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Neuer Reformplan: Anleger feiern griechisches Angebot

DPA Die Sparvorschläge aus Griechenland sorgen an deutschen Börsen für steigende Kurse. Nach Einschätzung von Finanzexperten ist die Chance auf eine Einigung gestiegen. Grundsätzlich bleiben Ökonomen aber skeptisch.
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#1 - 10.07.2015, 10:27 von CyberDyne

Hipphipp Hurra!

Na prima, da weiß einer wohl schon, wie entschieden wird in Berlin, respektive wie in Washington entschieden wurde! Die Börse feiert die Vorschläge aus Athen und scheint sich gewiss, dass diese angenommen werden!
Das fröhliche Abzocken des EU-Steuerzahlers geht also in die nächste Runde!

Bravo!

Wenn die Börse sowas feiert, ist was faul im Staate Europa!

#2 - 10.07.2015, 10:29 von iffelsine

Viele sind zu optimistisch !

Die Griechen taktieren nur mit Unterstützung Frankreichs. Einen Schuldenschnitt darf es nicht geben, sonst stehen Spanien, Irland und Portugal zu recht auf der Matte und fordern gleiches. Und Rente AB SOFORT mit 67 und nicht früher. Der Rententopf ist leer und man kann nur so viel auszahlen, wie eingezahlt wird. Ist das so schwer zu verstehen ? Die Börse ist hier zu voreilig.

#3 - 10.07.2015, 10:33 von eckawol

Wofür das Referendum ?

Das jetzige griechische Angebot wurde vom griechischen Volk auf Empfehlung von Tsipras mehrheitlich über das Referendum abgelehnt.
Und jetzt soll Tsipras der Garant für die Umsetzung des griechischen Angebots sein ?

#4 - 10.07.2015, 10:35 von lezel

So viel zu feiern gibt es da gar nicht.

Das griechische Angebot ist ja viel zu wenig.
Griechenland bietet weniger an als den Vorschlag, den das Volk ablehnt. Es muss deutlich mehr anbieten. Es muss all das vereinbaren, was das Volk abgelehnt hat, und darüberhinaus noch weitere Einsparungen.

Das tut es aber nicht. Es bleibt sogar hinter dem abgelehnten Vorschlag zurück. Und die Regierung hat zugleich entschieden, diesen Vorschlag so spät abzugeben, dass keine Zeit bleibt, ihn zu verbessern.
Die Troika muss diesen Vorschlag ohne Verhandlung ablehnen.

#5 - 10.07.2015, 10:42 von denkzone8

wer feiert da?

aktien und anderes-besitzende sind auf optimismus gepolt,ein schnitt ins vermögen steht nicht an.die polit-elite jongliert mit geldern anderer,um total-ausfälle nicht ins barbarische entgleisen zu lassen.

#6 - 10.07.2015, 10:44 von goldt

Commerzbank? Da war doch mal was, haben zum Glück aber fast alle vergessen...

#7 - 10.07.2015, 10:44 von ärgerhochzwei

Öknomen

Ich habe spätestens seit dem die linken in Griechenland an der "Macht" sind gelernt das Ökonomen zu nichts taugen. Sie erzählen immer nur von irgend einer Theorie die Sie für besonders schön halten und wundern sich das die Wirklichkeit dann nicht so ist. Wer ausser Acht läßt das Insolvenzen zum Kapitalismus gehören kann sich nicht Ökonom nennen. Wer dann weiß das Insolvenzen zum Kapitalismus gehören, es aber versäumt für Regelungen zu sorgen bevor jemand Insolvent wird, darf sich dann auch nicht Politiker nennen. Und wer feststellt das jetzt doch das Eintritt was nicht eintreten dürfte und den Kopf in den Sand steckt und sagt ich möchte aber nicht das man es Insolvent nennt ist ein kleiner Märchenonkel. Es kann ja wohl nicht so sein das das Fehlen einer Insolvenzordnung den Griechen angelastet werden kann. D.H. man muß jetzt eine Übergangsregelung schaffen bis die Eurogruppe sich eine Insolvenzordnung gegeben hat .

#8 - 10.07.2015, 10:44 von KingTut

Nicht normal

Man versteht die Welt nicht mehr. Vor einer Woche wurde mit großem Pomp und Pathos eine Volksabstimmung durchgeführt, bei der das griechische Volk – aufgestachelt von der eigenen Regierung - sich exakt gegen diese Reformen ausgesprochen hat. Und jetzt kommt Tsipras mit einer Liste (wohlgemerkt: nur einer geschriebene Liste ohne jegliche konkrete Maßnahmen), die dem Ergebnis dieser Volksabstimmung zuwiderläuft und als Antwort darauf „feiern“ die Anleger das griechische Angebot !!?? Da kann man nur noch mit Entsetzen und heftigem Kopfschütteln reagieren. Normal ist so etwas nicht.

#9 - 10.07.2015, 10:49 von j.vantast

Abwarten

Immerhin hat die griechische Bevölkerung eindeutig mit "Nein" gestimmt. Tsipras müsste also nun eine 180° Wende hinlegen. Immerhin hat er das Referendum initiiert und dafür geworben mit "Nein" zu stimmen.
Wenn entgegen dem Ergebnis des Referendums nun doch die Sparauflagen und Reformen akzeptiert werden (und dabei spielt es keine Rolle dass die Vorschläge nun von Griechenland gemacht werden), dann wird Tsipras den Zorn des Volkes sicher deutlich zu spüren bekommen. In dem Fall auch völlig zu recht.
Man müsste in dem Fall wirklich damit rechnen dass es Unruhen in Griechenland gibt und die Regierung auf wackeligen Füssen steht. Und was nach einem Regierungswechsel passieren würde haben wir vor einem halben Jahr erleben dürfen. Man fühlte sich an keine Vereinbarung mehr gebunden.
Dieses Theater von Tsipras:
Wir zahlen nichts zurück, wir akzeptieren keine Forderungen der EU, wir machen ein Referendum, wir geben nichts auf das Referendum und akzeptieren nun doch.....
Wer bitte vertraut so einer Regierung die je nach Tagesform von links nach rechts und von oben nach unten schwenkt?

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