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Familienstreit: Aldi-Clanchefin rechnet in Testament mit Enkeln ab

Fredy Mies/ picture-alliance Die Grande Dame von Aldi Nord wollte offenbar verhindern, dass ihre Enkel bei dem Discounter Verantwortung übernehmen. Das geht laut "Bild am Sonntag" aus Cäcilie Albrechts Testament hervor.
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#1 - 31.03.2019, 10:12 von Affenhirn

Enkel - Kinder

Kann es sein, dass Frau Albrecht nicht mit den Enkeln, sondern mit den Kindern ihres zweiten Sohnes abgerechnet hat?

#2 - 31.03.2019, 10:14 von der_rookie

Hm

@Autor: Bitte den ersten Satz Korrektur lesen. Dort steht ...mit den Enkeln ihres verstorbenen zweiten Sohnes abgerechnet... Also mit ihren Urenkeln?

#3 - 31.03.2019, 10:27 von dr.könig

Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Der Grande Dame der Familie in Ehren gedacht. Der Wirklichkeit und dem innovativen
Zeitgeist wird sie mit ihrem Testament nicht gerecht.
Wir haben das Jahr 2019 und sind nicht mehr bei Bismark.

#4 - 31.03.2019, 10:36 von sysop

@2, der_rookie

Vielen Dank für ihren Hinweis, wir haben das korrigiert.

#5 - 31.03.2019, 10:44 von pit.duerr

Zitat von dr.könig
Der Grande Dame der Familie in Ehren gedacht. Der Wirklichkeit und dem innovativen Zeitgeist wird sie mit ihrem Testament nicht gerecht. Wir haben das Jahr 2019 und sind nicht mehr bei Bismark.
Vlt. ist die Einstellung der erwähnten Enkelkinder aber auch folgendermaßen. Die erste Generation gründet, die zweite baut aus auf, die dritte verhaust das Ganze. Und um dies zu verhindern, wählte diese Frau halt den beschriebenen Weg. Wer weiß, wer weiß!!

#6 - 31.03.2019, 11:00 von okav

Gute deutsche Tugenden wie die das Eigentum verpflichtet

haben leider immer weniger Bedeutung. Individualinteressen gehen bei vielen mittlerweile vor, die Verantwortung des einzelnen auch für das Ganze rückt immer mehr in den Hintergrund. Das letzte Hemd hat keine Taschen wird mittlerweile zur Begründung eines Lebensstil missbraucht, der eher vom Motto: „Nach mir die Sintflut“ getragen wird. Bei allen Schwächen, die jeder einzelne mitbringt hat unser Land mal ausgemacht, dass Gemeinsinn vor Eigensinn geht. Den Reichen wird ihr Reichtum zugestanden und das Lebenswerk verdient Respekt unter der Voraussetzung das es allen dient. Cäcilie scheint ein Auge darauf gehabt zu haben.

#7 - 31.03.2019, 11:27 von dasfred

Die böse Schwiegermutter

Das sieht nach einem klassischen Familienkonflikt aus. Die zweite Frau des Sohnes hat nie die Anerkennung der Schwiegermutter erlangt und diese überträgt ihre Abneigung auch auf deren Kinder. Gibt es oft genug, nur nicht mit soviel Kapital in der Hinterhand. Nun müssen die Kinder nicht darben, sie können nur nicht alles auf einmal verprassen.

#8 - 31.03.2019, 11:51 von hansfrans79

Deutsch

Zitat von okav
haben leider immer weniger Bedeutung. Individualinteressen gehen bei vielen mittlerweile vor, die Verantwortung des einzelnen auch für das Ganze rückt immer mehr in den Hintergrund. Das letzte Hemd hat keine Taschen wird mittlerweile zur Begründung eines Lebensstil missbraucht, der eher vom Motto: „Nach mir die Sintflut“ getragen wird. Bei allen Schwächen, die jeder einzelne mitbringt hat unser Land mal ausgemacht, dass Gemeinsinn vor Eigensinn geht. Den Reichen wird ihr Reichtum zugestanden und das Lebenswerk verdient Respekt unter der Voraussetzung das es allen dient. Cäcilie scheint ein Auge darauf gehabt zu haben.
„Eigentum verpflichtet“ ist keine Tugend, erst recht keine „deutsche Tugend“.
Das Ganze hat auch ganz sicher nichts mit Deutschland zu tun, denn es ist ja eher die absolute Ausnahme, wie die Familie Albrecht mit ihrem Reichtum umgegangen ist.

#9 - 31.03.2019, 12:49 von Zaphod

Sinnlose Schufterei

Was nützt eigentlich der ganze Reichtum, wenn es dann nicht erlaubt sein soll, den Reichtum auch zu genießen? Wenn das Ziel von unternehmerischen Handeln darin besteht, ungeheure Vermögen anzusammeln und zugleich ein möglichst asketisches, freudloses Leben zu führen, dann kann man es doch auch gleich sein lassen. Offensichtlich verfolgte die Grand Dame eine Ethik, wonach das Unternehmen alles, aber die Eigentümer nichts sind.

Sicherlich tragen Unternehmer eine große Verantwortung für ihr Unternehmen und insbesondere für ihre Mitarbeiter. Trotzdem sollte es erlaubt sein, dass die Unternehmer oder auch die - mangels ausreichend hoher Erbschaftsteuer - wohlhabenden Erben die Früchte der Arbeit genießen.

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