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NRW meldet Einigung: Regierung stimmt offenbar umstrittenen Milliardenhilfen für Kohl

DPA Die Kohlekommission hat dem Bund empfohlen, den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen 40 Milliarden Euro Strukturhilfe zukommen zu lassen. NRW-Ministerpräsident Laschet zufolge hat Berlin eingewilligt.
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#1 - 01.02.2019, 16:47 von peterpeterweise

Maximaler Geldeinsatz für minimalen Nutzen

Statt unbequeme Entscheidungen durchzusetzen werden wieder viele Milliarden von künftigen Steuereinnahmen verplant. Macht ja nichts, zahlt ja der Staat. Wie wäre es, wenn pro Person 500 Euro direkt einkassiert würden, damit jeder weiß was es finanziell für ihn bedeutet? Also eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern 2.000 Euro zahlen müsste. Und darin sind die Kosten für steigende Strompreise noch gar nicht enthalten.

#2 - 01.02.2019, 16:49 von tombadil1

Warum..

.. will eigentlich jeder der jahrelang Geld mit etwas verdient hat vom Steuerzahler Geld sehen weil er das jetzt nicht mehr machen kann obwohl das definitiv absehbar war.
Es kam jahrelang Geld durch Kohle rein mit dem man etwas Modernes, Zukunftsträchtiges hätte aufbauen können. Beispielsweise IT-Zentren oder sonst was. Da wäre klugen Leuten schon was eingefallen.
Aber lieber auf mittlere Sicht groß Kasse machen und dann danach meckern, dass jetzt Geld fehlt weil das Standbein weg ist und man sich nicht rechtzeitig um Ersatz gekümmert hat.

#3 - 01.02.2019, 17:07 von Freidenker10

Warum nimmt die Kohleindustrie solch einen Sonderstatus ein? Gabs Strukturhilfen für die ausgestorbene Textilindustrie? Für die Unterhaltungselektronik? Am Ende wird der Verbraucher durch immer höher steigende Strompreise die Rechnung zahlen dessen kann man sich sicher sein, auch wenn der Polit-Held Pofalla das Gegenteil behauptet!

#4 - 01.02.2019, 17:11 von DJ Bob

wieder so ein Ding!

Ich bin ABSOLUT gegen diese Hilfen! Wenn der Bürger in diesem Land so "frohlockend" den heiligen Energiewende zustimmt so sollte sie auch dieser mit ALLEN Konsequenzen auch tragen! Alles nur ein Mogelpackung! Hier werden "Luxusarbeitsplätze" subventioniert auf Kosten der symbolische "Aldi Malocherin" Das war auch schon nach der Finanzkrise 2007 so eine Sache Luxusarbeitsplätze nur um den Standort Deutschland zu sichern auf Kosten des "wirklich" klein Mannes.
Nicht nur ein exorbitante "Apparatschik" Staat mit all seinen überfütterte Beamten nun auch noch Luxusarbeitsplätze in der Industrie? Und danach kommt die "arme" Chemiebranche dran weil die ja auch so unsere Umwelt verpesten?
Packt eure Gelbwesten aus! LOL

#5 - 01.02.2019, 17:13 von m.klagge

Die Lobbys haben gekungelt,

das was sich Politik nennt wird abnicken und schon klingeln die Kassen. Zahlen für die Inkompetenz der Herren und Damen in der Regierung werden die Bürger. So langsam stellt sich die Frage, warum diesem Pack noch Gehälter gezahlt werden. Die können, obwohl natürlich fast alle von Gott erkorene Juristen sind, nichts und kassieren dafür exorbitante Summen.

#6 - 01.02.2019, 17:16 von DJ Bob

ehm

Zitat von tombadil1
.. will eigentlich jeder der jahrelang Geld mit etwas verdient hat vom Steuerzahler Geld sehen weil er das jetzt nicht mehr machen kann obwohl das definitiv absehbar war. Es kam jahrelang Geld durch Kohle rein mit dem man etwas Modernes, Zukunftsträchtiges hätte aufbauen können. Beispielsweise IT-Zentren oder sonst was. Da wäre klugen Leuten schon was eingefallen. Aber lieber auf mittlere Sicht groß Kasse machen und dann danach meckern, dass jetzt Geld fehlt weil das Standbein weg ist und man sich nicht rechtzeitig um Ersatz gekümmert hat.
tja...falls sie es nicht wissen heisst das Marktwirtschaft!! Und da wir eine demokratische Rechtsstaat sind und KEIN Planwirtschaft sind können Unternehmen selber entscheiden was sie mit ihre Gewinne machen?
Wenn aber natürlich die Unternehmen scheisse bauen was in der letzten Zeit ziemlich häufig vorkam so sollte der Steuerzahler sicherlich NICHT einspringen
Und wenn die Politik getrieben wird von ideologischen Bullshit so sollte der Steuerzahler ebenfalls NICHT einspringen
Abschalten der Kohlekraftwerke? Aber ja! Aber mit ALLEN Konsequenzen

#7 - 01.02.2019, 17:27 von Ralf1234

Es gibt nahezu kein Thema bei dem unser politisches Spitzenpersonal darauf hinweist, man könne es nur geamteuropäisch lösen. Bei der Energiewende pfeift man darauf. Die Grünen haben es mit den 5 Mark für den Liter Sprit nicht geschafft, dann machen sie es halt mit dem Strompreis . Ich habe keine Lust mehr noch mehr meines Einkommens für den (grünen) Wahnsinn auszugeben.

#8 - 01.02.2019, 17:40 von Papazaca

Gefühlte 100 Jahre den Strukturwandel verpennt

Erst hat die SPD den Strukturwandel weg von Kohl und Stahl verpennt, nur um ihre Wähler nicht zu verprellen. Jetzt verhält sich die CDU ähnlich. Das Ruhrgebiet könnte das deutsche Silicon-Valley sein. Statt dessen paßt der Begriff Problemgebiet besser, weil unfähige Politiker nicht frühzeitig erkannt haben, was unumgänglich war und ist. Sorry NRW, der Pott war lange meine Heimat. Aber diese unfähigen Politiker haben es vermasselt.

#9 - 01.02.2019, 17:47 von saddi

Schnelligkeit

Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell solche Summen zugesagt werden. Bei viel geringeren Beträgen, die z.B. Armen, Kranken oder Kindern zugute kommen sollen, wird herumgeeiert und gejammert, dass die schwarze Null in Gefahr ist.

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