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Bundeshaushalt: Scholz erwirtschaftet 2018 Überschuss von elf Milliarden Euro

REUTERS Noch sprudeln die Einnahmen kräftig: Der Bundeshaushalt schloss 2018 zum vierten Mal in Folge mit einem Plus ab. Experten der Unionsfraktion warnen jedoch vor riesigen Finanzierungslücken in der Zukunft.
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#1 - 11.01.2019, 12:13 von nochnestimme

So toll ist Scholz nun auch wieder nicht

Bitte nicht vergessen, dass die BRD Hauptnutznießer der Lex-Dragi ist. Allein in den letzten 9 Jahren 268 Milliarden an Schuldzinsen gespart, da hätte ich auch einen Überschuss erwirtschaftet

#2 - 11.01.2019, 12:17 von not4every1

Experten erwarten.....

.....was jeder logisch denkender Mensch weiß:
Nicht die aufgezählten Finanzlöcher sind eine finanzielle Herausforderumg, sondern die Ignoranz bzgl. Sanierungsstau öffentlicher Verkehrswege und Gebäude, Bildung und Gesundheitssystem inkl. Rente. Die Frage, wer das jemals erwirtschaften soll, wird einfach ausgesessen.

#3 - 11.01.2019, 12:18 von Berliner42

"Es müssten "Ausgabesenkungen, Steuererhöhungen oder gar die Rückkehr zu neuen Schulden ins Auge gefasst werden"

Leider hat man den Haushalt mit allerlei überflüssigen und fehlsteuernden Ausgaben aufgebläht. Das rächt sich dann.

#4 - 11.01.2019, 12:21 von deka88

Schade, dass die Milliardenüberschüsse der letzten Jahre kaum sinnvoll in die Zukunft investiert wurden.

#5 - 11.01.2019, 12:21 von HH1960

Absehbar!

Das die Goldenen Zeiten nicht auf ewig weitergehen würden war doch klar. Umso unverständlicher, das die Bundesregierung eine ganze Reihe neuer Sozialleistungen auf den Weg gebracht hat. Dieses Sozialleistungsdickicht nervt und kostet Unsummen bei zweifelhafter Wirkung. Das Bedingungslose Grundeinkommen wäre ehrlicher, transparenter und im Zusammenspiel mit einer Steuerreform wohl kaum teurer.

Darüber hinaus werden wieder einmal Förderungen falsch konzipiert. Warum z.B. halbiert man den Satz für Dienstwagen bei Elektrofahrzeugen? Besser wäre es gewesen den Satz für Benziner und Diesel auf zwei Prozent anzuheben und den alten Satz von einem Prozent für Elektrofahrzeuge anzuwenden.

#6 - 11.01.2019, 12:29 von dagmar1308

Sollen wir ihm da auf die Schultern klopfen?

Da hat er mehr Geld dem Steuerzahler abgenommen als nach gesetzlicher Festlegung und in Relation der festgelegten Ausgaben.
In dieser Höhe ist es eine grandiose Fehlleistung. Das Geld hat der Steuerzahler erwirtschaftet.
Sofort den Soli abschaffen und die Steuern senken. Als Korrektur den Spitzensteuersatz leicht erhöhen. Auch die Pendlerpauschale endlich nach vielen Jahren wieder erhöhen. Die das Glück haben, gleich um die Ecke zu arbeiten und sonst keine Ausgaben durch die Arbeit haben, die haben sozusagen ungerechtfertigt einen hohen Freibetrag, durch den sie zu wenig Steuern zahlen.
Heute da die Software ausgefeilter ist und Belege selten gefordert werden, kann der völlig entfallen und damit mehr Steuergerechtigkeit stattfinden, auch im kleinen. Für viele ist dies nicht wenig.

#7 - 11.01.2019, 12:38 von moeh1

Scholz

Scholz hat überhaupt nichts erzielt sondern das Geld uns abgeknoepft. Seit Jahren werden die bescheidenen Lohnerhöhungen von der kalten Steuerprogression abgeschöpft und weder CDU noch SPD konnten sich zu einer Steuerreform die den Namen verdient, durchringen. Die größten Risiken für unsere Finanzen sind im übrigen die ungedeckten Ausgaben für die zukünftigen Beamten Pensionen.

#8 - 11.01.2019, 12:39 von Vallecas

Investitionsstau

Mal schauen, wie sich der denn so auswirken wird, Straßen, Bahn, Digitalisierung, Renten, etc! Da hätten sie mal lieber in diesen Gebieten etwas gemacht, als immer die Schwarze Null zu predigen! Vor allem bei 0% Zinsen, hätte man deutlich investieren müssen, aber gut, jetzt werden sie es halt in ein paar Jahren beginnen und wieder 3% zahlen, von dem Zeitverlust und den Unannehmlichkeiten für die Nutzer mal abgesehen

#9 - 11.01.2019, 12:55 von muellerthomas

"In den kommenden Jahren bis 2023 fehlten Bundesfinanzminister Scholz rund 100 Milliarden Euro in seiner Finanzplanung, führen sie in einer Expertise aus. "

Im weiteren Text ist dann aber nur die Rede von 77 Mrd. Aber gut, selbst bei 100 Mrd. wären das also 20 Mrd. pro Jahr - bei aktuell 11 Mrd. Überschuss würde dann in Zkunft also ein kleines Defizit entstehen. Die Staatsschuldenquote fällt also auf absehbare Zeit weiter.

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