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Englands NHS-Gesundheitsdienst: Eine Grippewelle - und das System wankt

DPA Überfüllte Betten, verschobene OPs: In englischen Kliniken herrscht Ausnahmezustand - die Rede ist von der schwersten Krise des Gesundheitsdienstes NHS seit Jahrzehnten. Der Brexit könnte ihm den Rest geben.
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#1 - 15.01.2018, 15:39 von mps58

Gerechtigkeit

So eine gerechte staatliche Ein-Klassen-Medizin wollen wir natürlich auch. Heißt hier Bürgerversicherung.

#2 - 15.01.2018, 15:41 von amon.tuul

Können wir vielleicht unterstüzten?

wen die jetzt solche Probleme haben, könnten wir vielleicht aus der EU und Deutschland aushelfend unterstützen? Vielleicht mit Personal? Oder bestimmte Kontingente geeigneter sitzend transportfähiger Schwerkranker übernehmen?

#3 - 15.01.2018, 15:44 von manicmecanic

wer im Glashaus sitzt

Der NHS hängt bereits lange in den Seilen,es wird nur immer sichtbarer.Und sich aus D heraus darüber zu mokieren ist ein Witz.Wir haben dieselben Personalprobleme aber tun so als wenn alles 1A läuft.

#4 - 15.01.2018, 15:44 von amon.tuul

Einfach mal die politische Implikation zurückstellen

und seitens der EU in GB wirksame Hilfe anbieten, keine symbolische, sondern echte.

#5 - 15.01.2018, 15:45 von globaluser

Wer sich außerhalb Londons, der Südküste und natürlich

den Orten, wo Reiche wohnen (gibt es an der Merseyside, ebenso, wie in Gelsenkirchen), wird schnell merken, dass das Empire, auf einem Weg zum einem Drittewelt-Land wird.

#6 - 15.01.2018, 15:47 von glaubenstrichter

Es könnte wirklich eine Lehre für Deutschland sein!

Herr Altkanzler Helmut Schmidt hat schon zu seinen gesünderen Lebenszeiten vor der Misere der Englischen Krankenhäuser und dessen System gewarnt. Diese Einheitsversicherung + der RationalisierungMethoden dieser Geschäftsleitungen zerstören die Klare Ärztliche - Handlungs -Versorgung. Immer mehr Fachpersonal wird heraus Gespart - nur die Ärztevielfalt nimmt zu mit dem Wahn - Operationen durch zu führen - die nicht der Grundlage entsprechen. Auf der einen Seite Gewinnsucht - auf der anderen Seite das Todtrampeln des Pflege Mechanismus - also dass dahinter stehende Personal.

#7 - 15.01.2018, 15:52 von spon-facebook-1410546936

Peinlich für ein so reiches Land wie GB

Da wachsen in der Londoner City die Hochhäuser in den Himmel und fette Boni werden allerorten verteilt, aber das Gesundheitssystem liegt am Boden. Ich glaube die Briten haben schon viel zu lange einen viel zu guten Ruf bei uns. In Wahrheit stehen sie durch den Neoliberalismus seit Thatcher am Abhang einer ihrer schönen Steilküsten und drohen abzustürzen. Gleichzeitig traumtänzern Empire-Schwärmer von einer Zukunft ohne die EU. GB - gute Nacht!

#8 - 15.01.2018, 15:54 von muellerthomas

Zitat von globaluser
den Orten, wo Reiche wohnen (gibt es an der Merseyside, ebenso, wie in Gelsenkirchen), wird schnell merken, dass das Empire, auf einem Weg zum einem Drittewelt-Land wird.
Woran sollte man das merken?

#9 - 15.01.2018, 15:55 von Le Commissaire

wohl eher keine "Errungenschaft"

Zitat aus dem Bericht: "Der NHS ist eine der wenigen Errungenschaften aus der Zeit des "Nachkriegskonsenses" nach dem Zweiten Weltkrieg, ..."

Wieso "Errungenschaft"? Der NHS ist ein Problem, wie jeder öffentliche Service.

Man stelle sich mal vor, das Gastgewerbe würde seinen Gästen sagen müsste, es sollten bitte nur wirklich Hungrige einkehren, man könne sonst nicht alle versorgen. Das kommt nicht vor, weil das Gastgewerbe privatwirtschaftlich organisiert ist und daher ganz ohne politische Regulierung und öffentliche Gelder gut funktioniert. Sozialismus funktioniert hingegen nicht, ganz egal, wie dolle man daran glaubt.

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