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Nährwertgehalt: Lebensmittelindustrie will Produkte mit Kreisen statt Ampeln kennzeic

DPA Im Streit über die Kennzeichnung von Lebensmitteln prescht die deutsche Industrie mit einem eigenen Vorschlag vor. Statt Farbcodes wie beim französischen Nutriscore-System sollen Diagramme die Orientierung erleichtern.
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#1 - 11.04.2019, 12:44 von chwilhelm

Das ist wieder ein Ausweichen auf eine schwer verständliche und nur scheinbar objektive Kennzeichnung. Insbesondere das Gefährdungspotential des Zuckeranteils wird verniedlicht.

#2 - 11.04.2019, 13:06 von brux

Geht gar nicht

Das französische System ist zu intelligent für Deutsche. Deutsche denken binär und wollen moralische Erhöhung oder Verdammung. Siehe Dieseldebatte, Migration, Mieten und alles andere.

#3 - 11.04.2019, 13:11 von timtom2222

Viele Anbieter haben dies jetzt schon so drauf, ist nicht sinnvoll. Eine Ampel ist aus meiner Sicht besser.

#4 - 11.04.2019, 13:30 von Guerilla_79

...

Ein weiterer versuch der deutschen Lebensmittelpanscher sich der Bewertung zu entziehen in dem man (wohl mittlerweile notgedrungen) von absoluten Zahlen auf Prozente umschwenkt.

Ich nehme mal an die EU, schließlich geht es um EU-Binnenmarktfragen (irgendwann), wird es irgendwann richten dann gibt es nicht nur CE und diverse andere, sondern auch die Ampel...

#5 - 11.04.2019, 13:48 von jupp78

Zitat von chwilhelm
Das ist wieder ein Ausweichen auf eine schwer verständliche und nur scheinbar objektive Kennzeichnung.
Das Problem ist, dass Ernährung doch etwas komplexer ist, als sich mit 5 Farben darstellen lässt.
Beispiel: Ich habe einen Kollegen, der pfeift sich jeden Abend 2 Tiefkühlpizzen rein. Nimmt er jetzt die Dr. Oetker aus der Fotoserie die mit grün bewertet ist, dann ernährt er sich gemäß Nutri-Score absolut gesund. Stimmen Sie da zu?

#6 - 11.04.2019, 13:50 von Onkel Drops

wer nicht will...

der präsentiert einfach noch ein System damit die Inkompatibilität gefördert wird! siehe elektro Farbskala und deren Ein und Abstufungen.
Kühlschrank in a+ gekauft weil a++ satte 5 kWh/anno weniger verbraucht. warum. erstens mehr Inhalt ,zweitens Gefrierfach seperate Tür und das bei zwei Kugeln Eis im Jahr ums mit Trittin zu sagen. die spare ich dann beim öffnen des jeweiligen Fachs und die 50 Euronen günstiger sind ja auch nicht nachteilig. hier bastelt man eine pseudoinformation : viel anderes über dem Grund Inhalt statt genau den ordentlich aufzulisten . mehr Platz auf der Wegwerfverpackung nimmt Strichcode und buntes sonstwas ein und dann microschrift in nem microfenster mit microangaben .mindestens 1/3 Platz für Zutaten und Mengen/NRV, weiß mit schwarze Schrift!!! Angaben wie vegan bei Sprudel gleich ganz verbieten und glutenfrei,fettarm etc.. und jetzt nen Alaska Pollock ( keine Kunstnamen mehr wie Seelachs der garnicht mit Lachs verwand ist...). erwarten sie von den Herstellern nicht zuviel... und noch weniger von den zuständigen Ämtern/Ministerien...

#7 - 11.04.2019, 13:53 von damianschnelle

Ich

bin für eine 3-D Darstellung in 256 Farben ...- Ironie aus. Was soll das, außer Ablenkung darstellen. Es ist nur noch lächerlich, was unsere Lebensmittellobbyisten so von sich geben. Und unsere Regierung von wieder schön mitspielen, fürchte ich.

#8 - 11.04.2019, 13:55 von ddcoe

Das ist blanker Unsinn

Da wird Transparenz geheuelt wo keine ist. Sollen wir demnächst mit dem Taschenrechner durch den Laden laufen? - Und das nur aus Angst der Lebensmittelindustrie, dass sie ihren Mist nicht mehr verkaufen kann? Wann bekommen wir endlich richtige Minister, die sich kümmern? Die Klöckner ist derart hohl - darüber kann man nicht Mal mehr Lachen.

#9 - 11.04.2019, 14:04 von Harald Schmitt

Gehts och

Was soll mir die Angaben auf 100g bringen, wenn dann auf Portionsgröße und nicht die schöngerechneten 25g bei einer Chipstüte!
Ich möchte doch sehen rot für ungesund statt 120% Tagesbedarf an Zucker oder Fett auf 100g gerechnet!!!
Shon alleine die Mikroschrift, die Tabellen mit 5 Spalten udn Microschrift oder die 20 verschiedenen Namen bei Haribo für Zuckerarten sind verbraucherunfreundlich!
In anderen Ländern funktioniert es doch und die reduzieren Zucker, warum wehren die sich noch und wollen Verbraucher fett füttern mit billigsten Zutaten?! Sollen die doch gleich 50% an die Krankenkassen abführen für den ungesunden Fraß!

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