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Deutsches Traditionsunternehmen: Antennenbauer Kathrein verkauft Kerngeschäft an Eric

DPA Das Familienunternehmen Kathrein wird endgültig zerschlagen. Das Kerngeschäft mit Mobilfunkantennen wird an den schwedischen Ericsson-Konzern verkauft. 4000 Mitarbeiter sind betroffen.
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#1 - 25.02.2019, 19:39 von Susi Sorglos

Schade :(

kwT

#2 - 25.02.2019, 21:10 von Pinon_Fijo

Das ganze ist unfaßbar, jedem E-Technik-Ing, insbesondere der Hochfrequenztechnik, stehen die Haare zu Berge.
Der alte Kathrein mag die Bilanzen aufgehübscht haben, aber derart katastrophal kann das Unternehmen unmöglich dagestanden haben. Der junge Kathrein hat's total verbockt !

#3 - 25.02.2019, 21:45 von lynx2

Der Alte hatte das Unternehmen ebenfalls sehr jung von seinem ...

.. Vater übernommen. Er war Mehrfachsitzenbleiber im Gymi, wurde aber später DER Vorzeigeunternehmer in Rosenheim. Er wurde Prof. hc. Dr. hc, weil er die FH dort sponsorte. Dort holte er sich die Ingenieure. Er hatte gute Manager, die den Laden führten. Er selbst war in x Verbänden. Unter ihm lief der Laden noch, aber vielleicht hatte er schon die Weichen zuletzt falsch gestellt. Was der Nachfolger falsch gemacht hat, ist schwer zu sagen. Er wird jetzt cash bekommen und dann, 3x darf man raten, ins Immobiliengeschäft gehen, wie so viele sog. Mittelständler und Handwerksmeisterbetriebe in dieser Stadt.
Daß sich für die Beschäftigten unter Ericsson nichts ändern wird, ist ein Märchen. Die Schweden sind knallharte Typen, wie die Amis auch, da wird sich noch einiges ändern.

#4 - 25.02.2019, 21:50 von seppppl

Mein Beileid

Zitat „Für die Beschäftigten ändere sich aber nichts außer dem Namen ihres Arbeitgebers, sagte ein Unternehmenssprecher“.

De ja vue - Den Spruch kenne ich aus der Zeit als das Unternehmen für das ich arbeite vor 10 Jahren - nach 124 Jahren im Familienbesitz - an einen Konkurrenten verkauft wurde. Geblieben ist außer dem Markennamen nichts wie es war. Ein Wunder das die Chinesen nicht zugeschlagen haben. Immerhin...

#5 - 25.02.2019, 22:52 von ralf12012019

Selber Schuld

Die großen deutschen Firmen wurden alle vor 50 oder 100 Jahren gegründet. Da war der Japaner und Chinese noch weit weg. Die hatten da noch Eselskarren. Leider ist heute keine Deutscher mehr fähig, eine Hochtechnologie-Firma zu betreiben. Die deutschen Politiker wissen überhaupt nicht worum es geht. Die Asiaten machen einen Protektionismus mit Innovation, das es kracht. Die sind einfach gscheiter als wir mittlerweile. Deutschland wird in den nächsten Jahrzehnten in die 2. oder 3. Reihe zurücktreten. Alles kommt, alles geht.

#6 - 26.02.2019, 06:15 von Flying Rain

Hm

Hm... es war nur eine Frage der Zeit. Wurde das Unternehmen seit 2012 langsam aber sicher hübsch gemacht für einen Verkauf ist dieser nun erfolgt. Einzig der Verkauf an Ericsson erstaunt mich ein kleines bisschen da ich eigentlich mit Huawei gerechnet hätte zu denen seit der Junior am Steuer warnso einige führende Köpfe abgewandert sind.
Für Ericsson dürfte sich einiges nicht ändern da sie schon eh sehr sehr sehr viel Antennentechnik von Kathrein gekauft haben und ihren Aufkleber draufmachten.
Naja alles in allem nicht überraschend aber trotzdem schade für den Standort Rosenheim da eine halbwegs verträgliche Wandelung wie damals von Kettnerzu Krones in dieser Branche eher unwahrscheinlich ist.

#7 - 26.02.2019, 06:19 von barbara.schaepers

Wieder ein Unternehmersprößling

der es nicht drauf hat.

#8 - 26.02.2019, 09:38 von duke_van_hudde

Verstehe ihren Beitrag überhaupt nicht.

Zitat von barbara.schaepers
der es nicht drauf hat.
Für wie wahrscheinlich halten sie es das drei Söhne in Folge solch extrem gute Unternehmer sind das sie eine deutlich höhere Rendite mit "ihren" Unternehmen erzielen im Vergleich zur Marktrendite, den nur dann würde es Sinn machen ein solches Einzelrisiko einzugehen.
Dazu sehe ich gerade in den Bereich wo dieses Untenrhemen tätig ist die Gefahr aus Asien schon stark und es kann auch ein grosser Kapitalbedarf in Zukunft herschen für neue Entwicklungen.

ES macht daher aus meiner Sicht absolut Sinn das Risiko der anlagen durch deutlich bessere Streuung zu reduzieren und im Bereich Untenrehmensbeteidigungen eher den ganzen Markt(Indizies) zu kaufen und das mit etwas Immobilien Weltweit zu streuen.

Wenn man aus dme Untenrehmen grössere Summ als Dividenden rausziehen könnte, weil deR Kaiptalbedarf nicht gross ist, dann könnte man der Methode das Klumpenrisiko etwas senken, aber ich vermute das das Unternehmen einen hohen Kapitalbedarf hat.

Wenn den Junior also erkannt hat das er nicht genug Eigenkapitalrendite aus dem unternehmen herausholen kann als Chef das das hohe Risiko ausgleicht ist es absolut richtig den Laden zu verkaufen, oder wollen sie das ein nicht fähiger Unternehmer das ganze an die Wand fährt.