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Neues Energiewende-Konzept: Ein Pizzakarton Strom

SPIEGEL ONLINE Eine Hamburger Firma will am Strom, den sie liefert, nichts mehr verdienen. Und sie will die milliardenschwere Förderung von Ökostrom überflüssig machen. Wenn das Konzept aufgeht, könnte es die Energiewende grundlegend verändern.
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#190 - 13.11.2018, 14:02 von k.Lauer

der Knackfuß ist ein anderer

und der liegt in einer Vielzahl von oberirdisch gelagerten Pizza-und Tischtennisplttengroßen Solarmodulen die viel Landschaft verbrauchen und Strom nur dann liefern, wenn nicht gerade mal Winter oder wenn der Himmel verhangen ist. .Die Lösung ist vielmehr unterirdisch, in den Kellern von privaten Haushalten in Form von Millionen von Batteriespeichern gegelagert. Dort wird der überschüssige Ökostrom aus sonnen-und windüberschüssigen Zeiten gespeichert und in Defizitzeiten bundesweit abgerufen und verteilt. Den Vorrat vernünftig lagern und verteilen ist allemal gescheiter als Überschuß für den Augenblick produzieren und ihn dann wegwerfen.

#191 - 13.11.2018, 15:07 von karl-felix

Das

Zitat von k.Lauer
1)und der liegt in einer Vielzahl von oberirdisch gelagerten Pizza-und Tischtennisplttengroßen Solarmodulen die viel Landschaft verbrauchen und Strom nur dann liefern, wenn nicht gerade mal Winter oder wenn der Himmel verhangen ist. .Die Lösung ist vielmehr unterirdisch, in den Kellern von privaten Haushalten in Form von Millionen von Batteriespeichern gegelagert. Dort wird der überschüssige Ökostrom aus sonnen-und windüberschüssigen Zeiten gespeichert und in Defizitzeiten bundesweit abgerufen und verteilt. Den Vorrat vernünftig lagern und verteilen ist allemal gescheiter als Überschuß für den Augenblick produzieren und ihn dann wegwerfen.
Ist falsch . Fotovoltaik benötigt nicht einen einzigen Qm zusätzliche Fläche wertvollen Grund und Bodens. Die vorhandenen Dachflächen , Industriebrachen und Konversionsflächen können alle genutzt werden . Momentan ist erst jedes 6. Wohngebäude mit Solaranlagen bestückt , deren Wirkungsgrad noch deutlich steigerbar ist .

Im Gegenteil, PV verringert den Platzbedarf, den wir bei einer 100% Versorgung Deutschlands mit EE benötigen .
Eine für den WWF derstellte Studie ergab einen Flächenbedarf bei einer 100% Versorgungung Deutschlands mit EE von 2,5%, bei stärkerem Ausbau der Fotovoltaik nur 2,3% ( NTV Text,16.10.2018 )

Speichern hat einen Haken : Speichern kostet immer Energie und Geld und deshalb ist es sinnvoller, Strom sofort zu verbrauchen . Speichern ist immer nur die letzte Notlösung und deshalb nutzt man Speicher immer erst dann, wenn gar nichts anderes mehr geht .

Beispiel : Deutschland liefert Windstrom nach Norwegen , damit die uns Wasserstrom liefern können und man somit die zusätzliche Speicherung einspart .

Ergo: Speichern erst bei Bedarf , dann stehen uns viele verschiedene Speichermöglichkeiten zur Verfügung . Zur Langzeitspeicherung sind Batteriespeicher wenig geeignet . Da ist das Gas- und Wärmenetz die bessere Lösung .
.

#192 - 13.11.2018, 15:26 von Klimagas

Da die durchschnittliche Vergütung

Zitat von karl-felix
grossen leistungsstarken Solar-Freiflächenanlagen dagegen häufig einen deutlich niedrigeren . Wo ist Ihr Problem ? Ich wie Sie nur darauf hin , dass Ihre Aussage falsch ist . Häufig ist der Börsenpreis auch weit über den Einspeisevergütungen der kleinen Dachanlagen . Ein törichter Einwand von Ihnen bei stark schwankenden Börsenpreisen und tausenden verschiedener Vergütungen .
für PV-Strom laut der Fraunhofer-Gesellschaft immer noch bei ca. 30 ct/kWh liegt, scheinen die Großanlagen noch keinen bedeutenden Anteil an der PV-Stromproduktion zu haben.
Nicht ich habe ein Problem, Ihr Problem ist ein Informationsdefizit.

Töricht ist Ihr ganzes Verhalten.

#193 - 13.11.2018, 16:12 von karl-felix

Sie

Zitat von Klimagas
für PV-Strom laut der Fraunhofer-Gesellschaft immer noch bei ca. 30 ct/kWh liegt, scheinen die Großanlagen noch keinen bedeutenden Anteil an der PV-Stromproduktion zu haben. Nicht ich habe ein Problem, Ihr Problem ist ein Informationsdefizit. Töricht ist Ihr ganzes Verhalten.
haben sich nur nicht selbst verstanden . ich darf Sie zitieren : Klimagas #161
" Die Einspeisevergütung n e u e r PV -Anlagen liegt immer noch weit aber dem Börsenstrompreis"

Das ist lt. Bundesnetzagentur falsch. Am 12.4.18 erfolgte der Zuschlag der Solarstromauktion ab 3,96 Cent/kWh , am 1.6.2018 zu 4,59 c/kWh für Freiflächen-Solarstrom .
Der Börsenstrompreis liegt in diesem Monat bei durchschnittlich
5,29 Cent/kWh .

Die Berechnungen Fraunhofers beziehen sich auf die Vergütungen des letzten Vierteljahrhunderts.

Egal ob das Konzept aufgeht oder nicht, an den alten Fixpreisen von bis zu 55 Cnt/kWh für Solarstrom ändert das nichts.
Solarstrom aus neuen Anlagen wird , so kolportierte der Print Spiegel in absehbarer Zeit 2-4 Cent/kWh auf dem Kontinent kosten , in sonnenreichen Regionen wurde Solarstrom schon für unter 3 Cent/kWh gehandelt . Die preiswertesten Stromerzeugungsarten sind momentan Fotovoltaik und Wind on-shore, die teuersten off-shore, Gas und Atom .

#194 - 13.11.2018, 16:41 von Klimagas

Ja genau!

Zitat von karl-felix
haben sich nur nicht selbst verstanden . ich darf Sie zitieren : Klimagas #161 " Die Einspeisevergütung n e u e r PV -Anlagen liegt immer noch weit aber dem Börsenstrompreis"
Die Einspeisevergütung neuer Dachanlagen, die ja offenbar den Hauptanteil an der PV-Produktion haben, liegt 2019 bei 9,96 bis 11,47 ct/kWh, also zweifach über dem durchschnittlichen Börsenstrompreis.

Nehmen Sie sich nicht so wichtig und urteilen Sie nicht darüber, ob andere etwas verstanden oder nicht verstanden haben. Arbeiten Sie an Ihrem Egoproblem.

#195 - 13.11.2018, 17:00 von litholas

Zitat von Klimagas
(Und dass das Billigste) mit Milliarden an Umlagen gefördert werden muss, das kommt Ihnen logisch vor?
Ja, das kann tatsächlich logisch sein.

Im Jahr 2000 war Solarstrom im Vergleich zu konventionell erzeugtem Strom sehr teuer - aber wer technisch bewandert war, der konnte voraussehen, dass die Technologie schnell billiger werden würde wenn sie gefördert wird. Und wer was von Chemie und Biologie versteht, der kann auch einschätzen welche enormen Schäden die konventionelle Stromerzeugung verursacht.

Von daher konnte man schon im Jahr 2000 voraussehen dass Stromerzeugung mit Solarzellen volkswirtschaftlich wesentlich billiger ist als mit Kohle- und Kernkraftwerken.

#196 - 13.11.2018, 17:07 von litholas

Zitat von Klimagas
(Die Einspeisevergütung) neuer PV-Anlagen liegt immer noch weit aber dem Börsenstrompreis! ...
Aber der Börsenstrompreis ist WEGEN(!) EE so niedrig.

Die life-cycle Einspeisevergütungen von neuen grossen PV-Anlagen liegen in etwa gleichauf mit denen von neuen Steinkohlekraftwerken, und weit unter denen von neuen Kernkraftwerken.

Und die Einspeisevergütungen von PV- und Windkraftausschreibungen liegen unter den Gestehungskosten aller fossilen und nuklearen Kraftwerksarten.

#197 - 13.11.2018, 17:24 von litholas

Zitat von Klimagas
Die Einspeisevergütung neuer Dachanlagen, die ja offenbar den Hauptanteil an der PV-Produktion haben, liegt 2019 bei 9,96 bis 11,47 ct/kWh, also zweifach über dem durchschnittlichen Börsenstrompreis. ...
Den Hauptanteil an der PV-Produktion haben Grossanlagen. Die wurden 6mal so schnell ausgebaut wie die teureren Dachanlagen - bis die schwarz-rote Regierung den Ausbau in genau diesem extrem billigen Segment auf ein Zehntel begrenzte. Sonst hätte die Gefahr bestanden, dass die EEG-Umlage zu schnell sinkt.

#198 - 13.11.2018, 17:26 von Klimagas

Was hilfts?

Zitat von litholas
Aber der Börsenstrompreis ist WEGEN(!) EE so niedrig. Die life-cycle Einspeisevergütungen von neuen grossen PV-Anlagen liegen in etwa gleichauf mit denen von neuen Steinkohlekraftwerken, und weit unter denen von neuen Kernkraftwerken. Und die Einspeisevergütungen von PV- und Windkraftausschreibungen liegen unter den Gestehungskosten aller fossilen und nuklearen Kraftwerksarten.
Die EE verteuern den Strom für Privathaushalte dank EEG-Umlage deutlich. Und da mehr als 80% der PV-Einspeisung aus Dachanlagen stammen und deren Einspeisevergütung immer noch zweifach über dem Börsenstrompreis liegt, sprechen Sie über Traumwelten.

#199 - 13.11.2018, 18:11 von Klimagas

Die EEG-Umlage

Zitat von litholas
Sonst hätte die Gefahr bestanden, dass die EEG-Umlage zu schnell sinkt.
ist keine beliebige Größe, sie soll die Differenzkosten decken. Wenn diese sinken, hat niemand etwas gegen die Senkung der EEG-Umlage.

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