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Wirtschaft

Handelskette: Kreditversicherer lässt Kaufhof fallen

DPA Geschäftspartner zweifeln offenbar an der vollen Zahlungsfähigkeit von Galeria Kaufhof. Der Kreditversicherer Euler Hermes hat nach SPIEGEL-Informationen seine Bürgschaften für die Lieferanten der Kaufhauskette drastisch reduziert.
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#1 - 26.07.2017, 14:40 von bigroyaleddi

Ganz typisch!

Angeblich teuer erworben, aber nix investiert, dafür die Mieten gesaltig erhoben, welche in die Taschen der Kapitalisten ganz ungerührt einfließen. Und dann noch das folgende Zitat des Berichtes:

"Neuer Vorsitzender der Geschäftsführung ist seit diesem Mai der ehemalige Toys'R'us-Manager Wolfgang Link. Er treibt unter anderem die Gespräche mit den Gewerkschaftsvertretern über einen Ausstieg aus dem Tarifvertrag voran".

Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

#2 - 26.07.2017, 14:41 von noalk

Das war's dann wohl

Dasselbe Schicksal wie Karstadt. War ja wohl abzusehen.

#3 - 26.07.2017, 14:46 von prometheusxl

Wirtschaftsparasiten

Das alte Spiel. Ankaufen, segmentieren, filetieren, wirtschaftlich ausbluten lassen, was geht verwerten und versilbern und dann die ausgelaugten Reste den Steuerzahlern und Sozialkassen vor die Füße werfen.

#4 - 26.07.2017, 14:52 von Idinger

Woher

kommt mir dieses "Ausbeutungsmodell" mit überhöhten Mieten so bekannt vor?

#5 - 26.07.2017, 14:53 von artikel-5-gg

Gut gemeint

Wäre eventuell ein bisschen mehr Recherche nicht besser gewesen? Laut Artikel wurde keiner der Beteiligten befragt. Egal wie es wirklich um Kaufhof steht, das Gerücht ist jetzt in der Welt. Was ist denn die Intention hinter so einem Artikel? Nachdem nun der größte und meistzahlendste Arbeitgeber von Migranten madig gemacht wurde, sind jetzt die Mindestlöhner dran? Könnt ihr so ein Dokument nicht eher dem Handelsblatt o.ä. in die Hände reichen, damit ein einigermaßen verantwortungsvoller Umgang sicher gestellt wird?

#6 - 26.07.2017, 14:56 von mariblu

Vollgestopfte Läden

und offensichtlich schwacher Warenumschlag sowie unfreundliche Mitarbeiter kennzeichnen für mich als Kunden den derzeitigen Zustand. Die Arroganz war unter dem Metrodach schon ausgeprägt. Als Kunde muss man sich fast schon entschuldigen, dass man etwas kaufen will und die Mitarbeiter "belästigt". Verkaufen ist eben etwas anderes als nur mit unfreundlicher Miene abzukassieren. Die angebotenen Eigenmarken sind "unterirdisch", nicht nur hässlich, sondern auch noch schlecht zu überteuerten Preisen. Und die neuen Herrschaften wollen auch nur schnellen Gewinn machen. Der Einkauf hat bei der Bekleidung einen schlechten Geschmack, man weiß gar nicht, an wen die verkaufen wollen. Und jetzt eine Reduzierung des Delkredere um 80 Prozent lässt sehr tief blicken.

#7 - 26.07.2017, 14:58 von omguruji

CETA, wir lieben dich...

Die Vorboten von CETA... die alten Tricks mit den "horrenden Mieterhöhungen".. die 2.8 Milliarden müssen ja wieder reinkommen. So bekommt man Kaufhof auf den Hertie Weg.(plus Online-Handel von Amazon, Zalondo etc. ..sehr schade. Bin mit dem Kaufhof aufgewachsen.

#8 - 26.07.2017, 15:02 von Schlangenzung

Das hatten wir doch schon mal ....

nach meiner Erinnerung waren drastisch erhöhte Mieten bei Hertie auch der Anfang vom Ende. Da wird Kaufhof wohl bald ausgelitten haben ....

#9 - 26.07.2017, 15:06 von stefanbodensee

Kennen wir ...

doch, oder ? Nennt sich'Heuschrecke' und funktioniert immer nach demselben Pronzip: vollmundige Ankündigungen - und nach Übernahme keine oder nur unzureichende Taten, die folgen - stattdessen wird solange kräftig ausgepresst, bis kein Saft mehr drin ist. Danach wirds weiterverkauft und dann wie üblich 'nach uns die Sintflut'. Ich erinnere nur an den windigen Warmluftbläser Berggruen, der sich auch die Taschen vollgestopft und danach einen Abflug gemacht hatte. Schlimm sowas ...

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