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Brexit: In Großbritannien werden Medikamente knapp

Getty Images/ Bloomberg/ Simon Dawson Im Vereinigten Königreich sind etliche Medikamente derzeit nur schwer erhältlich. Die Regierung beharrt darauf, dass der Brexit nicht die Ursache dafür sei - und glaubt das offenbar selbst nicht.
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#1 - 20.01.2019, 18:40 von mwroer

Fnde ich jetzt eher seltsam. Echte Medikamente gibt es bei uns nur auf Rezept - und da kann ich keinen Vorrat anlegen sondern kriege genau die Menge die der Arzt mir verschreibt. Alles andere sind eher Heilmittel und wenn die Leute die horten - was angesichts des kurzen Verfalldatums bei manchen Dingen sowieso Blödsinn ist - sollte man das nachbestellen können.

Noch ist das UK ja in der EU.

Also wenn die Leute sich das Zeug gegenseitig wegkaufen ... Dumm.

#2 - 20.01.2019, 19:02 von quark2@mailinator.com

Dazu muß man nicht nach UK. Auch in DE sind seit einiger Zeit Medikamente deutlich schwerer zu bekommen, als früher. Ich kaufe für ältere Angehörige ein und habe den Spaß oft genug. Mal gibt es das eine nicht, mal das andere. Die Apotheker verweisen darauf, daß es dafür zum einen das ökonomische Interesse der Hersteller gibt und das zum anderen nun Vieles nicht mehr in Europa hergestellt wird, sondern in Asien. Keine Ahnung, wie die Lage in UK ist, aber hier ist sie jedenfalls schlechter geworden - sowohl in Brandenburg als auch in Baden-Würtemberg.

#3 - 20.01.2019, 19:06 von flaffi

Über all das Gleiche

Selbst bei Offensichtlichkeiten wird durch Behörden und Regierung erstmal alles abgestritten. Und dann wundert man sich das die Leute dem Staatswesen den Rücken kehren.

#4 - 20.01.2019, 19:32 von Miguelito

Wenn man als chronisch Kranker Medikamente braucht, schreibt der Arzt einem schon das Rezept ... und wenn man mit Brexitsorgen begründet, daß man mehr braucht als sonst, kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Arzt da nein sagt und seinen Patienten womöglich los ist, wenn der in der Umbruchphase wirklich sein Medikament nicht bekommt und vor Schmerzen jault oder ihm sonst was passiert.

#5 - 20.01.2019, 19:32 von sabaka56

Was soll der Quatsch

Wir haben zur Zeit über 50 Medikamente in der Bestellung, die nicht lieferbar sind. Der Computer bestellt automatisch ein abverkauftes Medi nach. Und zwar solange bis es geliefert wird, oder ich es manuell aus der Bestellung herausnehme. Das hat nichts mit dem Brexit zu tun, sondern mit Profitgier. Medikamente in Indien herstellen zu lassen ist halt billiger. Nur muss man warten bis der "Pharmaproduzent" in Fernost nachkommt.

#6 - 20.01.2019, 19:33 von schneidp

Wie bei uns

Gibt in der Apotheke nicht mal mehr Wick Daymed.

#7 - 20.01.2019, 19:37 von otto_lustig

Kein britischer Apotheker bestellt seine Ware

persönlich in Europa, sondern kauft sie bei einem britischen Zwischenhändler. Zudem werden sich die Krankenhäuser möglicherweise mit einem größeren Volumen an Medikamenten eindecken, um nach dem Brexit ausreichend versorgt zu sein. Theoretisch könnte es auch Händler geben, die Medikamente horten, um später höhere Preise zu erzielen. Das halte ich aber für sehr unwahrscheinlich. Andererseits ist es aber auch möglich, dass sich Ärzte mit Medikamenten eindecken, um in einem möglichen Krisenfall ihre Patienten selbst zu versorgen. Genau das würde ein verantwortungsbewußter Arzt tun.

#8 - 20.01.2019, 19:46 von dirkcoe

Bleibt zu hoffen

das es durch den Brexit nicht zu noch größeren Problemen mit der Versorgung kommt. Die Britische Regierung wäre gut beraten, für wichtige Medikamente staatliche Reserven anzulegen. Schließlich kann der normale Bürger nichts für das Chaos in der Politik.

#9 - 20.01.2019, 19:56 von hwdtrier

Passiert bei uns auch

Die meisten Medikamente werden inzwischen in Indien hergestellt und werden immer mal knapp durch Lieferschwierigkeit und lange Transporte

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