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Wirtschaft

Handelsstreit: EU plant Vergeltung gegen mögliche US-Autozölle

DPA Die EU wappnet sich gegen die von US-Präsident Trump angekündigten Strafzölle auf Autos. Zudem soll eine Reise nach Washington die Situation deeskalieren.
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#1 - 19.07.2018, 15:21 von mainzelmann62

US Autos..

... ob da höhere Zölle nun draufkommen oder nicht, das wird an den Verkaufszahlen dieser Kisten wenig ändern.
US Autos, (mit Ausnahmen ) sind für nur für Amerikaner attraktiv.
Ein US Auto kann man höchstens gebraucht kaufen, denn dann sind sie billig

#2 - 19.07.2018, 15:44 von ROBIN7

Eine Frage.

Und wer soll den protzigen US-Schrott mit der Technik von vorvorgestern bei uns denn fahren ? Mit Verlaub: so ein Ding fahr ich noch nicht mal geschenkt ...

#3 - 19.07.2018, 15:44 von spindizzy

Autozölle der EU reichen nicht

Zitat von mainzelmann62
... ob da höhere Zölle nun draufkommen oder nicht, das wird an den Verkaufszahlen dieser Kisten wenig ändern. US Autos, (mit Ausnahmen ) sind für nur für Amerikaner attraktiv. Ein US Auto kann man höchstens gebraucht kaufen, denn dann sind sie billig
sie haben zwar vollkommen Recht mit den schlechten Absatzchancen von US-Autos in Europa, aber die EU wird sicherlich vor allem wieder in andere Bereiche vorstossen, die für die USA unangenehmer sind. Ähnlich wie China kann die EU irgendwann in der reinen Zollerhöhungs-Spirale mit den USA nicht mehr drauflegen. Daher muss sie sich frühzeitig einen asymmetrischen Angriffspunkt suchen, der den USA weh tut. Zielbereiche könnten US-Finanzdienste, IT-Unternehmen oder Cashflows sein. In Kanada wird bereits darüber diskutiert, ob man die US-Pharmapatente nicht wie in der Zeit vor NAFTA unwirksam machen soll und die nachgemachten Medikamente dann weltweit billig verkauft... Das tut dann richtig weh.

#4 - 19.07.2018, 17:14 von mostly_harmless

Zitat von spindizzy
[....] Ähnlich wie China kann die EU irgendwann in der reinen Zollerhöhungs-Spirale mit den USA nicht mehr drauflegen. Daher muss sie sich frühzeitig einen asymmetrischen Angriffspunkt suchen, der den USA weh tut. Zielbereiche könnten US-Finanzdienste, IT-Unternehmen [...]
Allein die Drohung, die IT-Firmen der USA müssten in der EU die gleichen Steuern zahlen wie jedes andere Unternehmen auch, dürfte den USA mächtig Beine machen. Alternativ könnte man den kompletten Umstieg aller Ämter und Behörden auf Linux diskutieren.

Ne schöne Idee wäre auch die Ankündigung einer Konferenz aller Länder, mit denen Trump einen Handelskrieg führen will zwecks Koordinierung der Maßnahmen

Also: Da gibts mehr als genug Hebel.

#5 - 19.07.2018, 19:45 von -su-

Die EU hat ja nun Strafzölle gegen Stahl und Aluminium Produzenten eingeführt. Diese Strafzölle richten sich aber nicht gegen die USA sondern an alle anderen Stahl und Aluminium Produzenten.

So viel zum Freihandel.

#6 - 19.07.2018, 20:28 von geotie

Zitat von mostly_harmless
Ne schöne Idee wäre auch die Ankündigung einer Konferenz aller Länder, mit denen Trump einen Handelskrieg führen will zwecks Koordinierung der Maßnahmen Also: Da gibts mehr als genug Hebel.
Trump merkt doch nichts! Der wird wie üblich alle Teilnehmer als ungerecht beschimpfen, dann wird er seine symbolischen Keile in die Menge werfen und zum Schluss den einen oder anderen als 'best friend' loben. Zusagen werden während des Ruckfluges gemacht.
Wollen Sie wirklich mit so einen Mann verhandeln?

#7 - 20.07.2018, 08:53 von mostly_harmless

Zitat von geotie
Trump merkt doch nichts! Der wird wie üblich alle Teilnehmer als ungerecht beschimpfen, dann wird er seine symbolischen Keile in die Menge werfen und zum Schluss den einen oder anderen als 'best friend' loben. Zusagen werden während des Ruckfluges gemacht. Wollen Sie wirklich mit so einen Mann verhandeln?
Eine Konferenz aller Länder, mit denen die USA einen Handelskrieg führen oder denen die USA einen Handelskrieg androhen, findet - selbstverständlich - ohne die USA statt.

#8 - 20.07.2018, 09:44 von birdie

Strafzölle gegen die USA machen nur dann einen Sinn, wenn ....

sie sich gegen Produkte richten, die von sehr vielen Mitarbeitern hergestellt werden. Das nüchterne Kalkül ist dabei: je mehr Mitarbeiter arbeitslos werden, desto grösser die Chance, Herrn Trump endlich los zu werden. Geschieht das, können die Strafzölle sofort als Quasi-Belohnung aufgehoben werden. So wird gepokert.

#9 - 20.07.2018, 10:37 von skeptiker123

Zitat von -su-
Die EU hat ja nun Strafzölle gegen Stahl und Aluminium Produzenten eingeführt. Diese Strafzölle richten sich aber nicht gegen .....
Es wäre mir neu, dass die EU Strafzölle gegen Stahl und Aluminium Produzenten einführt.
Die Länder können weiterhin zum gleichen Preis Stahl und Aluminium in die EU importieren.
Die Zusatzzölle werden lediglich für Mengen erhoben die über dem Durchschnitt der letzen 3 Jahren eingeführt werden soll. Das ist auch logisch, denn dies wäre ohne die USA nie auf den europäischen Markt gekommen.
=> Für diese Zölle ist einzige und alleine Trumpf verantwortlich

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