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Wirtschaft

Einigung mit EU-Kommission: Gazprom entgeht erneuter Milliardenstrafe

AFP Die EU wirft dem russischen Gaskonzern Gazprom vor, gegen das Kartellrecht verstoßen zu haben. Nun haben sich beide Seiten auf eine Lösung geeinigt: Das Unternehmen muss lediglich eine Reihe von Zusagen erfüllen.
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#1 - 24.05.2018, 16:57 von quark2@mailinator.com

Das dürfte bei einigen Kunden für negative Überraschungen sorgen. Denn diese Regeln bedeuten, daß nun das Gas im Grunde überall gleich viel kostet. Dann ist es aus mit jeglicher Besserstellung. Ich vermute mal, daß Bulgarien darunter leiden wird. Und das, nachdem man dem Land schon South-Stream weggenommen hat. Aber vielleicht irre ich mich da auch.

#2 - 24.05.2018, 17:21 von gluonball

Preise

Sehe ich auch so. Die Preise waren doch gerade unter den Marktpreis. Gerade die Ukraine hat fast nur die Hälfte zahlen müssen und andere Länder haben ebenso einen guten Discount rausgeschlagen. China hat das ja auch gemacht.
Da werden einige mehr zahlen müssen aber ist gut für den Wettbewerb und das Fracking Gas was dadurch besser in den Europäischen Markt kann.

#3 - 24.05.2018, 21:52 von juba39

Also doch politisch!

Was ist daran unpolitisch, wenn für US-Amerikanische Unternehmen 4% vom Jahresumsatz, bei Gazprom aber 10% angedroht wurden? Das größte Politikum, nämlich eine politische Rechtsentscheidung des Schiedsgerichts Stockholm wird in deutschen Medien wohlweislich verschwiegen. Würde das Bekanntwerden doch das gesamte Schiedsgerichtssystem in Frage stellen.
Was hat dieses Gericht entschieden? Gazprom muß rund 3 Mrd. $ Strafe für nicht durchgeleitetes Gas an die Ukraine bezahlen. Dieses nicht durchgeleitetes Gas ist aber die Menge, die die EU wegen Energieeinsparungen nicht abgenommen hatte. Die Klage von Gazprom wegen nicht abgenommenen Gases gegen die EU aber wurde vom selben Schiedsgericht abgewiesen. Gazprom wurde also 2x für die selbe Sache bestraft.