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Inflation und Niedrigzinsen: Geldvermögen der Deutschen verliert an Wert

DPA Sparer und Anleger haben weniger von ihrem Geld: Erstmals seit sechs Jahren bekommen die Deutschen laut Bundesbank auf ihr Privatvermögen negative Renditen. Es schmilzt also.
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#1 - 20.08.2018, 13:52 von quark2@mailinator.com

Naja, werden wenigstens die Staatsschulden auch geringer ... Jeder, der weniger als etwa 25.000,- EUR auf der Bank hat, ist dann real im Plus.

#2 - 20.08.2018, 13:58 von Bondurant

Brutto!

Die Gesamtrendite, die ein durchschnittlicher Privathaushalt abzüglich der Teuerung erzielte, betrug den Berechnungen zufolge im ersten Quartal 2018 minus 0,8 Prozent.

Nicht berücksichtigt sind bei dieser Rechnung die Steuern, die der "durchschnittliche Privathaushalt" auf die nominalen Erträge seines Geldvermögens entrichten muss. Netto sieht die Sache also noch schlechter aus; so viel zu der Behauptung, die "Euro-Krise" koste die Deutschen ja gar nichts.

#3 - 20.08.2018, 13:59 von derhey

Ja und?

Dafür sind wir (wer?) wieder mal dreifacher Exportweltmeister. Billige hochqualitative Ware durch niedrige Löhne. Kann denn niemand einen durchschnittlichen Reallohn errechnen, der nötig wäre, um die Ungleichgewichte in den Bilanzen (Leistung u. Export) zu beseitigen. Hätten wir dann ein Lohnniveau wie in der Schweiz? Wäre doch ok, auch bei höheren Lebenshaltungskosten. So aber stecken sich die Rendite eben die Bosse ein. Und dann ruft Nahles und Gabriel schon wieder, wir, die Steuerzahler, müssen die Türkei, sprich Erdogan und seinnen Clan, retten.

#4 - 20.08.2018, 14:02 von alterknacker54

Na Klasse

Den größten Exportüberschuss der welt, aber die kleinen Sparer werden um ihre Ersparnisse gebracht - danke Draghi, danke Merkel!

#5 - 20.08.2018, 14:05 von schwertas

Wo bleibt die genaue Verteilungsstatistik

Mich würde einmal eine Statistik über die Vermögensverteilung in Form einer Grafik mit Balken von Vermögensklassen und Anzahl ihrer Mitglieder interessieren. Die Grenzen der Gruppen sollten zweckmäßig gewählt sein.

#6 - 20.08.2018, 14:06 von Tolotos

Irgendjemand muss doch für alles zahlen!

Und die politische Willensbildung in Deutschland, und zumindestens auf überstaatlicher Ebene, weitestgehend auf Lobbyismus beruht, können das ja nicht die sein, die durch Lobbyismus in die politische Willensbildung einkaufen können!

In einem solchen System ist es wohl alternativlos, dass zum Abkassieren nur die übrig bleiben, die zwar Geld haben, aber nicht genug, um sich schlagkräftigen Lobbyismus leisten zu können. Die zahlen den Preis dafür, dass die EU-Staaten sich über niedrige Schuldzinsen freuen können!

#7 - 20.08.2018, 14:08 von telarien

Politisch so gewollt

Die Wirtschaft kommt billig an Geld, der Staat kommt billig an Geld. Der kleine Sparer ist der Verlierer, aber für den interessiert sich leider Keiner.

#8 - 20.08.2018, 14:09 von ernestobecker

Selbstbetrug

Zitat von alterknacker54
Den größten Exportüberschuss der welt, aber die kleinen Sparer werden um ihre Ersparnisse gebracht - danke Draghi, danke Merkel!
Der sog. kleine Sparer betrügt sich doch selbst, indem er sein Geld auf dem Sparbuch, in Form einer Lebensversicherung o.ä. anlegt.
Niemandem ist es verboten, Aktien zu kaufen. Und wenn es nur ein kleines Depot ist.

#9 - 20.08.2018, 14:12 von Bibs1980

Wenn die privaten Geldvermögen immer noch um jährlich 5% wachsen, dann ist das Gejammer auf sehr hohem Niveau.

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