Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wirtschaft

Hambacher Forst: Demonstration am Samstag darf doch stattfinden

DPA Wegen Sicherheitsbedenken hatte die Polizei geplante Proteste von Braunkohlegegnern am Hambacher Forst untersagt. Nun hat das Verwaltungsgericht Aachen das Verbot gekippt.
zum Artikel
Im mobilen Forum können sie die Beiträge nur lesen.
Um zu kommentieren, verwenden Sie bitte die Kommentarfunktion im Artikel.
    Seite 1/3    
#1 - 05.10.2018, 17:23 von ulrich.schlagwein

Hoffentlich

wird das RWE dazu verdonnert, die bisher aufgelaufenen Kosten fuer alle Polizei und Abraeumarbeiten rueck- zuzahlen.

#2 - 05.10.2018, 17:38 von holger.becker

ein guter Tag für die Demokratie

Schon der offensichtliche "Trick", die Baumhäuser erst nach dem heißen Sommer aus Brandschutzgründen zu räumen zeigte, auf was für dünnem Eis RWE & co agieren. Schön, dass hier das Abwürgen liegitimen und legalen Protests vor Gericht keinen Erfolg hat.

#3 - 05.10.2018, 17:40 von Gegenanflug27

Bedauerlich....

Das ist wirklich schade, für die Polizei. Jetzt müssen die Einsatzhundertschaften, behelmt ,beknüppelt und mit Tränengas munitioniert, erneut die rheinische Großindustrie vor besorgten Bürgern verteidigen, statt in aller Ruhe, ein paar Rechtradikalen, bei einem ihrer Gröhlmärsche, zuzuschauen.

#4 - 05.10.2018, 17:41 von Trollflüsterer

Was hat die Polizei als Begründung ins Feld geführt, bestand wieder ganz massiv akute Brandgefahr?!
Gut dass es noch Gerichte gibt, die das Demonstrationsrecht hoch halten.
Bitte wie Wackersdorf schließlich einstampfen das anachronistische Braunkohle Projekt. Und gewaltfrei demonstrieren.

#5 - 05.10.2018, 17:41 von kritiker75

Herr Maas

sollte stolz auf jeden Teilnehmer dieser Demo sein. Hat er nicht unlängst die Bequemlichkeit der Menschen angeprangert und gefordert, für ihre Überzeugung das Sofa zu verlassen und auf die Straße gehen? Das galt hoffentlich nicht nur für genannte, unseren Volksvertretern genehme, Themen. Herr Laschet sieht es hoffentlich ähnlich. Viel Erfolg allen Teilnehmern.

#6 - 05.10.2018, 17:44 von brooklyner

Tja, dumm gelaufen RWE. Schon jetzt ist das jahrelang aufgebaute Greenwashing von RWE in einigen Tagen den Bach runtergegangen. Was sitzen dort nur für Dinosaurier an den Hebeln der Öffentlichkeitsarbeit?

#7 - 05.10.2018, 17:45 von hileute

Soll man sie doch demonstrieren lassen

dann haben die dort lebenden Tiere durch den Lärm ihre Heimat schon freiwillig verlassen und müssen nicht erst bei den Rodungsarbeiten weg. Das nenne ich wahrhaftig wirksamen Naturschutz

#8 - 05.10.2018, 17:45 von hansa_vor

Zitat von holger.becker
Schon der offensichtliche "Trick", die Baumhäuser erst nach dem heißen Sommer aus Brandschutzgründen zu räumen zeigte, auf was für dünnem Eis RWE & co agieren. Schön, dass hier das Abwürgen liegitimen und legalen Protests vor Gericht keinen Erfolg hat.
Erklären Sie dies doch den Angehörigen des Bloggers welcher durch die "grundsoliden" Hängebrücken der Baumhausbauer gefallen ist, eigentlich fahrlässig getötet, aber was interessiert dies schon Aktivisten.

#9 - 05.10.2018, 17:49 von nahatschalah

Der nun erwiesenermaßen unrechtmäßige Polizeieinsatz hat zu einem Toten geführt. Von den hohen Kosten des größten Polizeieinsatz von NRW aller Zeiten abgesehen. Das kann nur eines bedeuten: sofortiger Rücktritt des Innenministers Reul!

    Seite 1/3