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Britische Großbank: Barclays büßt mit Millionen für Goldpreismanipulation

DPA Als erste Großbank ist Barclays im Skandal um Manipulationen des Goldpreises zu einer Strafe von gut 32 Millionen Euro verurteilt worden. Besonders peinlich: Ein Barclays-Händler drehte am Preis, nachdem das Institut gerade erst wegen Zinsmanipulationen bestraft worden war.
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#1 - 23.05.2014, 19:20 von karend

Über die Schmerzgrenze gehen

Zitat von sysop
Als erste Großbank ist Barclays im Skandal um Manipulationen des Goldpreises zu einer Strafe von gut 32 Millionen Euro verurteilt worden. Besonders peinlich: Ein Barclays-Händler drehte am Preis, nachdem das Institut gerade erst wegen Zinsmanipulationen bestraft worden war.
Dann sind die Strafen einfach noch nicht hoch genug. Veränderungen werden meist erst vorgenommen, wenn die Schmerzgrenze überschritten ist.

#2 - 23.05.2014, 19:31 von dingodog

Was manipuliert werden kann

Was manipuliert werden kann, wird manipuliert. Das scheint so langsam eine Grundlage der sog. "freien Marktwirtschaft" zu sein.

Gerade bei Gold bin ich sehr gespannt, wie es mal ausgeht. Die ganzen Goldaufkaufs-Läden, die sich wie eine Pest neben Spielhöllen und Dönershops verbreitet haben, gehen langsam wieder ein. Geht den Bürgern das Gold aus oder sind die Aufkaufsläden nur eine neue Variante der Geldwaschanlagen, so ähnlich wie Spielhöllen?

Und der Goldfluss aus dem Westen nach China wird immer mehr ergänzt durch die Nachfrage weiterer Länder, Russland, Iran, jetzt auch wieder Indien. Dazu eine Aufdeckung und zukünftige Verhinderung von Manipulationen, die zumindest bei Barclays dazu dienten, den Preis nach unten zu drücken.

Ich gebe zu, das alles ist ein typisches Aluhut-Thema (kann man Aluhüte eigentlich vergolden lassen?). Andererseits sind in letzter Zeit so viele "Verschwörungstheorien" in den Bereich des Realen übergewechselt, dass einen nichts mehr wundern sollte.

#3 - 23.05.2014, 21:00 von bezim

Die Summe ist einfach lachhaft. Als ob die Banker die Manipulation nur wegen der ansonsten fälligen Zahlung an den Kunden vorgenommen hätten. Die Bänker haben bestimmt die Gelegenheit genutzt, selbst noch Gewinne einzufahren, die sonst nicht möglich gewesen wären.

#4 - 24.05.2014, 01:39 von chrizna

Die paar Millionen Strafe - ein Witz!

Ein paar Milliönchen Strafe - welch harte Buße!
Da lachen sich die Banker doch nur tot drüber! -nachdem sie mit ihren Manipulationen Milliarden verdienen... Ein Witz! Absurdes Theater!

#5 - 24.05.2014, 07:36 von idealist100

Ja was meint

Ein Barclays-Händler drehte am Preis, nachdem das Institut gerade erst wegen Zinsmanipulationen bestraft worden war.

denn der Spiegel. Es geht weiter wie bis dato und das bisschen Strafe bezahlen wir aus der Portokasse sagt man. Wer weiss das die Herrschaften von der Politik hoffiert werden glaubt doch nicht wirklich an eine Änderung in ihrem verhalten.

#6 - 24.05.2014, 08:49 von Freidenker10

optional

Was wird wohl die FED für ihre jahrzehnte lange Manipulation des Goldpreises zahlen müssen...?
Und wann wird die deutsche Bundesbank wohl ihr Gold aus den USA wiedersehen? Nichts und nie...

#7 - 24.05.2014, 08:52 von sverris

32 Mio für 9 Jahre

Lächerlich.

#8 - 24.05.2014, 11:28 von zensurgegner2014

32 Millionen. Jeder ladendieb bekommt bei wiederholung eine größere Strafe.
Und wer bezahlt den Schaden all der millionen Menschen, die an den tagen mit manipulierten Goldpreisen Einbußen erlitten.
Bei 32 Millionen Strafe wäre eine bank dumm nicht weiter zu betrügen. Wahrscheinlich sogar im Aktionärsinteresse dazu verpflichtet

#9 - 25.05.2014, 08:09 von hevopi

Normal,

wer glaubt heute noch an "den Markt", so naiv kann doch heute keiner mehr sein. Wenn man zufällig auf die richtige "Manipulation" setzt, ist man Gewinner, sonst Verlierer. Unser Spielcasino (genannt: Banken) und die Angestellten (genannt: Bangster) werden lustig weiter Milliarden verdienen die durch die Dummen (genannt: Anleger) finanziert werden. Also: Gehet weiter zu Finanzberatern, um Euer Geld zu verlieren.