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Hambacher Forst: Dutzende Braunkohlegegner schließen sich Baumhaus-Aktivisten an

REUTERS Die Räumung der Baumhäuser im Hambacher Forst hat begonnen - ein Ende ist nicht absehbar. Die Aktivisten kündigten Massenmobilisierung und zivilen Ungehorsam an. Teilnehmer einer Demo liefen zu ihnen in den Wald.
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#1 - 13.09.2018, 22:43 von dborrmann

Eine überflüssige Eskalation

Ich schäme mich für das Land NRW. Die Polizisten tun mir leid. Ein wirklich undankankbarer Beruf, wenn man gegen Menschen vorgehen muss, die uns vor Schlimmerem schützen.

#2 - 13.09.2018, 22:51 von paysdoufs

So denn juristisch alles geklärt ist, würde ich eine klare Linie des NRW-Innenminister und der Polizei befürworten: Frist setzen und nach deren Ablauf mit der Fällung der Bäume beginnen. Wenn einige „Aktivisten“ dann immer noch glauben dabei in den Bäumen hocken bleiben zu müssen... Leider Pech gehabt! Aber das leistungsfähige deutsche Gesundheitssystem sollte sich um ein paar Knochenbrüche schon kümmern können. Denjenigen , die das zynisch finden möchte ich mit auf den Weg geben dass ein Rechtsstaat, der nicht in der Lage ist seine eigenen Entscheidungen durchzusetzen, nur noch auf dem Papier existiert.

#3 - 13.09.2018, 22:57 von kennke

Und wieder die Märchen von Molotows

Wieso lernt SPON es nicht? Die Molotows sind erfunden wie auch ein Großteil der Zwillenangriffe. Dass die Social-Media-Teams der Polizei es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen sollte spätestens seit G20 bekannt sein. Und auch hier versucht man die Umweltschützer zu kriminalisieren. Nur gelingen wird das nicht, wer sich mal außerhalb der Polizeimedien informiert oder sich vor Ort ein Bild macht sieht, dass es keinen Grund zur Gewalt gibt.

#4 - 13.09.2018, 22:59 von peppi59

Widerstand

Ich erinnere mich an ca. 50 000 Menschen, die eine Menschenkette von Neckarwestheim nach Stuttgart gebildet hatten um ihren Widerstand gegen die Atomlobby zu zeigen. Genauso viel Wucht und Unterstützung wünsche ich den Braunkohlekraftgegnern. Weil Braunkohle neben der Atomkraft die schmutzigste und dazu noch energieineffizienteste Technologie ist!

#5 - 13.09.2018, 23:02 von kahabe

Mal was anderes

Ich hoffe doch sehr, das der Dienstherr der NRW-Polizei seiner Fürgsorgepflicht obwaltet. Und das ein oder andere zu begleitende Fußballspiel absagt. Herr Reul, das könnte Ihnen zugutegehalten werden in Causa RWE (nein, nicht Rot-Weiß Essen...). Wie das geht? Mal bei den roten Könnern in unserem Bundeshauptland Berlin erkundigen.

#6 - 13.09.2018, 23:05 von flepper

In Chemnitz musste die Polizei quasi zum Einsatz getragen werden. Im Hambacher Forst wird sie bereitwillig massenweise mobilisiert. Bin ich der einzige, der das komisch findet?

#7 - 13.09.2018, 23:22 von paula_f

Trttin hat die Grünen verraten

Trittin war beteiligt am windigen Geschäft mit RWE, EON und den anderen - für nur 30 Milliarden haben sie den Atommüll an uns alle verkauft. Jetzt holzt RWE den Wald ab und senkt den Grundwasserspiegel danach wird Wasser in unsinnigen Seen verdunstet - nur um die Kohle ohne Quecksilberfilter zu verbrennen und uns alle zu vergiften. Gleichzeitig wird der Fortschritt bei Photovolataik, Windkraft und Batterien behindert. Es gibt schon chemische Batterien billig für große Stromspeicher wie RexFlow und andere. Aber unsere Regierung erlaubt es Kohle wie damals die Neandertaler ganz in der Nähe einfach zu verbrennen. Die sind übrigens ausgestorben.

#8 - 13.09.2018, 23:36 von dr.jazz

Gut, dass diesen Sommer niemand den deutschen Wald abgeholzt hat, obwohl er durch die Hitze extrem brandgefährdet war. Wer glaubt, er könne mit dem Argument der fehlenden Fluchtwege Baumhäuser abreißen und einen Wald roden, macht sich schon allein dadurch unglaubwürdig, dass er nicht den ganzen Tag mit Sturzhelm unterwegs ist. Die offizielle Zustimmung den Hambacher Wald legal zu vernichten, ist ganz klar taktisch getimt, schnell zerstören bevor dem Hambacher Natur das Daseinsrecht poltitisch zugesprochen wird (!), weil mittlerweile klar ist, dass Energiegewinnung durch Kohle ein direktes Sägen am eigenen Ast und eine nachhaltige Sackgasse ist. Die Intention ist lediglich kaltblütige Profitgier, die Verantwortung zerstückelt auf die komplexe Struktur eines Aktienkonzerns. Das Ganze ist ein Vergehen an der Allgemeinheit (die RWE-Aktionäre eingeschlossen) die den Wald nach wie vor von Natur aus zwingend zum Leben benötigt. Der Wald ist ein wichtiger Schlüssel zum Lösen unserer CO2-Problematik. Kinder verstehen das.

#9 - 13.09.2018, 23:38 von biesi61

Absoluter Irrsinn,

was hier eine völlig außer Rand und Band geratene rechte Landesregierung treibt. Die Kohle unter diesem Wald brauchen wir nicht. Zur Stromerzeugung gibt es Alternativen. Hier geht es lediglich um Profitmaximierung für RWE.

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