicher war....

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