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Geplantes Volksbegehren in Berlin: Was würde die Enteignung von Immobilienkonzernen b

Felipe Trueba/EPA-EFE/REX Die Bürgerinitiative "Deutsche Wohnen enteignen" startet in Berlin ein Experiment. Ziel ist es, Großvermieter zu enteignen. Ein Segen aus Sicht der Befürworter - aber eine Katastrophe, warnen die Kritiker.
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#1 - 06.04.2019, 14:19 von Dracul91

Bringt nichts

Was soll das bringen? Wird kein neuer Wohnraum geschaffen. Die Wohnungen werden trotzdem an die Besserverdiener vergeben, da höhere Zahlsicherheit. Nur müssen die dann eventuell weniger Miete bezahlen.

#2 - 06.04.2019, 14:22 von icebeer

es wird höchste Zeit

Wer nicht hören will muss fühlen... Die Gier muss zum Wohle der Allgemeinheit mit allen legitimen Mitteln bekämpft werden. Eigentum verpflichtet - nicht nur zur Gewinnmaximierung!

#3 - 06.04.2019, 14:27 von max-mustermann

Wie schon im Artikel geschrieben steht wäre es sinnvoller das Geld das für Enteignungen als Entschädigungen zu zahlen wäre für den Neubau von Sozialwohnungen zu nutzen. Aber wir können natürlich auch enteignen damit jegliche Zukünftige Investition in den Wohnungsbau in Berlin im Keim ersticken und die Wohnungsnot wird zukünftig noch gravierender werden als si jetzt schon ist.

#4 - 06.04.2019, 14:31 von 2undvierzig

Ein Witz - Leben über die Verhältnisse!

"Auch jemand mit 5000 Euro im Monat muss sich in Berlin fragen, wie lange er sich die Miete noch leisten kann"
Sinnvollerweise sagt man 1/3 Miete, 1/3 Rücklagen/Sparen, 1/3 Leben.
Bei 5.000€/Monat sind das 1.667€ bei einer Miete von 10€ (Siehe oben) sind das warm ca. 15€ - dafür kann man satte 110m² mieten - Wo bitte ist das Problem?

#5 - 06.04.2019, 14:34 von der_rookie

Hm

Zwei Fragen: Wenn danach der Senat gar nichts entscheiden kann was mit den Wohnungen passiert (sondern die Mieter), ist das dann überhaupt staatliche Enteignung oder Enteignung zum Nutzen Privater?

Welcher Investor würde glauben dass eine einmal gesetzte Schwelle bleibt? Dann werden auch alle Investoren die bereits 99 Wohnungen haben keine Nummer 100 mehr bauen. Hat mal jemand über den Tellerrand von Berlin gesehen und geprüft wie solche Verstaatlichungsprogramme von Wohnungen in anderen Städten gewirkt haben?

#6 - 06.04.2019, 14:36 von 2undvierzig

Zitat von Dracul91
Was soll das bringen? Wird kein neuer Wohnraum geschaffen. Die Wohnungen werden trotzdem an die Besserverdiener vergeben, da höhere Zahlsicherheit. Nur müssen die dann eventuell weniger Miete bezahlen.
Deswegen gab es ja auch eine Belegungsfehlabgabe - die von den Gutmenschen als "asozial" abgestempelt wurde weil Oma Müller nach dem Tod Ihres Mannes und den Auszug der 3 Kinder trotzdem die 4ZKBB für 300€/Monat behalten muss!

#7 - 06.04.2019, 14:40 von Bremen2

bezahlbare Mieten

Das Begehren läuft ins Leere. Bereits die Verlegung des Hauptsitzes z.B. nach NRW würde es ausbremsen, oder die Aufteilung (share deal ) auf viele kleine. Abgesehen davon kann Berlin nicht das Grundgesetz heranziehen, das gilt für ganz Deutschland. Da möchten die anderen 80 Mio Deutsche auch mitreden.
Viele Genossenschaften liegen auch über 3.000 WE, die liegen immer unter dem Mietspiegel.
Die kommunalen Gesellschaften führen Gewinne an das Land, z.B. für die BVG. Das wird aus Mieten gezahlt. In der Regel sind die kommunalen Wohnungen nicht preiswert sondern schlecht saniert und überteuert.

#8 - 06.04.2019, 14:41 von kratzdistel

wer bezahlt die entschädigung

wer das will, muss auch sagen, wer die Eigentümer mit wessen geld entschädigt. eine dümmere Idee gibt es wohl nicht, denn Enteignung ohne Entschädigung wäre eine grobe Verletzung des grundrechtes auf Eigentum. die Zweckentfremdung von Wohnraum ist das hauptübel und das kann gesetzlich verboten werden.

#9 - 06.04.2019, 14:41 von CriSch

Der Steuerzahler zahl das alles gerne.

Da soll die Allgemeinheit für die vielleicht 400.000 Menschen bezahlen, damit deren Mieten nicht steigen? Das ist noch ungerechteter, als das Abzocken der Wohnungsbaugesellschaften. Sozialismus funktioniert nicht. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Der Staat soll dann Wohnungen bauen. Das erhöht das Angebot und sorgt für stabile oder gar sinkende Mieten.

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