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Energieversorgung: Altmaier plant Flüssiggas-Terminals

DPA In Deutschland sollen zwei Flüssiggas-Terminals entstehen. Das kommt US-Präsident Trump entgegen, der Europa als Wachstumsmarkt für Flüssiggas sieht.
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#1 - 12.02.2019, 14:17 von Udo_1234

Das macht ja Sinn

Gas über Schiffe, die Rohöl verpulvern, einzuführen. Und das Energieversorger verpflichtet werden, dass auch einzuspeisen. Gelebte Marktwirtschaft!

#2 - 12.02.2019, 14:22 von Semmelbroesel

Die Merkel-Regierung...

..will es sich halt nicht verscherzen mit der US-Administration. Deswegen duldet sie auch die Ausfälle eines Botschafters Grenell, nimmt die NSA-Spionage weiterhin in Kauf und kommt jetzt sogar den Marktwünschen der Amerikaner entgegen, die ihr Frackinggas hier loswerden wollen. Wir bleiben weiterhin ein Vasallenstaat der USA.

#3 - 12.02.2019, 14:23 von Emderfriese

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"...Die Kosten sollen ohne Zeitverzug über die Gasnetzentgelte refinanziert und auf die Netznutzer abgewälzt werden..."
Ahja… natürlich... die Netznutzer sollen für das teure und umweltgefährdende Gas wie auch den weiten Transport über den Ozean aufkommen. Weil Herr Trump und Herr Altmaier es so wollen. Wie war das mit Wirtschaftlichkeit und Preisgestaltung nach Angebot und Nachfrage?

#4 - 12.02.2019, 14:36 von claus7447

What a waste of money!

Ich denke der Bundeswirtschaftsminister sollte hier erst einemal eine Kosten Nutzen Analyse vorlegen. Wir haben bereits Überkapazitäten dafür.

Steuergeld lässt die CDU leicht von der Hand - aber wenn es um soziale Aspekte geht, da wird sofort die Hand gehoben!!

#5 - 12.02.2019, 14:37 von anja-boettcher1

Da demonstrieren Schüler europaweit gegen Klimawandel...

... und ein deutscher Wirtschaftsminister will dafür sorgen, dass wir in gigantischem Ausmaß Kunde von Frackinggas ist, dass den stärksten Anteil daran hat, dass der Klimakiller Methan in Unmengen die Atmosphäre weiter aufheizt. Das nenne ich Appeasementpolitik gegenber der Erpressung der US-Trumpregierung, die den Klimawandel leugnet. Dann können wir auch weiter auf Braunkohle setzen!

Weder die Unterminierung von Demokratie und Souveränität von Staaten noch die durch solche Erpressung erfolgende Torpedierung einer ökologischen Politik sind hinnehmbar. Sie hinzunehmen raubt europäischer Politik durch offen vorgeführten und selbstzugefügten Souveränitätsmangel diejenige Legitimation, die sie bracht, um nicht durch Populismus umgefegt zu werden.

Wie soll Europa dem Populismus und dem Zerfall, den doch ein Herr Grenell durch Förderung rechter Parteien kräftig vorantreiben will, trotzen, wenn sie sich von einer populistischen US-Regierung erpressen lässt, die Vertragstreue und Multilateralismus durch die Kraftprotzerei von "America first!" weltweit einreißt. Dadurch wird Kriegseskalation betrieben und der Nationalismus angekurbelt.

Für Freiheit steht nur, wer auf der Grundlage einer eigenständigen vernünftigen Entscheidung souverän öffentlich handeln kann. Sich der Trump-Regierung und ihren Epressungen öffentlich zu fügen, ist eine Kapitulationserklärung. Damit erweist diese Bundesregierung Europa einen Bärendienst. So können wir nicht bestehen!

PS: ich werde jeden Energieversorger wechseln, der Frackinggas einspeist! Da kann Herr Altmaier sich drauf verlassen!

#6 - 12.02.2019, 14:40 von chrismuc2011

Wenn die USA schon an 10 europäische Länder das schmutzige Frackinggas verkauft, dann existieren doch bestimmt schon Leitungen von den dortigen Terminals in das Europäische Gasnetz. Wozu dann in Deutschland auf Gasverbraucherkosten noch zwei weitere Terminals bauen?

#7 - 12.02.2019, 14:43 von hansriedl

Altmaier plant Flüssiggas-Terminals

Eine Hand wäscht die andere. Wenn es um Autoindustrie und deren Arbeitsplätze geht ist das Gegengeschäft mit Fracking Gas nötig.
Die höheren Preise bezahlt ja der Endverbraucher.
Wem stört das?
Wenn die USA weiterhin aus ihren Land eine Wüste machen, nur um
der Gewinne der Ölkonzerne wegen ist das ihr Problem.

#8 - 12.02.2019, 14:44 von vwolpert

und schon wieder eine Lüge...

Natürlich gibt es einen Deal, nur halt nicht schriftlich. Wer bitte schön soll denn glauben, das die US amerikanische Administration mit Sanktionen gegen North Stream2 Firmen droht ohne das auch ein politischer Effekt im Sinne der USA erzielt werden würde. So naiv ist ja noch nicht einmal mein 9 jähriger Sohn...zumal das Ganze ja schon vor drei Jahren versucht wurde. Nur damals hat sich noch Frau Merkel persönlich im Rahmen ihrer allgemeinen Amerikaliebe dafür stark gemacht.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/lng-terminal-wilhelmshaven-als-waffe-gegen-russland-und-putin-a-960658.html
Unter anderem gibt es in Europa bereits diverse LNG-Terminals, die allesamt nicht ausgelastet sind. Eine innereuropäische Kooperation wäre (bei Bedarf) völlig ausreichend. Kein Mensch braucht ein weiteres Terminal in Deutschland.

#9 - 12.02.2019, 14:52 von akkronym

Erstaunlich

Es wird rum geheult wegen Nordstream2, von wegen dass man sich doch nicht so abhängig machen kann von einem Land das so schlecht berechenbar sei, macht sich aber auf der anderen Seite gerne abhängig von einem Land, dass inzwischen weder als verlässlich wahrgenommen werden, noch dass man den Verdacht leugnen kann es hätte ausschließlich geostrategische, hegemoniale Interessen. Sehr dumm, Herr Altmaier, sehr, sehr dumm.

Nebenbei wird dann noch Gas der Frackingindustrie gekauft, die enorme Fahrlässigkeit gegenüber den Anwohnern und deren Gesundheit und Lebensqualität ohne Reue in Kauf nimmt.
Kein leuchtendes Beispiel Herr Altmaier, wahrlich nicht.

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