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Konjunktursorgen: Kursrutsch in den USA belastet deutsche Börsen

REUTERS Die Furcht vor einer Rezession und einer Eskalation des Handelsstreits mit China verunsichert die Anleger. Nach einem Kursrutsch in den USA starten auch die deutschen Börsen mit Verlusten.
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#1 - 05.12.2018, 11:30 von marthaimschnee

und schwupp

haben alle Rentner weniger Geld, wenn es nach Herrn Merz ginge

#2 - 05.12.2018, 12:31 von g_bec

Jepp.

Zitat von marthaimschnee
haben alle Rentner weniger Geld, wenn es nach Herrn Merz ginge
Vor allem die, die es gerade brauchen. Die anderen, die die legendären 150€ übrig haben, könnten die Aktien nun eine kurze Zeit etwas billiger aufkaufen, müssen allerdings während des nächsten Anstiegs auch wieder mehr bezahlen und haben das Risiko, dass sie, wenn sie das Geld brauchen, vor der gleichen Situation wie heute stehen*. Insgesamt also nur maximal ein Nullsummenspiel, von dem einzig und alleine Herrn Merz' Arbeitgeber profitiert.
* Und das ist immer so, Murphy lässt grüßen;-)

#3 - 05.12.2018, 13:02 von rainercom

Kursrutsch in den USA belastet deutsche Börsen

Wenn ich ehrlich bin hält sich mein Mitleid in Grenzen,mir als kleinen Sparer wird wie vielen tausendenseit Jahren keine Zinsen auf das Spargeld gezahlt. Dank der EZB.
Also SPON schreibt mal nicht nur über Anleger.

#4 - 05.12.2018, 15:24 von Flugor

Und wenn dann alle Babyboomer...

Zitat von marthaimschnee
haben alle Rentner weniger Geld, wenn es nach Herrn Merz ginge
Und wenn dann alle Babyboomer ungefährt zeitgleich in Rente gehen und deshalb ihre Aktiendepots auflösen müssen, wer soll denn dann auf der Käuferseite sein?
Etwa Minijobber oder Foxconn-Arbeiter?

#5 - 05.12.2018, 15:26 von Flugor

Zitat von g_bec
Vor allem die, die es gerade brauchen. Die anderen, die die legendären 150€ übrig haben, könnten die Aktien nun eine kurze Zeit etwas billiger aufkaufen, müssen allerdings während des nächsten Anstiegs auch wieder mehr bezahlen und haben das Risiko, ....
Gerne übersehen wird dabei auch, dass jene 150 Euro dann monatlich auch nicht mehr für den Konsum zur Verfügung stehen, d.h. resultierend das BIP fällt, Leute ihren Job verlieren und Kredite wackelig (als Gegenposition von Guthaben) werden...

#6 - 05.12.2018, 15:47 von RenegadeOtis

Zitat von Flugor
Gerne übersehen wird dabei auch, dass jene 150 Euro dann monatlich auch nicht mehr für den Konsum zur Verfügung stehen, d.h. resultierend das BIP fällt, Leute ihren Job verlieren und Kredite wackelig (als Gegenposition von Guthaben) werden...
Das wären extrem sportlich hochgerechnet ungefähr (wenn 10 Millionen Menschen das machen würden) Im Jahr 18 Mrd Euro, die einem Wirtschaftskreislauf von 3.280 Milliarden Euro entzogen werden würden. Das BIP würde also im worst case Scenario um 0,55% sinken.

Allerdings wird's ja gar nicht entzogen, sondern dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt - in Form von Investitionssummen an Unternehmen (Aktien sind kein Geldschein, der irgendwo rumliegt).
Massive Kreditausfälle, Massenarbeitslosigkeit und ein ins bodenlose fallende BIP als Horrorszenario ist da....komisch?

#7 - 05.12.2018, 15:57 von frenchhornplayer85

Marthaimschnee

Sie offenbaren eine große Ahnungslosigkeit! Solche Anlagen sind nicht auf eine kurze Zeit gerechnet profitabel, nein da geht es im langfristige Anlagen, und da ist die Rendite in der Regel höher als beim normalen sparen! Aber Hauptsache mal gemeckert nicht!

#8 - 05.12.2018, 16:59 von Flugor

Zitat von RenegadeOtis
Das wären extrem sportlich hochgerechnet ungefähr (wenn 10 Millionen Menschen das machen würden) Im Jahr 18 Mrd Euro, die einem Wirtschaftskreislauf von 3.280 Milliarden Euro entzogen werden würden. Das BIP würde also im worst case Scenario um 0,55% sinken. Allerdings wird's ja gar nicht entzogen, sondern dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt - in Form von Investitionssummen an Unternehmen (Aktien sind kein Geldschein, der irgendwo rumliegt). Massive Kreditausfälle, Massenarbeitslosigkeit und ein ins bodenlose fallende BIP als Horrorszenario ist da....komisch?
Es geht dabei ja nicht darum, dass gerade einmal 10 Mio. Menschen via Aktien Altersvorsorge betreiben, sondern dass das alle Arbeitnehmer (inklusive Minijobbern ;) )machen sollen und dann landen Sie bei 44,85 Mio (Stand: 10/2018) potentiellen Anlegern, d.h. 80,7 Mrd.€, welche nicht für den Konsum bereit stünden.

Das sind dann schon 2,46%, d.h. rund halb so viel wie bei der 2008er Rezession. Das dürfte schon "merklich" sein...

Zu Ihrem Argument: "Allerdings wird's ja gar nicht entzogen, sondern dem Wirtschaftskreislauf zur Verfügung gestellt":

Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube: Den Investitionssummen an Unternehmen steht nur jenes Geld zur Verfügung, welches vom Unternehmen bei der Ausgabe zusätzlicher Aktien eingenommen wurde.

Wenn hingegen jemand bereits existierende Aktien kauft, wandert nur Geld zum Verkäufer (und zum Händler) jener Aktien. Das ist so wie wenn Sie einen Gebrauchtwagen von jemandem kaufen, der seinen Führerschein verloren hat. ;)

#9 - 05.12.2018, 17:03 von Flugor

Zitat von frenchhornplayer85
Sie offenbaren eine große Ahnungslosigkeit! Solche Anlagen sind nicht auf eine kurze Zeit gerechnet profitabel, nein da geht es im langfristige Anlagen, und da ist die Rendite in der Regel höher als beim normalen sparen! Aber Hauptsache mal gemeckert nicht!
Überlegen Sie einmal:
Wie lange können Aktienkurse schneller als das nominale BIP wachsen?
Ewig?
Immerhin steigen Unternehmensgewinne u.A. dann, wenn dise die Lohnkosten drücken, d.h. so auch die Kaufkraft jener mindern, welche Aktien kaufen sollen...

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