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Arbeitsmarkt: DGB will "Arbeit auf Abruf" bekämpfen

DPA Arbeit auf Abruf - für Betroffene bedeutet dies kaum planbare Freizeit und schwankendes Einkommen. Arbeitsrechtliche Standards bleiben dabei oft auf der Strecke. Der DGB will das jetzt ändern.
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#1 - 26.09.2016, 08:19 von kezia_BT

Dann haben die Betroffenen eben gar keine Arbeit mehr

DGB, komm endlich in der modernen Zeit an. Der Kampf gegen Windmühlenflügel hilft nur wenigen. für andere macht er die Lage noch schlimmer. Besser Arbeit auf Abruf als gar keine Arbeit.

#2 - 26.09.2016, 08:36 von G111

Gesetz anwenden?

Grundsätzlich richtig die Forderung. Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre vielen (in der Gastronomie) bereits geholfen, wenn der AG das Gesetz auch anwendet und dem AN vier Tage vorher informiert.

#3 - 26.09.2016, 08:48 von saarpirat

Zitat von kezia_BT
DGB, komm endlich in der modernen Zeit an. Der Kampf gegen Windmühlenflügel hilft nur wenigen. für andere macht er die Lage noch schlimmer. Besser Arbeit auf Abruf als gar keine Arbeit.
Bei den davon in der Regel betroffenen Beschäftigten und deren Bezahlung würde ich den Schlusssatz nicht unbedingt unterschreiben wollen.

Harte Arbeit für wenig Lohn und dann unter diesen Umständen. Wenn man eh am Hartz IV Satz herumkraucht ist das wenig reizvoll.

#4 - 26.09.2016, 09:29 von flessan

blödsinn

Was machen die Gewerbe wie z.B. die Sicherheitsbranche dann? Die eine Hälfte entlassen und die meisten Jobs ablehnen.... Damit lieber DGB ist sicher allen geholfen.

#5 - 26.09.2016, 09:36 von i.dietz

Abruf-Arbeitnehmer

Es wäre sicherlich sehr interessant, wenn sich zu diesem Thema
"Abruf-Arbeitnehmer" auch einmal Betroffene melden würden.
Alles andere ist letztendlich graue Theorie von Nichtbetroffenen !

#6 - 26.09.2016, 09:41 von grommeck

Endlich ist der feuchte Traum eines jeden Arbeitgebers Wirklichkeit...

Zahlen nur, wenn ich den Mitarbeiter brauche, ansonsten übernimmt der Steuerzahler den Unterhalt. Geile Sache das - Es sit schon toll in Deutschland Unternehmer zu sein, denn die soziale Verantwortung stört auch nicht mehr.

#7 - 26.09.2016, 09:41 von ex_Kamikaze

Gesetze müssen auch durchgesetzt werden,

ein Grund für die schwindende Akzeptanz der Merkel-Regierung. Denn auch dafür ist ein Staat da. Die gesetzlichen Mindeststandards hat der Staat zu schützen und nicht etwa die Justiz. Oder gilt Recht und Gesetz erst wenn ein Arbeitnehmer sich die Kosten für den Anwalt bei diesen jämmerlichen Löhnen vom Munde abspart?
Aber momentan ist es eher so, das jede Firma es einfach erstmal probiert, Recht und Gesetz hin oder her. Wehrt sich eh kaum einer. Und vom Staat sind kaum Sanktionen zu befürchten, zumindest nicht wenn es eine Kapitalgesellschaft ist.

#8 - 26.09.2016, 09:53 von INGXXL

Dann wird es halt weniger Arbeitsplätze geben

Wenn in einen Restaurant mit 3 festgestellten Kellnerin eine krank wird weiß der Chef das auch nicht 4 Tage vorher. Der DGB ist mal wieder auf dem Holzweg

#9 - 26.09.2016, 09:54 von Spr.

Hat sich beim DGB wirklich etwas geändert?

Immerhin waren es "die Gewerkschaften", also der Deutsche GewerkschaftsBund, die Schröder dabei unterstützt haben, solche unmenschlichen Arbeitsbedingungen einzuführen. Die auch danach jede Regierung dabei unterstützt haben, die unter Schröder eingeführten oft unmenschlichen Arbeitsbedingungen weiter zu verschärfen. Die tatkräftig mitgeholfen haben, ein Millionenheer von Arbeitslosen zu erschaffen, das als Drohkulisse für alle noch Arbeitenden genutzt wird, um deren Rechte und Sicherheit immer weiter einzuschränken.
Inzwischen ist ein signifikanten Bevölkerungsteil von insgesamt mehr als 10 Millionen Menschen von den Folgen betroffen. Nicht nur in der Gastronomie werden mit Arbeitskräften auf Abruf ausgebeutet; auch im Lebensmittelhandel und bei deren Subunternehmen ist das weit verbreitet. Weitere Millionen müssen sich als Leihsklaven verdingen, die immer genau so lange "gebraucht" werden, wie sie weit unter Tarif bezahlt werden können. Andere arbeiten gleich mit Werksverträgen, die so ausgelegt sind, dass der "Mindestlohn" nicht erreicht werden kann. Dazu kommen noch immer mehr Scheinselbständige, die auch ganz Branchen wie z.B. die Zustelldienste dominieren.
Es wäre ja schön, wenn den Gewerkschaften endlich aufgegangen ist, dass da etwas verdammt falsch läuft. Leider ist das aber nach der tatkräftigen Hilfe ebendieser Gewerkschaften bei der Einführung solchen Schweinerein auch unglaubwürdig.

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