Schrift:
Ansicht Home:
Forum
Wirtschaft

Niedrige Strompreise: EnBW streicht Hunderte Jobs

DPA EnBW verschärft sein Sparprogramm: Der Energieversorger zieht sich aus dem Geschäft mit Großkunden zurück. Jetzt stehen Hunderte Arbeitsplätze auf dem Spiel, auch in anderen Konzernteilen.
zum Artikel
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!
    Seite 2/3    
#10 - 14.06.2016, 16:55 von diplommaurer

Zusatzkosten zu EEG

Zu den gigantischen jährlichen Milliarden an EEG-Subventionen kommen diese Kosten für unsere Volkswirtschaft noch oben drauf. Nicht berichtet wird über die in der Summe höheren Arbeitsplatzverluste bei den vielen Unterlieferanten. Und das Ganze für Windräder und chinesische Solarzellen, deren Strom auch bezahlt werden muss, wenn er nicht benötigt wird.

#11 - 14.06.2016, 16:59 von artifex-2

Zitat von ulfD
finde ich gut! Jede Menge Menschen die ihren alten angestaubten Arbeitsplatz endlich gegen einen chicen Job tauschen können. So stellt sich die Politik das vor, ganz viele neue auf dem Arbeitsmarkt für Aufstocker
Tja ,das Dschungelcamp oder die Arbeitserziehungsanstalten warten schon ungeduldig auf die halbstaatlichen Hochleistungsaspiranten . Da freuen sich die Herren Arbeitgeber auf die zukünftigen maximalmotivierten Tausendsassas/Facharbeiter . Industrie 4.0

#12 - 14.06.2016, 17:02 von Medienkritiker

Das bezweifle ich...

Zitat von ke_karolus
Jetzt geht gleich das Einprügeln auf "die Konzerne" los, die nicht in der Lage waren und sind, auf einen durch das EEG völlig verzerrten Markt zu reagieren.
Das Thema ist bereits so ausgelutscht, dass es keine Spannung mehr hergibt. Die deutsche Industrie ist zum willenlosen Schlachtopfer politischer Ideologen mutiert. In politisch korrekter Weise wird noch nicht einmal mehr gequiekt, wenn das Messer bereits an der Kehle sitzt...

#13 - 14.06.2016, 17:17 von Medienkritiker

der Humanismus lebt weiter...

Zitat von artifex-2
Die denken sozialer wie dereinst Hr. Pestalozzi . Können Sie mir glauben . Bei EnBw gibt auch noch sogenannte Erbhöfe und Jobs die eine Anwesendheitsrate von 50% erlauben . Denn der von mir geschilderte Fall ist ganz gewiss kein Einzelfall .
Keine Bange! Früher konnten ein paar schwäbische Schlafnasen es sich richtig gut gehen lassen in ihren Jobs. Das ist heute auch nicht anders - der Unterschied ist lediglich, dass die Verluste durch die verordnete Planwirtschaft vom Steuerzahler/Endverbraucher bezahlt werden.

#14 - 14.06.2016, 17:56 von apfelmännchen

Zitat von Freddy2009
Also irgendwie geht der Zug nit den sinkenden Strompreise an mir vorbei. Ich habe davon nichts bemerkt und ich bin bei der enBW.
Hier wird ja auch sinkender Strompreis mit einem sinkenden Erlös an der Börse verwechselt.

Die Stromerzeugungskosten sind durch Ausstieg aus der Kernenergie und sinkender Auslastung der anderen Kraftwerke wegen der Vorrangeinspeisung der EE gewiss nicht gesunken.

Und an der Börse gibts immer weniger zu holen, da durch die EE häufig ein Überangebot auf dem Markt ist - wiederum weil der EE-Strom abgenommen werden muss, egal ob ihn jemand braucht.

#15 - 14.06.2016, 18:13 von view3000

Irgendwie sind die großen, alten Geschäftsmodelle alle zu Auslaufmodellen geworden. Das "Banking" ist bereits zusammengebrochen und konnte nur durch Hilfe des Steuerzahlers gerettet werden. Die Automobilindustrie hat den Knall in Richtung Wasserstoff, Brennstoffzelle bzw. Elektroantrieb auch noch nicht richtig gehört und die Energiewirtschaft setzte zu lange auf Kohle und Kernenergie, obwohl das Endlagerungsproblem ungelöst ist und die Welt vor einem Klimakollaps steht. Wahrscheinlich könnte man mit der Kritik in anderen Branchen (Plastik, Metall, Bio Science, Pharma, Stahl etc.) gerade so weitermachen. Die Welt bewegt sich in ein neues Zeitalter wo rasanter technischer Fortschritt, Vernetzung von jedem und allem sowie Umweltschutz und Nachhaltigkeit wie Zahnräder ineinander greifen müssen. Der Mittelstand hat es längst erkannt und hat sich innovativ und flexibel aufgestellt, wohingegen die Großkonzerne von den guten alten Zeiten schwärmen, auf die unabdingbaren Veränderungen schimpfen, sanieren und den längst besetzten neuen Trends hinterherlaufen. Schade.

#16 - 14.06.2016, 18:20 von von111derletzte

Womöglich

Zitat von Freddy2009
Also irgendwie geht der Zug nit den sinkenden Strompreise an mir vorbei. Ich habe davon nichts bemerkt und ich bin bei der enBW.
sind Sie und ich die beiden letzten Deppen, die noch bei der EnBW Kunde sind.

#17 - 14.06.2016, 18:31 von shardan

Seltsam....

...dass von den niedrigen Strompreisen bei den Privatkunden praktisch nichts ankommt. Die laufen der EnBW mittlerweile davon. Billigpreise... nein Billigstpreise gibt es dagegen für Industriekunden. Ob diese Rechnung auf Dauer funktioniert, darf man bezweifeln. Und wie immer kennt die Konzernleitung nur einen Weg: Leute rauswerfen.

#18 - 14.06.2016, 18:31 von jufo

#15 sie haben recht

Die deutsche Wirtschaft ist von traditionellen Produkten und Strukturen geprägt. optimistisch macht mich das auch nicht.

#19 - 14.06.2016, 18:42 von regelaltersrentner

Zitat von von111derletzte
sind Sie und ich die beiden letzten Deppen, die noch bei der EnBW Kunde sind.
War auch mal bei der ENBW, der Preis stimmte, bis die innerhalb eines Jahres mehr wollten, als die Konkurrenz mit 100% Wasserkraft.

Jetzt bezahle ich meinen Strombezug an das Wasserwerk Augst in der Schweiz.

    Seite 2/3