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Wirtschaft

Euro-Debatte in Davos: Die Mauer muss her!

Den Euro-Rettern läuft die Zeit davon. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos dreht sich alles um neue Hilfen für die vom Schuldenkollaps bedrohten Länder. Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
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#10 - 27.01.2012, 16:48 von GlobalerOptimist

Die Zahl seiner Verbündeten

Zitat von sysop
Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
ist überschaubar. Das ist doch keine Neuigkeit, sondern ein Teil des Problems. Grund: die Zahl, deren die Geld brauchen, unüberschaubar.

#11 - 27.01.2012, 16:49 von Quagmyre

Mauer

Zitat von sysop
(...)Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
Natürlich. Die wenigen Verbündeten dürften diejenigen Länder sein, die die "Brandmauer" finanzieren dürften und durch die Nutznießer überstimmt werden.

#12 - 27.01.2012, 16:59 von stilicho1

Zeit

Zitat von sysop
Den Euro-Rettern läuft die Zeit davon. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos dreht sich alles um neue Hilfen für die vom Schuldenkollaps bedrohten Länder. Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
Da bin ich aber gespannt , wie lange sich die Ablehnung hält.....oder erleben wir jetzt in jeder politischen Hinsicht eine Orgie des Aussitzens...kennen wir doch schon alles sehr genau....
Die Bundesrepublik Deutschland wird nicht umhinkönnen , als wirtschaftlich stärkster Staat der EU die Schwächeren zu unterstützen ....das liegt nun einmal in der hochgelobten europäischen Idee. Oder will etwa irgendjemand behaupten , die Deutschen seien europafeindlich ????

#13 - 27.01.2012, 17:09 von Michael KaiRo

Das finde ich auch

Zitat von SPON
... noch höhere "Brandmauern"
wir Deutschen sollten endlich mal Nägel mit Köppen machen.
Die Brandmauer sollte mindestens 3 Trilliarden hoch sein; ach was, seien wir nicht geizig.
Ne Quadrillionen sollte es mindestens sein.

Wetten, dass diese dann hält.
Sind doch eh nur Zusagen; noch nicht mal Papier, wo Euro draufsteht.

#14 - 27.01.2012, 17:09 von rundertischdgf

Brandmauer muß einer bezahlen

Zitat von sysop
Den Euro-Rettern läuft die Zeit davon. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos dreht sich alles um neue Hilfen für die vom Schuldenkollaps bedrohten Länder. Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
Wer eine große starke Mauer baut, der muß diese auch bezahlen. Brauchen die anderen die oder wir Deutschen? Ein Beitragsschreiber stellte hier richtig fest, daß die Teilnehmer in Davos, die sich ja eigentlich dort ja nur durch ein Schlaraffenland fressen, nicht am richtigen Ort seien, um den Euro zu retten. Übrigens wieviel Menschen sterben am Hunger während der Tagungszeit? Ein Eintrittskarte soll 12 000 Dollar kosten. Wieviel Kinder kann man mit einer Karte retten? Wirtschaftsgipfel in Davos « rundertischdgf

#15 - 27.01.2012, 17:13 von tea-rex

das kann ich erklären

Zitat von Aquifex
Das mit der gierigen Finanzindustrie habe ich noch nie wirklich verstanden... Es leiht sich jemand Geld, die Bank bekommt dafür Zinsen. Das ist der Deal. Jetzt kann der Schuldner die Schuld nicht begleichen und auch die Zinsen nicht, und dann ist die Bank der Bösewicht?
Da leiht sich ein Land Geld und kann nicht mehr zurückzahlen.

Da kaufen Hedgefonds große Mengen an CDS auf Griechische Staatsanleihen ein ....

Das ist - wie soll ich sagen - Geldgeilheit ohne Moral.

Aber mit Hirn.

#16 - 27.01.2012, 17:18 von Progressor

Macht endlich Schluss

Der Euro ist eine gute politische Idee, die auch nicht ganz unmöglich ist. Er wirkt nur sehr stark makroökonomisch kontraproduktiv und ist selbst wenn man die strukturellen Voraussetzungen geschaffen hätte nur sehr schwer zu händeln.

Mit dem Euro ist es so wie mit der Kernenergie, gute Sache, aber für Menschen eine Nummer zu groß.

#17 - 27.01.2012, 17:21 von abtg.d

Dumme, menschenverachtende Politik

Deutschland ist das Land der Gutmenschen. Eine Spezies, die es leider sonstwo kaum gibt, was die intrinsische Minderwertigkeit der anderen klar beweist. Ist die Tatsache nicht unabweisbar, dass wir einer der erfolgreichsten Friedensstifter der Geschichte sind? Überall, wo munter massakriert wird, lassen wir die Welt teilhaben an der Milch unserer frommen Denkungsart, "Gewalt löst keine Probleme!" Umso beschämender ist es, wenn wir unseren überlegenen moralischen Standard desavouieren durch eine starrsinnige Merkel-Politik, die sich schlichtweg weigert, soziale Notwendigkeiten zu sehen. Denkt in Berlin niemand an die vielen Investoren aus Übersee, die mit Hilfe der Rate-Agenturen die Bonds der ohnehin schon unterprivilegierten Südeuropäer in solche Tiefen gedrückt haben, bis sie Kaufpreise hatten? Fühlt man in Berlin denn garkeine Verantwortung, wenn den Investoren jetzt durch kleinliche deutsche Knauserigkeit die wohlverdienten Spekulationsgewinne entgehen? Investoren, die jenseits des Atlantiks sowieso schon mit horrenden 15% Steuern bis aufs Blut ausgenommen werden (siehe M. Romney)!
Der allseits anerkannte Moralist George Soros hebt schon warnend den Finger.
Und da macht man sich hierzulande Gedanken um ein paar lumpige Steuermilliarden der Arbeiter, die für einen grosszügigeren Bailout genutzt werden könnten.
Armes Deutschland!

#18 - 27.01.2012, 17:45 von Privatier

Eine zuverlässige Brandmauer, am besten in Form einer sicheren deutschen Währung,

Zitat von sysop
Den Euro-Rettern läuft die Zeit davon. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos dreht sich alles um neue Hilfen für die vom Schuldenkollaps bedrohten Länder. Finanzminister Schäuble will von noch höheren "Brandmauern" nichts wissen, doch die Zahl seiner Verbündeten ist überschaubar.
ist das sinnvollste Mittel, die Verbrennung deutscher Werte in Billionenhöhe durch leistungsunfähige oder leistungsunwillige Mitglieder quer über Europa endlich wieder einzustellen.

Die fortgesetzte Belastung und Beschädigung der gemeinsamen Währung durch auf Staatspleiten hinsteuernde Mitglieder, schliesst die gleichzeitige Verwendung dieser Währung als geeignetes Zahlungsmittel für erfolgreiche Nationen wie Deutschland völlig aus.

Viel zu unterschiedlich sind dazu die Kriterien, die eine Währung entsprechend den Anforderungen und Interessen hemmungsloser Schuldenmacher auf der einen Seite und erfolgreicher wirtschaflicher Selbstversorger - wie Deutschland - auf der anderen Seite erfüllen muß.

Die freundliche altruistsche Idee, leistungsunfähige und leistungsunwillige Währungs-Mitglieder von den fleißig erarbeiteten Früchten führender Nationen profitieren, gesunden und wachsen zu lassen, war gewiß einer der maßgeblichen Gründe für die Einführung des TEuros.

Diese Chance wurde allen TEuro-Mitgliedern ein Jahrzehnt lang gewährt, aber offensichtlich von nicht wenigen Mitgliedern lediglich als Einladung zur Dauer-Party verstanden, es sich bis hin zum jetzt drohenden Konkurs angenehm und bequem fremd versorgt gemütlich zu machen.

Inzwischen darf man das - weitgehend ohne Befragung und Zustimmung der europäischen Bürger, sondern unter einer kleinen Schar Politiker ausgekungelte - Experiment "TEuro" als kläglich gescheitert betrachten.

Höchste Zeit wird es jetzt, dieser Einsicht folgend, den bereits überfälligen großen Schritt zur Wahrung deutscher Werte und zum Schutz deutscher Steuerzahler einzuleiten.

Die Währungsumstellung zurück zu einem Zahlungsmittel unter alleiniger Kontrolle seiner Eingentümer, anstelle von vielen damit "beschenkten" Besitzern, die bereits bewiesen haben, sträflich sorglos damit umzugehen.

Gerade so, als würde ihnen das Geld, das sie verjubeln, nicht gehören.

MfG

#19 - 27.01.2012, 17:47 von meneer_jansen

Es ist still geworden rund um der EU-Beitritt der Tuerkei.

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