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Handelskonflikt: Europa kann Trump mit der Brexit-Taktik schlagen

DPA US-Präsident Trump gibt sich im Handelsstreit mit der EU sehr siegessicher. Doch die Europäer haben allen Grund, selbstbewusst zu sein: Die Brexit-Verhandlungen zeigen, wie es auch Trump ergehen könnte.
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#1 - 25.07.2018, 18:40 von theodtiger

gute Analyse

Das ist eine gute Analyse des Autors.Man könnte noch hinzufügen, dass die Lebensdauer einer Vereinbarung mit Trump sehr kurz sein kann - vielleicht nur bis zum nächsten Tweet. Trump wird man wohl aussitzen müssen und dabei versuchen, zu großen Schaden für Europa und die Weltwirtschaft (einschl. Entwicklungsländer) und den Planeten insgesamt (Klimawandel) zu vermeiden.

#2 - 25.07.2018, 18:40 von Andre SZ

Letztlich ein schwieriges Thema...

...bei dem ich mich persönlich leider zuwenig auskenne, als das ich dazu fachlich fundiert antworten könnte. Andererseits bin ich der Meinung, das wir alle alles tun müssen und sollen, damit es möglichst allen so gut wie möglich geht. Alte weisse Männer haben aus geschichtlicher Erfahrung raus dazu nahezu selten beigetragen. Irgendwie will ich meiner Tochter erklären wir alle haben uns möglichst lieb, und stoße dabei an die Grenzen der Konjunktive. Wir in unserer 3er Family wollen einfach Ruhe und Frieden. Ich vermute alle hier auch. Wieso geht sowas nicht ?

#3 - 25.07.2018, 18:43 von Deep Thought

Einfuhr der EU ins UK war sicherlich mehr als nur 260 Mio EUR...

Zitat: ..... "Zwar lagen die Warenexporte der EU ins Vereinigte Königreich mit knapp 290 Millionen Euro im Jahr 2016 unterhalb der Ausfuhrmenge in die USA, die 363 Milliarden Euro entsprach. Dafür aber ist die EU viel enger mit Großbritannien über Lieferketten verbunden" ...... ich vermute , da hat sich der Autor um eine oder mehrere Dezimalstellen geirrt?

Vielen Dank für den Hinweis, wir haben den Fehler korrigiert. Die Redaktion.

#4 - 25.07.2018, 18:43 von hareck

"sollte Trump mit seinem Versuch Erfolg haben, das gesamte

globale Handelssystem zu ruinieren".

Na, lieber Verfasser, derart dick aufzutragen wäre eigentlich nicht nötig gewesen.
Das hat Trump keineswegs vor, er will nur für sich die besten Bedingungen, und dafür pokert er mit seiner Macht.
Und er hat wahrscheinlich wie die EU auch verstanden, dass Zölle nicht nur Nachteile haben, sondern auch Staatseinnahmen generieren. Gerade die USA können nach den jüngsten Steuersenkungen gut andere Einnahmequellen gebrauchen. Ist also nicht nur alles schlimm.
Dazu kommt noch, dass weniger Güter sinnlos über den Atlantik geschippert werden und weniger giftiges Schweröl verbraucht und verklappt wird. Da gibt es Auswüchse in der Art, dass Aluminiumerz von Amerika nach Island verschifft, dort verhüttet und wieder an den Absender zurückgesandt wird. Muss eigentlich nicht sein...

#5 - 25.07.2018, 18:44 von Epsola

Es ist richtig das Einigkeit der EU mit die stärkste Waffe gegen ist. Aber warum nicht einen Schritt weiter denken? All diejenigen die von Trump in Sachen Handel belästigt werden sollten sich zusammentun. Was wäre denn wenn Kanada, Mexiko, die EU, Japan und China sich zusammentun und mit einer Stimme sprechen und als Einheit handeln? Zölle gegen einen werden in diesem Handelverteidigungsbündnis durch alle beantwortet. Ich denke das würde noch viel mehr Eindruck machen und abschreckend wirken.

#6 - 25.07.2018, 18:48 von fireworker

Trump wird fallen, früher oder später..

.. dann werden wir hoffentlich wieder einen verlässlichen Partner für Sicherheit und Handel bekommen. Wenn nicht, dann ist es so und die Welt wird sich hoffentlich ohne einen globalen Krieg weiter drehen. Die Gefahr ist derzeit aus meiner Sicht immens.

#7 - 25.07.2018, 18:50 von s.wuest

Ich hoffe, daß Juncker Rückrat zeigt

Dem Trumpelstilzchen darf mein kein Jota nachgeben. Wie ein verwöhntes trotziges Kind fühlt er sich dann nur bestätigt und kommt kurz darauf mit noch größeren Forderungen. Leider kann man Trump nicht einfach ignorieren, wie er es durch sein renitentes Verhalten verdient. Professionelles Auftreten ihm gegenüber führt leider nicht zum Erfolg. Meiner Meinung nach sollten vier Dinge geschehen. 1. Europa, China, Kanada und die anderen betroffenen Staaten sollten sich schnell einen Tisch setzen und gemeinsame Strafzölle verhängen und dem Blondchen klar machen, daß nur die Aufhebung aller Strafzölle zur Senkung der eigenen Strafzölle führt. Sonderregelungen/"Freundschaftsrabatte"/Ausnahmen für einzelne Staaten werden nicht akzeptiert. 2. Zölle auf digitale Waren erheben, dies wird die USA richtig schmerzen 3. Trump sollte, soweit möglich, von internationalen Kongressen/Auftritten abgehalten werden. Ganz öffentlich die jeweilige "zweite Geige" einladen und ihm den Zugang verwehren. 4. Geld sammeln und seinen Twitter Account schließen (~18-20Milliarden Dollar). Die Richtlinien für Twitter Accounts verletzt er schon lange. Das trifft ihn mehr, als alle Strafzölle dieser Welt, da er dann seine Aussagen durch die von ihm verachtete "Lügenpresse" verbreiten lassen muß.

#8 - 25.07.2018, 18:52 von verspiegelt24

Nach den letzten Absatz gibt es nichts weiteres zu den Thema zu sagen.

#9 - 25.07.2018, 18:55 von zweiter

Selten so einig mit SPON

Auf diesen groben Klotz passt nur der mindestens so grobe Keil.

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