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Audi-Chef Bram Schot: "Hier und da ein wenig Fett"

AFP Audis Gewinn ist 2018 eingebrochen. Nun will der Autohersteller härter sparen als bislang angekündigt. Einem Zeitungsbericht zufolge sollen bis zu 15 Prozent der Jobs abgebaut werden.
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#1 - 14.03.2019, 16:46 von ptb29

Richtig, immer an die Aktionäre denken

Die Kollegen, die den Gewinn erwirtschaften, sind unwichtig. Die BWLer-Lösung Personalabbau funktioniert so lange, bis keiner mehr am Band steht. Also weiter Personal abbauen.

#2 - 14.03.2019, 16:49 von nadennmallos

Soso, da meint der Herr Schot vermutlich sich selbst, also ...

... mit dem Fett und den Muskeln? Aber Spaß beiseite: Eigentlich wird es mal Zeit das die Wirtschaftslenker (und zwar alle) mal darüber nachdenken ob Entlassungen nicht kontraproduktiv für den Binnenmarkt sind. Nix gegen Shareholder Value, aber Angestellte und Arbeiter in Lohn und Brot halten ist ebenfalls ein wichtiges Ziel. Statt Entlassungen neue Produkte? Wär' doch was! Sparen kann (fast) jeder, dazu braucht es keine hochbezahlten "Mänädschä"!

#3 - 14.03.2019, 17:00 von klichti

Die klassische Lösung also: wir wollen mehr Geld übrigbehalten, aber über nachhaltige Strategien nicht nachdenken. Also schmeißen wir Leute raus. Ob das jetzt so klug ist, bei größeren Umstrukturierungen den Mittelbau auszudünnen. Die sind es doch, die den eigentlich umsetzen sollen, da gibt es also nicht weniger sondern mehr zu tun. Und was meint er mit "hier und da ein wenig Fett"? Sollte er bemerkt haben, daß die Führungscrew gar nicht so viel verdienen kann wie sie bekommt? Im Zweifel nein. Ich erinnere mich vage an eine Berechnung von Volkswirtschaftlern, die vor vielen Jahren mal im Spiegel veröffentlicht worden sein muß (damals habe ich noch nichts anderes gelesen, um mich zu informieren). Da wurde gesagt, das 100-fache eines einfachen Fabrikarbeiters könne KEIN Führungsmitarbeiter leisten, die Grenze zur Ungerechtigkeit läge beim 12-fachen. Stellt die Vorstandsgehälter auf das 12-fache um, da ist dann schon was gespart. Dann rennen Euch die Profiteure davon, ist wieder was gespart. Ich finde grausig, daß die Lösung für Sparaufgaben IMMER sein soll, die kleinen Werktätigen "freizusetzen". Das Asozialen-Gen herrscht vor bei sogenannten Führungsmitarbeitern.

#4 - 14.03.2019, 17:04 von bubr

Es gibt auch ein Leben ohne Audi.

#5 - 14.03.2019, 17:07 von cebidae

Zur Überlebensstrategie gehört auch Fett

Aber auch Spass beiseite. Normalerweise gehören die ganzen Vorstände in den Knast oder gefeuert. Diese Generation fährt das Produkt Made in Germany in den Konkurs.

#6 - 14.03.2019, 17:09 von Zeitwesen

Arbeitsplätze statt Bonis

Dass die erste Idee der Manager wenn sie Geld sparen wollen/sollen der Arbeitsplatzabbau ist, ist schon kläglich.
Die Gehälter und Bonis der Führungskräfte sind hingegen heilig.
Wenn man allerdings vorhat eine neue Produktionsstätte in absehbarer Zeit zu eröffnen, mit günstigeren Arbeitskräften, ein guter Vorwand um Platz zu schaffen.

#7 - 14.03.2019, 17:09 von kenterziege

Baut einfach gute und zuverlässige Autos , dann bin ich um die Marke..

....nicht in Sorge. Kürzlich hat eine Autofachzeitschrift einen 100km Dauerstest vom Audi A4 2.0 l TFSI gemacht. Null Fehler. Damit schon der zweite Audi (nach dem A3 CNG) ganz oben auf der Qualitätsskala. Die e-Modelle sind ja nur gut, um die strengen CO2-Vorgaben zu erreichen. Niemand wird diese Autos im außereuropäischen Märkte kaufen. Hybridisierung o.k. aber vollektische Autos sind nur für Nischen gut!
Man sollte mal die Post nach den Ergahrungen mit ihren e-Autos fragen. Aber nicht das Management - die schönen nur alles!

#8 - 14.03.2019, 17:13 von Skakesbier

Nicht vergessen:

Die den gesamten VW-Konzern betreffenden Abgas-Manipulationen wurden von und bei AUDI entwickelt und u. a. auch an Porsche verkauft. Statt des Werbeslogans 'Vorsprung durch Technik' lautete die real durchgeführte Maxime 'Erreichung der zulässigen Höchstwerte nur durch maximalen Beschiss möglich'. Im übrigen bezieht die AUDI-Truppe ihre Benziner-Technik für die Top-Modelle (wie R 8) eh aus Sant'Agata Bolognese (für die eher Uninformierten: Lamborghini).

#9 - 14.03.2019, 17:22 von ddcoe

Machen wir uns nichts vor

schon vor dem Diesel Betrug war Audi ein Sanierungsfall - und besser ist es ja nicht geworden. Vorsprung durch Technik dient doch nur noch der allgemeinen Erheiterung. Ich persönlich glaube nicht, das Audi den Strukturwandel überlebt - also in 5 Jahren noch existiert.

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