Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wirtschaft

Die Börse im Bann der Wahl: Clinton-Häkchen - oder doch Trump-Crash?

REUTERS Seit das FBI Hillary Clinton entlastet hat, ist auch die Talfahrt der Börsen gestoppt, Investoren rechnen mit einem Sieg der Demokraten. Doch was passiert an den Märkten, wen sie irren?
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/2    
#1 - 08.11.2016, 16:47 von zeichenkette

Einfach auszurechnen

Trump will "Brexit hoch fünf". Das Pfund hat 18% verloren, ist also auf 0,82 geschrumpft. 0,82 hoch fünf macht 0,37. Der Dollar wird also 63% verlieren. Hmm. Ernsthaft, was passieren würde, richtet sich danach, ob Trump das umsetzen kann, wovon er geredet hat oder nicht. Wenn ja, wird die Wirtschaft der USA und die von anderen Ländern kollabieren. Denn wenn er z.B. Strafzölle einführen will, um US-Stahl in den USA wieder konkurrenzfähig zu machen, heißt das ja nur, dass in den USA Stahl erheblich teurer wird. Und so weiter. Wenn er das nicht schafft, gibt es ein jahrelanges Gerangel mit ökonomischer Lähmung.

Egal, allein die Tatsache, dass keiner weiß, was er tun wird (und wahrscheinlich er selbst auch nicht) wird die Märkte erstarren lassen.

#2 - 08.11.2016, 17:08 von ackergold

Er labert nur

Trump hat gar nicht die Macht, Zölle einzuführen und die Globalisierung zurückzudrehen, denn wenn er es auch nur erwäge, würde ihm der Kongress in die Parade fahren, denn erstens ist die USA auch mit Trump keine Trumpdatur und zweitens würden die Firmen in Scharen das Land verlassen.

#3 - 08.11.2016, 17:24 von magic88wand

Wie sich die Zeiten ändern

Früher haben die Finanzmärkte jubiliert, wenn ein Republikaner wie Reagan ran kam. Und sie sind abgetaucht bei Demokraten. Heute ist es anders rum.

#4 - 08.11.2016, 18:00 von thinking_about

Die Globalisierung

Zitat von ackergold
Trump hat gar nicht die Macht, Zölle einzuführen und die Globalisierung zurückzudrehen, denn wenn er es auch nur erwäge, würde ihm der Kongress in die Parade fahren, denn erstens ist die USA auch mit Trump keine Trumpdatur und zweitens würden die Firmen in Scharen das Land verlassen.
wie man sie sich einmal vorgestellt hat, ist ohnehin dabei, zu scheitern. Bei dem Weltwirtschaftsgipfel letztens in Davos im Frühjahr
ergab eine Umfrage unter den "Wirtschaftseliten", daß nur noch 15% der Globalisierung eine Chance einräumen.
Die Begründung: immer mehr Staaten ziehen sich wieder auf ihre Nation zurück.

#5 - 08.11.2016, 18:46 von schwerpunkt

Zitat von ackergold
Trump hat gar nicht die Macht, Zölle einzuführen und die Globalisierung zurückzudrehen, denn wenn er es auch nur erwäge, würde ihm der Kongress in die Parade fahren, denn erstens ist die USA auch mit Trump keine Trumpdatur und zweitens würden die Firmen in Scharen das Land verlassen.
Na dann werden die Firmen eben per Dekret daran gehindert, das Land zu verlassen. Wer sich nicht beugt, wird schone, neue Trumpwelt kennenlernen. Ein Terroist ist schlieslich das, was "man" darunter definiert.

#6 - 08.11.2016, 18:49 von grand-poobah

Egal wie die Wahl ausgeht....

... die Heerscharen von Beratern, Experten, Thinktanks, Lobbyisten - oder wie sich die Zecken im Pelz Washingtons auch nennen - werden schon dafür sorgen, dass sich nicht allzuviel ändert.
Und die Börsenexperten werden auf jeden Fall versuchen mit irgendwelchen Orakeleien in den nächsten Wochen für Bewegung bei den Kursen zu sorgen.
Fazit: im wilden Westen nichts Neues

#7 - 08.11.2016, 19:02 von fottesfott

Was passiert an den Märkten ?

Nun, auf den Märkten in meiner unmittelbaren Umgebung werden weiterhin Martinsgänse, regionale Kartoffeln, Kohl und Äpfel, leckerer Käse, Fisch, Baguettes, Flönz... verkauft werden.
Die anderen Märkte werden vielleicht kurzzeitig hyperventilieren und sich dann wieder einkriegen; es ist schließlich so viel wirklich überflüssiges und flottierendes Kapital am Markt, das muss ja irgendwo hin. Das Kapital nimmt ja kein "Prostagutt forte". Oder so.

#8 - 08.11.2016, 19:17 von Malto Cortese

Ein Milliardär könnte Präsident werden - da ist für das Kapital natürlich Alarmstufe Rot angezeigt. Was wäre wohl los, wenn sich abzeichnete, daß ein Normalbürger Präsident dieses Feudalstaates würde? Kernschmelze an der Wall Street?

#9 - 08.11.2016, 19:30 von Freidenker10

Wenn die Banken auf Clinton setzen wäre dies ein Grund für mich sie nicht zu wählen! Braucht die Welt noch mehr korrupte Bankenunterstützer?

    Seite 1/2