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Becel, Actimel und Co.: Ärzte sollen für Lebensmittel werben

Unilever Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.
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#1 - 13.06.2012, 15:39 von waldemar.l.

Ausgerechnet...

Zitat von sysop
Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.
...das Zeug das schwer in der Kritik von Koszten-Nutzen, Ernährungswert steht.

#2 - 13.06.2012, 15:47 von denkdochmal

Wo bleibt mein Recht auf Selbstbestimmung,

wenn irgendwelche Fuzzis möglichst viel Geld machen wollen und mir Dinge in Essen und trinken mischen, die ich nicht haben will?
Was die Lebensmittelindustrie zusammen mit ihren Kumpanen/innen aus Juristerei, Lobbyisten und Politik uns mit übelsten (juristischen) Tricks unterjubeln, konnten man kürzlich wieder u.a. in der Sendung "Hart aber herzlich" erleben. Das war nur angekratzt und daher allenfalls die Spitze des Eisberges.
Genverseucht ( z.B. sehr hoher Anteil in Soja, auch in Futtermitteln für Nutzvieh), Antibiotika en masse im Fleisch, Gift in Obst und Gemüse, Herbizide wie Roundup vom großen Verbrechergesindel u.v.m.
Wer schützt mich vor derartigen Machenschaften wenn, wie in diesen Tagen in der EU wieder einmal der Einstieg in die widerwärtige Gen-Technik versucht wird (den Lobbyisten und Gegenleistungsempfängern sei Dank!) uns schleichend immmer mehr und immer häufiger diesen Mist unter zu jubeln?
Merke: So verläßlich in Mathe 1 1=2 ist, so "unzuverlässig" ist in dieser Hinsicht die Chemie. Hier kann 1 1 ebenso 2, wie auch 1,9 oder -20,6 sein - wenn Sie verstehen was ich meine...

#3 - 13.06.2012, 15:53 von lafrench

Vorallem Actimel... Lebensmittellüge

Zitat von sysop
Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.

ist in Frankreich verschrien, denn die Baktrerien, die ja "ach so gut" sein sollen für den Darm, sind eigentlich entwickelt worden, um RINDER ZU MÄSTEN.

Dementsprechend konnte auch am Menschen in einer Studie nachgewiesen werden, dass Actimel zu Dickleibigkeit führt, besonders (und das ist ja besonders tragisch) bei Kindern und jungen Frauen.
Es ist immerhin die Hauptzielgruppe..


Als Quelle kann ich leider den nur als Printausgabe vorhandenen Canard Enchainé nennen. Dieser hat es publik gemacht in Frankreich im vergangenen Jahr. Seitdem, sagt man, kaufen junge franzözische Frauen jedenfalls kein Actimel mehr. Und das ist auch gut so!
Oder wollen wir uns von der Unilever mästen lassen?

Was für ein Hohn!

#4 - 13.06.2012, 15:58 von neu_ab

Erst jahrzentelang Lobbyarbeiter für Pharmaprodukte. Jetzt auch noch für Lebensmittel. Was kommt als nächstes? Überteuerte Lifestyleprodukte mit Hochglanzdisplays auf "ärztliches Anraten"?

#5 - 13.06.2012, 16:00 von Rodelkoenig

Diese Konzerne scheinen alle etwas zu viel Geld für ihren Werbeetat zu haben. Da sollte man mal ein bissl was wegbesteuern und es direkt den Ärzten, Krankenschwestern, Pflegekräften und Gesetzlichen Krankenversicherungen geben.

#6 - 13.06.2012, 16:00 von Philanthrop

Abzocke statt Gesundheit!

Actimel hat doch von Foodwatch den "Goldenen Windbeutel" für die dreisteste Werbelüge erhalten. Actimel enthält vier bis fünf Stück Würfelzucker pro Fläschchen! Das ist mehr, als in Coca Cola enthalten ist.

#7 - 13.06.2012, 16:15 von paulroberts

na

Zitat von sysop
Die Lebensmittelindustrie hat ein Milliardengeschäft entdeckt: Produkte mit "Zusatznutzen". Doch die Hersteller von Becel, Actimel und Co. sind dabei, die Grenze zur Medizin zu überschreiten. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch umgarnen die Firmen nun sogar Ärzte als Werbebotschafter.
ob das nützt? Früher vielleicht, als man den Ärzten noch traute, aber da wäre niemand auf so eine Idee gekommen.

#8 - 13.06.2012, 16:20 von paulroberts

tja

Zitat von neu_ab
Erst jahrzentelang Lobbyarbeiter für Pharmaprodukte. Jetzt auch noch für Lebensmittel. Was kommt als nächstes? Überteuerte Lifestyleprodukte mit Hochglanzdisplays auf "ärztliches Anraten"?
Ärzte sind inzwischen nichts als ganz normale Kaufleute; allerdings
ohne das Reklamationsproblem.
Das waren noch Zeiten, als das Vorbid der Ärzte noch Albert Schweitzer
hiess und nicht Josef Ackermann.

#9 - 13.06.2012, 16:27 von nasowasnee

Panschen

Zitat von denkdochmal
wenn irgendwelche Fuzzis möglichst viel Geld machen wollen und mir Dinge in Essen und trinken mischen, die ich nicht haben will? Was die Lebensmittelindustrie zusammen mit ihren Kumpanen/innen aus Juristerei, Lobbyisten und Politik uns mit übelsten (juristischen) Tricks unterjubeln, konnten man kürzlich wieder u.a. in der Sendung "Hart aber herzlich" erleben. Das war nur angekratzt und daher allenfalls die Spitze des Eisberges. Genverseucht ( z.B. sehr hoher Anteil in Soja, auch in Futtermitteln für Nutzvieh), Antibiotika en masse im Fleisch, Gift in Obst und Gemüse, Herbizide wie Roundup vom großen Verbrechergesindel u.v.m. Wer schützt mich vor derartigen Machenschaften wenn, wie in diesen Tagen in der EU wieder einmal der Einstieg in die widerwärtige Gen-Technik versucht wird (den Lobbyisten und Gegenleistungsempfängern sei Dank!) uns schleichend immmer mehr und immer häufiger diesen Mist unter zu jubeln? Merke: So verläßlich in Mathe 1 1=2 ist, so "unzuverlässig" ist in dieser Hinsicht die Chemie. Hier kann 1 1 ebenso 2, wie auch 1,9 oder -20,6 sein - wenn Sie verstehen was ich meine...
Um ein kleines bischen einblick zu bekommen waswir alles so von der Foodindustrie gepanschten Dreckszeug fressen, sollte man das Büchlein von Hans Ulrich Grimm "Die Suppe lügt" lesen.Viel vegnügen

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