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Neue Konzernzentralen: Amerikaner lehnen sich gegen Amazon auf

Justin Lane/ EPA-EFE/ REX Amazon baut neue Zentralen in New York und bei Washington - und stößt bei Anwohnern auf Widerstand: Sie fürchten Zehntausende zusätzliche Pendler und explodierende Mieten. Die Wut ist riesig.
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#1 - 14.11.2018, 11:07 von draco2007

Ohhhh nein, eine Firma gründet einen Standort und schafft (gut bezahlte) Arbeitsplätze....immer diese Menschen!

Aber wenn ein Stahlwerk 5 neue Arbeiter einstellt gibt es einen landesweiten Jubel der Trumpisten.

Ja es stellt die Stadt vor eine Herausforderung, aber das war ihnen auch klar, bevor sie sich für den Standort beworben haben. (Zumindest habe ich es so verstanden, dass sich die Städte bei Amazon gemeldet haben und nicht andersrum)

Mit den Steuereinnahmen allein von den Arbeitnehmern in diesen Zentralen sollte sich was machen lassen. Wenn hier gesagt wird "Tech-Jobs", dann reden wir hier von sehr gut bezahlten Menschen.

#2 - 14.11.2018, 11:42 von touri

Zitat von draco2007
Ohhhh nein, eine Firma gründet einen Standort und schafft (gut bezahlte) Arbeitsplätze....immer diese Menschen! Aber wenn ein Stahlwerk 5 neue Arbeiter einstellt gibt es einen landesweiten Jubel der Trumpisten. Ja es stellt die Stadt vor eine Herausforderung, aber das war ihnen auch klar, bevor sie sich für den Standort beworben haben. (Zumindest habe ich es so verstanden, dass sich die Städte bei Amazon gemeldet haben und nicht andersrum) Mit den Steuereinnahmen allein von den Arbeitnehmern in diesen Zentralen sollte sich was machen lassen. Wenn hier gesagt wird "Tech-Jobs", dann reden wir hier von sehr gut bezahlten Menschen.
Sehe ich ähnlich. Ich weiß jetzt auch nicht, was so verwerflich an einem Hubschrauberlandeplatz sein soll...

#3 - 14.11.2018, 11:43 von tinnytim

John Oliver hat mal gut zusammengefasst, was dort in den USA mit dem Konkurrenzkampf um Konzernstandorte alles schief läuft. Für die Volkswirtschaft geht dort viel Geld verloren.
https://youtu.be/8bl19RoR7lc

#4 - 14.11.2018, 11:44 von schorsch_69

Och Joh!

Zitat von draco2007
Ohhhh nein, eine Firma gründet einen Standort und schafft (gut bezahlte) Arbeitsplätze....immer diese Menschen! Aber wenn ein Stahlwerk 5 neue Arbeiter einstellt gibt es einen landesweiten Jubel der Trumpisten. Ja es stellt die Stadt vor eine Herausforderung, aber das war ihnen auch klar, bevor sie sich für den Standort beworben haben. (Zumindest habe ich es so verstanden, dass sich die Städte bei Amazon gemeldet haben und nicht andersrum) Mit den Steuereinnahmen allein von den Arbeitnehmern in diesen Zentralen sollte sich was machen lassen. Wenn hier gesagt wird "Tech-Jobs", dann reden wir hier von sehr gut bezahlten Menschen.
Na Ja... "Gut bezahlt" ist immer Ansichtssache!

Wenn ein weltweit "selbstherrlich herrschendes" Unternehmen auf Widerstand der lokalen Bevölkerung stösst, so ist dies eher wenig dazu geeignet eben diese zu verunglimpfen! Ein Unternehmen übrigens, das permanent kleine und kleinste Anbieter auf seiner "Plattform" bestenfalls "nur "Übervorteilt!

Die Steuereinnahmen via Arbeitnehmerabgaben sind eher absolut irrelevant, in Anbetracht dessen was dieser Konzern selbst, durch Subvention und und "sonstiger" Steuerzahlungsvermeidung "spart"!

#5 - 14.11.2018, 11:45 von krtoledo77

Subventionen für einer der reichsten Tech-Konzerne

Irgendwie kann ich es nicht nachvollziehen, weshalb Großen Konzerne immer wieder Steuererleichterungen/Subventionen etc. geboten wird. Diese Konzerne leisten doch heute kaum noch etwas für das Allgemeinwohl, ich hoffe irgendwann besinnt sich die Politik und die Wirtschaft und es kommt wirklich mal zu einen Wandel in eine Sozial Marktwirtschaft, die sich mehr um das kümmert das es der Gesellschaft insgesamt besser geht, aber wahrscheinlich eh nur eine Utopie

#6 - 14.11.2018, 11:46 von Andreas1979

Kauft nur weiter bei Amazon

Dann wird sich so viel ändern, wie es im Mittelalter bei Königen und Adligen war. Doch so lange wie Google (da bin ich auch mit Schuld), Amazon und Facebook immer größeren Zulauf bekommen, Wird sich nichts ändern und alles manifestieren. In Köln will Amazon auch ein großes Werk bauen, ich bin mal gespannt, ob es verhindert wird, zum Wohle der Stadt.

#7 - 14.11.2018, 11:46 von misterknowitall2

verdammte Monopolisten

mit ihren größenwahnsinnigen Vorstellungen. Ich hoffe, dass der Protest in irgendeiner Form Früchte für die Anwohner trägt. Dieser Klüngel an den Menschen vorbei samt aller Steuergeschenke ist nicht zu tolerieren. Von den Arbeitsplätzen haben die Anwohner gar nichts und gut bezahlt werden diese Plätze auch nicht sein. Typisch Amazon eben, Milliarden Umsätze aber Städte gegeneinander ausspielen, um noch weniger Steuern bezahlen zu müssen. Und um die nötige Infrastruktur kümmert sich so ein Riese dann auch nicht. Das sind ja dann kommunale Aufgaben. Nochmal Geld vom Steuerzahler für einen Big Player, der sich das locker leisten könnte.

#8 - 14.11.2018, 11:52 von krtoledo77

Steuern also nur von Arbeitnehmern

Zitat von draco2007
Ohhhh nein, eine Firma gründet einen Standort und schafft (gut bezahlte) Arbeitsplätze....immer diese Menschen! Aber wenn ein Stahlwerk 5 neue Arbeiter einstellt gibt es einen landesweiten Jubel der Trumpisten. Ja es stellt die Stadt vor eine Herausforderung, aber das war ihnen auch klar, bevor sie sich für den Standort beworben haben. (Zumindest habe ich es so verstanden, dass sich die Städte bei Amazon gemeldet haben und nicht andersrum) Mit den Steuereinnahmen allein von den Arbeitnehmern in diesen Zentralen sollte sich was machen lassen. Wenn hier gesagt wird "Tech-Jobs", dann reden wir hier von sehr gut bezahlten Menschen.
...Mit den Steuereinnahmen allein von den Arbeitnehmern in diesen Zentralen sollte sich was machen lassen...

Mit den möglichen Steuereinnahmen des Arbeitgebers, (gerade diesen eines Arbeitgebers!), könnte man noch viel mehr machen.

Und wenn Sie glauben das dort nur gut bezahlte Jobs entstehen, dann irren Sie sich aber gewaltig. Außerdem Sieht man am Beispiel San Francisco wie Schnell die Preise für Mieten auseinanderdriften, so das normale Menschen die auch arbeiten aber halt sehr viel weniger Geld verdienen, mittlerweile in sehr prekären Verhältnisse leben, teilweise sogar schon obdachlos sind, obwohl diese arbeiten gehen.

#9 - 14.11.2018, 11:54 von touri

Zitat von schorsch_69
Na Ja... "Gut bezahlt" ist immer Ansichtssache! Wenn ein weltweit "selbstherrlich herrschendes" Unternehmen auf Widerstand der lokalen Bevölkerung stösst, so ist dies eher wenig dazu geeignet eben diese zu verunglimpfen! Ein Unternehmen übrigens, das permanent kleine und kleinste Anbieter auf seiner "Plattform" bestenfalls "nur "Übervorteilt! Die Steuereinnahmen via Arbeitnehmerabgaben sind eher absolut irrelevant, in Anbetracht dessen was dieser Konzern selbst, durch Subvention und und "sonstiger" Steuerzahlungsvermeidung "spart"!
Die "lokale Bevölkerung" hat die Vertreter gewählt, die Amazon mit üppigen Subventionen eingeladen haben. Vielleicht sollte sich die "lokale Bevölkerung" an diesen Personen abarbeiten, soweit sie die Mehrheit stellt.

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