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Glyphosat-Prozess: US-Richterin will Strafe für Monsanto deutlich reduzieren

REUTERS Eine Jury hatte Monsanto zu einer Schadensersatzzahlung von fast 290 Millionen Dollar verurteilt. Eine US-Richterin wies nun die Forderung der Bayer-Tochter nach einem neuen Prozess zurück - die Strafe soll aber erheblich verringert werden.
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#1 - 23.10.2018, 07:42 von helmut.alt

Nachdem der Krebsnachweis von Glyphosat

nicht erbracht werden konnte müsste die Klage abgewiesen werden. Wenn Bayer irgend eine Strafe akzeptiert, dann gleicht dies einem Schuldeingeständnis mit der Konsequenz, dass Tausende die selbe Tour fahren.

#2 - 23.10.2018, 08:30 von jpphdec

Geschworenenjury

Ist so ein Weißschimmel (Pleonasmus). Übrigens legt die Jury nicht das Strafmaß (hier punitive damages) fest, sondern entscheidet nur mit ja/nein über die Schuldfrage. Daß von Klägeranwälten Unsummen gefordert und nachher vom Richter korrigiert werden, ist in den USA üblich.

#3 - 23.10.2018, 08:53 von spon-1289483553162

Monsanto

Monsanto: Agent Orange, DDT, Dioxin, Asparatm, PCP, etc. Noch Fragen ?

#4 - 23.10.2018, 09:01 von Xicht123

@helmut.alt

Nachdem der Krebsnachweis von UNABHÄNGIGEN Studien aus Argentinien erbracht wurde kann mich Bayer mal. Monsanto muss für das Elend das sie über die Welt gebracht haben bezahlen. Wenn Bayer so selten dämlich ist und eine Firma aufkauft, bei der Schadensersatzansprüche zu erwarten waren, kann man für deren Dummheit auch nichts.

#5 - 23.10.2018, 09:06 von regelaltersrentner

Wenn Laienrichter sich als Richter aufspielen

"Ein anschauliches Beispiel einer solchen Erhebung ist eine Auswertung der Agricultural Health Study in den USA. Forscher haben darin seit den Neunzigerjahren knapp 45.000 Farmer begleitet, die Glyphosat im Alltag bei ihrer Arbeit anwenden. So wollten sie prüfen, ob diese häufiger Krebs bekamen als eine Vergleichsgruppe, die das Mittel nicht nutzt. Das Ergebnis: "In dieser großen Studie wurde kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und jeglichen Tumoren oder lymphoiden Leukämien gefunden", berichteten die Wissenschaftler im November 2017."

#6 - 23.10.2018, 09:10 von Kommentator3

Bildersuche: 'Glyphosat Missbildungen'

Ob Glyphosat für Krebs oder Grippe verantwortlich ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn ich allerdings bei Google eine Bildersuchen nach "Glyphosat Missbildungen" anfrage, weiß ich genug über das Gift. -- Und das wird zu tausenden von Tonnen in fast allen Ländern versprüht.

#7 - 23.10.2018, 09:18 von jschm

Gute Gesellschaft

Zitat von spon-1289483553162
Monsanto: Agent Orange, DDT, Dioxin, Asparatm, PCP, etc. Noch Fragen ?
Bayer: Heroin, Phosgen, Senfgas, Sarin, Tabun, etc. Noch Fragen?

#8 - 23.10.2018, 09:30 von Beat Adler

Gefuehl schlaegt Wissenschaft!

Zitat von spon-1289483553162
Monsanto: Agent Orange, DDT, Dioxin, Asparatm, PCP, etc. Noch Fragen ?
Gefuehl schlaegt Wissenschaft!
2.4.5-T = Agent Orange war ein Produkt von Dow Chemicals, ein Herbizid, welches zur Zeit des Vietnamkrieges in Deutschland auf Getreideaeckern zur Bekaempfung bleitblaettriger Unkraeuter bewilligt war und in grosser Masse von den Bauern verspritzt wurde.

DDT wurde in Basel von der Firma R.Geigy erfunden. Das Mittel wurde zu Kriegsende auf jeden Fluechtling gestaeubt, um die Laeuse und Floehe zu bekaempfen. Es wurde bei der Bekaempfung von Malaria eingesetzt und rettete bis heute(!) Millionen an Menschenleben.
Dioxin entsteht beim Verbrennen bestimmter Chemikalien, wenn die Temperatur zu niedrig ist. Es entsteht auch unerwuenscht, wenn chemische Reaktionen nicht so ablaufen wie geplant. Das passierte beim Entlaubungsmittel 2-4-5-T, das wegen einer grosser Bestellung durch die US Streitkraefte ANDERS syntethisiert wurde, somit sich dabei unerwuenschte Verunreinigungen aus der Familie der Dioxine bildeten, wie etwa im Vergleich zum bewilligten dioxin-freien Herbizid. Wer seinen Gemuesegarten in Windrichtung eines Krematoriums hat, findet Dioxinspuren in seinem Gemuese.
Auch PCP stammt NICHT von Bayer-Monsanto.

Glyphosat: In Frankreich laufen Demonstranten herum, die auf ihrem T-Shirt den Wert von Glyphosat, gefunden in ihrem Urin, aufgedruckt haben. Zum Glueck findet sich das Glyphosat im Urin! Das zeigt, dass es vom Koerper AUSGESCHIEDEN wird und eben NICHT ins Fettgewebe, die Muskeln, die Knochen, die Darmwaende, die Magenwand, etc. EINGELAGERT wird. Da Glyphosat ausgeschieden wird und nicht einer seiner Metaboliten, zeigt auch, dass Glyphosat fuer tierische und menschliche Koerper inert ist. Zum gleichen Thema passen die heute veroeffentlichten Ergebnisse von Mikroplastik im Stuhl: Zum Glueck werden sie ausgeschieden und nicht im Koerper eingelagert.

#9 - 23.10.2018, 09:33 von form57

Ganzheitliches Denken ist gefragt!

Wer das Problem, wie im Artikel, eindimensional auf die Frage krebserregend oder nicht, reduziert, greift zu kurz: Glyphosat beeinflusst die Balance im Ökosystem, deren Auswirkungen wir nicht überschauen. Ich bewundere die Unabhängigkeit der Berichterstattung, die durch eine freundliche Anzeige von Bayer umrahmt wird!

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