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Wirtschaft

Ende der Förderung: Tausende Windräder stehen vor dem Aus

DPA/ REpower Vielen Windrädern droht ab 2021 der Abriss - die staatliche Förderung läuft aus. Wie lässt sich ein Rückschlag für die Energiewende verhindern? In der kleinen Gemeinde Ellhöft haben sie einen Plan.
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#90 - 10.12.2018, 16:23 von MatthiasPetersbach

Zitat von rosinenzuechterin
Ohne jetzt genaueste Zahlen zu kennen, lese ich aus Text und Kommentaren heraus, dass es - je nach Standort und Anlagentyp - ohne Förderung kaum möglich ist, mit Windkraft großes Geld zu verdienen.
Dann muss man eben den tatsachen in die Augen sehen, daß man auch KLEINES Geld verdienen kann. Wie so ziemlich alle in dieser Republik.

Dann fallen natürlich viele Faulpelz und Glücksritter als Betreiber aus. Aber das ist um so besser.

#91 - 10.12.2018, 16:23 von schwaebischehausfrau

@hup: "Heiliger Sankt Florian....

Zitat von hup
Da wurde solange im Hintergrund geschraubt, dass nicht mal ein Repowering bestehender Parks mehr möglich ist. Wir stellen uns selber ein Bein mit einer solchen Verwaltungsbürokratie und am Ende haben wir nur die Anschubkosten, aber nicht den Benefit der EE. "Verspargelung der Landschaft" als größeres Problem wie der Anstieg des Weltklimas. Deutschland setzt Prioritäten... aber leider nur die komplett falschen.
...verschon mein Haus, zünd' andre an". Komischerweise besteht doch eine große Parallele zwischen den Menschen, die neben einem Kohle- oder Atomkraftwerk leben müssen und denen, die ein paar hundert Meter von ihrem Haus entfernt ein riesiges Windrad stehen haben und die heisst : Not in my backyard.
Das Land braucht also mehr Bürger, die die eigenen egoistischen Interessen zurückstellen zugunsten der Gesellschaft und dem Weltklima: Geben Sie Ihren Garten einfach als Windrad-Standort frei und werden Sie ein Klima-Held, der ein Zeichen setzt gegen den allgegenwärtigen Egoismus in dieser Welt.

#92 - 10.12.2018, 16:23 von karl-felix

Das

Zitat von jjcamera
Das heißt doch im Klartext, dass sich Windanlagen ohne Subventionen gar nicht wirtschaftlich betreiben lassen. Naja, ohne eine Rückkehr zur Atomkraft werden sich die Klimaziele ohnehin nicht erreichen lassen.
eine hat mit dem anderen kaum etwas zu tun . Atomkraftwerke sind in Deutschland nicht des Klimaschutzes verboten worden .

Dem Text entnehme ich , dass sich diese Anlagen sehr wohl wirtschaftlich betreiben lassen . Dass der garantierte Festpreis für den Strom in 2 Jahren endet, wissen wir seit 18 Jahren . Sie nicht ?

Genau das ist so geplant, beabsichtigt und gewünscht .
Hat mit der Atomkraft nichts zu tun .

#93 - 10.12.2018, 16:25 von quark2@mailinator.com

Seltsam. Man liest hier dauernd von Foristen, daß Windenergie inzwischen konkurentfähig wäre und nicht gefördert werden bräuchte. Aber scheinbar ist selbst der reine Betrieb zumindest der etwas älteren Anlagen so teuer, daß es spezieller Lösungen braucht. Nach nur 20 Jahren. Hmmm.

#94 - 10.12.2018, 16:25 von hansriedl

Kraftwerke

mehr Strom aus dem Rhein holen. Die Schweiz macht es vor.
Die Energiewende gibt es nicht. Die Leistungen von abgestellten AKW's müssen die Wasserkraftwerke übernehmen. Mit Solaranlagen und Windkraftwerke lassen sich die Leistungen der abgestellten AKW's nie und nimmer erreichen. Also müssen nun die ersten Opfer erbracht werden und der Rhein im Basel muss ausgebaggert werden. Wer etwas anderes behauptet versteht nichts von der Stromwirtschaft.
Mit Wasserkraft werden in der Schweiz rund 56 % des inländischen Stroms erzeugt.

#95 - 10.12.2018, 16:26 von günter1934

EEG-Förderung

Wenn für die Windmühlen nach 20 Jahren nicht mehr dem EEG unterliegen, - zu welchem Preis wird dann deren Strom verkauft?
Börsenpreis, Vertrag mit dem Abnehmer?
Es ist doch so, dass bei Starkwind, eben bei gutem Ertrag, die Strompreise in den Keller gehen.
Die Vorrangeinspeisung, - fällt die dann auch weg?

#96 - 10.12.2018, 16:30 von Heico

1. Januar 2018 sinkt der Wert auf 7,49 ct/kWh (EEG-Auszug)

Die neuen Anlagen können also locker mit anderen Formen der Erzeugung mithalten. Dieser Preis ist dadurch möglich geworden, dass man am Anfang vor 20 Jahren mehr subventioniert hat. Ich finde das kann sich sehen lassen und die Hersteller von Windmühlen sind international wettbewerbsfähig geworden. Der Rest zwischen 7,5 ct bis zum Endverbraucherpreis wird durch Netzkosten und Marge verbraucht.

#97 - 10.12.2018, 16:34 von hoeffertobias

Haben Sie mal überlegt, ...

Zitat von latrodectus67
als Verbraucher sehe ich auf jeder Rechnung der Stromversorger immer nur Preissteigerungen. Wie kann es dann sein, dass eine "Schlüsseltechnologie", so wurde es ja 2000 beworben, nur schwerlich Gewinne erwirtschaftet? Sind die ganzen Vögel nur wegen der "Förderung" zerhackt worden?
.... wie viele Vögel durch konventionelle Stromerzeugung getötet werden oder wie sich die Energiepreise insgesamt entwickelt haben? In dem Beitrag geht es übrigens um den Weiterbetrieb nach 20 Jahren EEG-Förderung. Dann wird klimaneutral weiterproduziert, ohne unseren Enkeln massenhaft Atommüll zu hinterlassen oder ganze Landstriche plattzuwalzen, um den rest Braunkohle aus dem Boden zu holen.

#98 - 10.12.2018, 16:34 von derechtepeter

Ist das Jammern auf hohem Niveau?

Man kann das sich nicht unbedingt mit einem Atomkraftwerk vergleichen, da heißt es ja das der Bau das teuerste ist, wenn der erst mal bezahlt ist wirft das Teil nur noch Gewinn ohne Ende ab.

Nun ist ein Windrad nicht so teuer wie ein Atomkraftwerk, trotzdem sind die Baukosten sicher teuer als der Unterhalt. Die Räder laufen also jetzt eigentlich fast ohne Kosten, Wind kostet noch immer nichts, somit ist fast jeder Euro reiner Gewinn.
Wenn man trotz Subventionen nach 20 Jahren die Kosten der Anlage noch nicht erwirtschaftet sind hat man was falsch gemacht.

#99 - 10.12.2018, 16:36 von christian-h

Angabe

Zitat von karl-felix
ist falsch . Windstrom wird ab 3,8 Cent/kWh gehandelt, da kann kein fossiles Kraftwerk gegen konkurrieren .
Nunja, dafür bekommt man eben auch keinen Windstrom, wenn der Wind nicht weht, muss man eben einkalkulieren. Oder man nimmt dann doch den etwas teureren fossilen Strom und hat dafür eine Garantie das der Strom immer bei Bedarf vorhanden ist.

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