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Griechenlandhilfe: Etappenziel am Schuldenberg

DPA Die Finanzminister haben zugestimmt, Griechenland kann auf weitere Hilfen von bis zu 86 Milliarden Euro hoffen. Die Beteiligung des IWF aber bleibt vorerst offen - eine Niederlage für Finanzminister Schäuble.
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#1 - 15.08.2015, 00:25 von marcel_meier

Keine Niederlage für Schäuble....

...sondern für den deutschen Steuerzahler - mal wieder.

#2 - 15.08.2015, 00:25 von Klaus Gornach

Besser als “Die Anstalt“

Ist noch keinem aufgefallen dass die Konditionen die Griechenland erfüllen soll um auf den richtigen Weg zu kommen einfach nur die Grundregeln einer konstruktiven Gesellschaft sind. Also quasi die 10 Gebote für’s humane respektvolle Leben erklärt bekommen (als Beispiel). Es ist einfach lächerlich wenn mann sich die Liste ansieht. Es ist so komisch wie wenn mann einem kleinen Kind abends die Erledigung der Hausaufgaben aufzwingen müsste und alles klingt verbal auch wie: “jetzt mach aber sofort deine Hausaufgaben oder…“. Sehr, sehr peinlich für alle mitbestimmenden “EU-Politiker“. Das professionelle politische Kabarett kriegt immer grössere Konkurrenz, da dies alles keine seriöse Politik mehr sein kann. Schade um all das Geld was mann in D in allesmögliche hätte stecken können. Stattdessen produziert die Politik stur weiter eine Show die keine Quoten mehr hat, aber das grösste Vorkommen des Landes verbraucht. Wie bizarr?

#3 - 15.08.2015, 01:05 von breguet

War klar

und ich habe es schon vor vier Wochen hier geschrieben, aus der Beteiligung des IWF wird eine Beteiligung in beratender Form, keine Kredite vom IWF. Genau das wird uns Meurksel als Beteiligung des IWF verkaufen wollen, und das hat sie natürlich schon immer gesagt. Die hält die Deutschen für blöd, und leider hat sie damit recht, denn die Mehrheit der Deutschen werden sie wieder wählen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

#4 - 15.08.2015, 01:07 von Eliza

Der IWF hat doch abgewinkt...

... und Schäuble ist zum Zustimmen gezwungen worden.

Inwiefern ist das eine Niederlage für Schäuble?

Das ist eine Niederlage für den gesunden Menschenverstand und für all die ärmeren ehrlichen Steuerzahler in dem Euro-Klub, die nunmehr für die reichen Steuerhinterzieher in GR gerade zu stehen haben!

Denn wenn noch nicht einmal das Prinzip hält, dass die Zustimmung der Geldgeber von der Mitarbeit des IWF abhängt, sondern sie trotzdem zahlen müssen, auch wenn der IWF sich abseilt, dann verliert der Euro seine Vertrauensgrundlage vollends.

Damit geht die No-bail-out-Klausel der Maastricht verträge vollends über Bord.

Der schadenfrohe Ton dieses Artikel ist kindisch, zynisch und abstoßend.

#5 - 15.08.2015, 01:08 von g.giannakopoulos

Banken kaufen

Liebe Europäer
Ich lese, wir Griechen erhalten zur Rekapitalisierung griechischer Banken 10 Milliarden
Die Aktien der Banken werden dann in den privatisierungsfond getan und verkauft

Wir Europäer erwarten für die 50 Milliarden
Eigenkapital der Griechen einen Verkaufserlös von 5 Milliarden
Die Griechen behalten die Schulden
10 Milliarden
Ein gutes Geschäft für den Käufer der Aktien der Banken
Warum macht man das
Europa gibt Griechenland Geld um seine Schulden an Europa zu zahlen
Ok
Aber warum muss Athen Schulden für seine Banken aufnehmen um diese für einen Bruchteil der Schulden zu verkaufen
Ich bin gespannt wie weit der ökonomische Unsinn geht
Stäubte und varufakis haben recht wenn sie sagen Griechenland muss raus aus dem Euro

#6 - 15.08.2015, 01:14 von JKStiller

Klingt für mich

wie die verzweifelte Reanimierung eines klinisch Toten gegen seinen Willen. Der IWF sieht das eher als verunglückte Sterbehilfe und damit langfristig einen ewigen Zombie in seinem Portfolio. Schuldenerlass oder tot, so lautet deshalb das Credo. Griechenland ist so weit wie 2014 plus Zinsen. Das Geld ist weg. Die Show sollte beendet werden. Grexit!

#7 - 15.08.2015, 01:31 von izra_l.

Na SPON, darf man das schreiben?

Wieviel geht davon tatsächlich nach Griechenland? 10%? 15% der Rest geht ja an deutsche, französische und englische Banken. Schöne EU die ihr uns hier mitverkauft. Das volk blutet in allen Ländern und ihr tut so als sei dies alles Alternativlos. Hoffentlich wachen die sheeple in Deutschland bald auf!

#8 - 15.08.2015, 01:43 von Ulrich Berger

Warum ist das eine Niederlage

fuer Finanzminister Schaeuble?
Nach meiner Erinnerung hat die Merkel doch erst vor Kurzem versprochen, dass da ohne den IWF nichts geht.
Wie ueblich bei der: was stoert mich mein Geschwaetz von gestern?
In meiner Welt werden derartige Figuren als notorische Luegner bezeichnet.

#9 - 15.08.2015, 02:19 von malocher77

Entweder

Gibt es Schuldenschnitt,was praktisch Eintritt in die Transferunion bedeutet.Wenn IWF nicht mitmacht wird Merkel trotzdem zahlen und dann ist das selbe Szenario, nach Griechenland kommt zb Portugal und will IWF nicht dabei haben oder Schuldenschnitt sehen,so oder so liebe Mitbürger: willkommen in einer Transferunion. Wann unsere tolle Regierung Rückwertsgang einlegt und endlich kapiert,dass Euro so wie wir ihn vereinbart hatten nicht funktioniert.Es wäre für alle Mitglieder der Eurozone besser wenn Deutschland Euro verlässt,dann gibt es nur Gewinner,die Krise wäre nach 7 Jahren gelöst und nicht mit neuen Schulden zugeschüttet bis zur Wahl.

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