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Nach dem Warnstreik: So geht es bei der Bahn weiter

DPA Vier Stunden Warnstreik, große Wirkung: Millionen Bahnfahrer saßen am Montag fest. Kommt da noch mehr?
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#1 - 10.12.2018, 18:09 von Aquifex

Man überlege sich mal folgende Situation auf einem Schulhof: Zwei 16jährige streiten sich, wer den Längeren hat. Da sie sich nicht einigen können greift sich der eine einen vorbeikommenden 9jährigen, hält ihn fest, tritt ihn immer wieder in den Hintern und sagt zu dem anderen 16jährigen: " Wenn Du endlich zugibst, daß ich den Längeren habe, höre ich auf, den Kleinen zu treten".
DAS ist Streik bei der Bahn. Das sich da keiner schämt.

#2 - 10.12.2018, 18:24 von giostamm11

es tut mir schrecklich leid

wenn ich halt wieder auf Italien verweisen muss. Dort gibt es im Zugverkehr selbst bei Generalstreiks, die normalerweise 24 Std. dauern, IMMER ein Minimalangebot im Fernverkehr. Da wird eine Anzahl der HG Verbindungen garantiert damit Menschen die in entfernten.Städten leben auch nach hause kommen können. Nach den Streiks wird wieder normal gefahren, was auch klappt, da die Streiks 24 Std. dauern und genau dort wieder angefangen wird wo man die Arbeit niederlegte. Vielleicht sollte die DB ganz generell ihre Organisation in ausländische Hände geben

#3 - 10.12.2018, 18:30 von larslindemann

Lustig, dass die mit ihrem Kackstreik ausgerechnet diejenigen (mehrfach) bestrafen, die am wenigsten dafür können. Ich muss selber buckeln wie ein Blöder, und habe wirklich weder genug Zeit noch Lust noch Geld, diese Sperenzchen auf meinem Rücken zu tragen. Löst eure Probleme gefälligst auf andere Weise. Ist ja auch nicht so, dass man sich wegen überragender Leistungen abseits jeglicher Streiks, um einen Orden verdient gemacht hätte.

#4 - 10.12.2018, 18:35 von Nachdenker123

Vollkommen unverhältnismäßig

Das war heute die absolute Katastrophe und vollkommen überzogen. 6% mehr Lohn sind ja immer noch nicht genug. Da können andere Branchen nur von träumen. Aber das ist es ja Wert eine ganze Volkswirtschaft in Geiselhaft zu nehmen.

Eigentlich sollte der Bund ab sofort Milliarden für autonom fahrende Züge und moderne Ticketsysteme ohne lästige Schaffner bereitstellen, damit sowas nicht nochmal passiert.

#5 - 10.12.2018, 18:39 von renker2001

Zitat von giostamm11
wenn ich halt wieder auf Italien verweisen muss. Dort gibt es im Zugverkehr selbst bei Generalstreiks, die normalerweise 24 Std. dauern, IMMER ein Minimalangebot im Fernverkehr. Da wird eine Anzahl der HG Verbindungen garantiert damit Menschen die in entfernten.Städten leben auch nach hause kommen können. Nach den Streiks wird wieder normal gefahren, was auch klappt, da die Streiks 24 Std. dauern und genau dort wieder angefangen wird wo man die Arbeit niederlegte. Vielleicht sollte die DB ganz generell ihre Organisation in ausländische Hände geben
sie meinen die DB soll Ihre Organisation in Hände geben, die dann gegen deutsche Gesetze verstoßen um die angeblichen Zustände in Italien zu erreichen?

Wissen Sie eigentlich was die da plappern?

Die DB kann doch nicht gegen das Streikrecht verstoßen und Fahrer zu Fahrten zwingen

#6 - 10.12.2018, 18:40 von Roleroli

Bahn mit und ohne Streik ein Chaos

Ich fahre seit 30 Jahren fast täglich mit dem Zug, vor allem in Baden-Württemberg. Und meine Erfahrung zeigt, dass die Bahn auch ohne Streik ihre Fahrpläne nicht einhalten kann - selbst Zugausfälle sind Alltag. Egal ob Stellwerkstörung, defekte Triebwagen oder weil wieder mal ein Zugbegleiter verschlafen hat, die Bahn benötigt keine Streiks, um aus dem Takt zu geraten. Von daher ist das heutige Bahnchaos kein Erfolg der EVG, sondern einfach nur ein ganz normaler Bahnalltag.

#7 - 10.12.2018, 18:49 von arrogist

In Deutschland ist die Privatisierung der Bahn gescheitert.

Es mag ja sein, dass die ganzen weltweit agierenden Gesellschaften das Image des selbsternannten Weltkonzerns aufpolieren, aber im Inland hat der Bahnfahrer nichts davon. Im Gegenteil.
Fazit: Abgehobenes Management und zu deren Kontrolle unfãhige und /oder unwillige Politiker.

#8 - 10.12.2018, 18:53 von ohnereue

Armes Deutschland

Wieso kann ein Bereich der zur allgemeinen Daseinsvorsorge gehoert nicht vor streikenden Chaoten geschuetzt werden??

#9 - 10.12.2018, 18:56 von ford_mustang

@3 Sie haben mal wieder nicht verstanden!

79 Punkte sind in den Forderungen, nicht nur Geld. Warum kommr es denn zu den, von Ihnen erwähnten, enormen Leistungen abseits des Streiks? Weil die Bahn zu wenig in Infrastruktur und Personal steckt.

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