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Mieten und Einkommen: So viel kostet Wohnen in Ihrer Stadt

Getty Images Wohnen wird in deutschen Großstädten zum Armutsrisiko. Viele Menschen zahlen mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Miete. Diese Grafiken zeigen, wo es am teuersten ist.
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#1 - 18.09.2017, 09:51 von makromizer

brutto oder netto?

Beziehen sich die Angaben relativ zum Einkommen auf Brutto- oder Nettoeinkommen?
Da die Rede von 50% in München ist, gehe ich eher von netto aus, aber dann wiederum kommt mir 12% bei Salzgitter arg niedrig vor.

#2 - 18.09.2017, 09:51 von ofelas

oft in Muenchen gewesen

nie die Alpen direkt sehen koennen, auch bei bestem Wetter

#3 - 18.09.2017, 09:52 von SPONU

Deswegen bauen bauen bauen...

...auf Teufel komm raus. In die Höhe und Breite.
Wer braucht schon z.B. den Englischen Garten in München? Beste Lage....oder die Theresienwiese? dort können locker ein paar Tausend Wohnungen entstehen. Weshalb wird nur 4 oder 5 stöckig gebaut? Weshalb nicht eine Mindestgeschossanzahl von 10?

Ackerland? Wald? das kann alles weg.
Oder der Staat muss Mietpreise vorschreiben. Oder die maximale Quadratmeterzahl pro Person. Oder beides.
Natürlich war das jetzt völlig überspitzt...aber Ihr seht schon wohin die Reise geht, hm? Distopisch? Abwarten :)

Wer fleissig Kinderchen zeugt will ja ordentlich gefördert werden. Kindergeld usw. Dann kommt nahezu kostenlose Ausbildung und wenn die jungen Erwachsenen dann ausziehen sollen gefälligst bezahlbare Wohnungen parat stehen.

#4 - 18.09.2017, 09:59 von peter.di

Mieter, Immobilienbesitzer

Die Immobilienbesitzer in Folge der Eurorettung reicht geworden, weil seit dem (vor allem seit 2012 und Draghis "what ever it takes" die Immobilienpreise durch die Decke gegangen sind. Inzwischen sind Eigentumswohnungen für die "hart arbeitenden Menschen" in Deutschland endgültig nicht mehr bezahlbar,. Und die Mieten steigen immer mehr, die Mieter zahlen die Zeche.

Aber trotzdem sollen die Deutschen nicht nur den eigenen Staat und die immer höheren Mieten bezahlen sondern auch die Staaten der Immobilienbesitzer im Süden Europas mit finanzieren. "Deutschland muss mehr zahlen". "Deutschland muss solidarisch sein". usw.

Und dann wundert sich vor allem die SPD, dass ihr eigentlich eigenes Klientel weg läuft, ihr und dem "großen Europäer" Martin Schulz (der selber als EU Funktionär Millionär geworden ist, aber immer noch ganz stolz auf seine sozialdemokratische Kassenbrille ist)

#5 - 18.09.2017, 10:00 von oidahund

Einseitige Betrachtungsweise

Wenn jemand in einer Gegend mit 15% Anteil der Mietkosten am Einkommen wohnt und 2.000 EUR netto verdient bleiben ihm 1.700 EUR für den Rest der Kosten - wenn jemand in einer Gegend mit 30% Mietkosten wohnt und für den selben Job 3.000 EUR netto bekommt bleiben ihm 2.100 EUR für die restlichen Kosten. Das ist wenn ich die Einkommmen in MUC mit denen in bayerischen Randgebieten vergleiche eine durchaus realistische Einkommenspreizung. Im Endeffekt (unterschiedliche Kaufkraft berüscksichtigt) leben beide ungefähr gleich gut bzw. schlecht. Daher halte ich die einseitige Fixierung auf die Mieten für nicht aussagefähig.

#6 - 18.09.2017, 10:03 von dennis_berber

Hohe Mieten sind unproblematisch bei hohen Gehältern und Verdiensten

An sich sagt eine hohe Miete nicht viel aus, wenn im Mittel auch die Arbeitnehmerentgelte entsprechend hoch ausfallen. Da in Deutschland dies aber nicht der Fall ist und die Mieten stark ansteigen, während die Gehälter stagnieren, kommt es zu den entsprechenden Problemen. Der Druck auf den Arbeitsmarkt ist zu groß, da zu wenig Arbeit verfügbar ist, mildern könnten die Konsequenzen ein sozialer Wohnungsbau. Dieser wurde aber in den letzten Jahren von den Kommunen und Ländern abgestoßen, um den schnellen Euro zu machen.

www.finwir.de/wirtschaft/arbeitsvolumen-zu-wenig-arbeit-fuer-zu-viele-menschen

#7 - 18.09.2017, 10:11 von UnitedEurope

Durch die niedrigen Zinsen stecken die Leute ihr Geld eben in Immobilien und treiben so die Preise hoch.
Und bevor jemand über die EZB meckert: die niedrigen Zinsen sind auch von der Bundesregierung gewollt, um sich zum Nulltarif Kredite holen zu können. Der Staat entschuldet sich so.

#8 - 18.09.2017, 10:14 von ollis.post

Wie oft soll derselbe Bericht eigentlich noch kommen? Vor kurzer Zeit hattet ihr denselben Inhalt schon einmal.

#9 - 18.09.2017, 10:14 von oidahund

Zitat von ofelas
nie die Alpen direkt sehen koennen, auch bei bestem Wetter
Sorry, ich wohne deutlich nördlich von München und bei Föhn sieht man von uns aus die Alpen zum Greifen nahe. In München kommt es darauf an, ob einem Häuser den Blick verstellen, aber auch von München aus sieht man die Alpen sehr gut und zum Greifen nahe. - Einfach mal bei Föhn dort wein.

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