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Plus 1,5 Prozent: Deutschlands Wachstum schwächt sich ab

DPA Europas größte Volkswirtschaft wächst das neunte Jahr in Folge - aber nicht mehr so stark. Handelskonflikte und Probleme der Autoindustrie dämpfen die Entwicklung.
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#1 - 15.01.2019, 10:28 von bamesjond0070

Überschuss?

Investieren!

#2 - 15.01.2019, 10:29 von davi_ac

Ewiges Wachstum ist Nonsens

Wie der Titel schon sagt, muss das Wachstum schlicht einfach irgendwann enden. Selbst wenn die Weltbevölkerung stetig weiter wächst, bleibt doch die Zahl der Abnehmer mehr oder minder konstant. Eine gleiche Zahl von Abnehmern kann aber schlicht nicht immer mehr kaufen, weil der Bedarf schlicht irgendwann einmal gedeckt ist. Dazu noch das Zinseszins-Problem (die Zinsen/Rendite des Einen, sind die Schulden/Arbeit des anderen), dass selbst bei konstant gleichen Wachstum immer mehr verkauft/produziert werden muss, die Korrektur muss und wird kommen. Ich schaue da ganz entspannt nach Japan. Nach deren Crash in den 90ern, wächst die Wirtschaft dort mal und mal schwächt sie sich ab - und die Menschen leben trotzdem. :)

#3 - 15.01.2019, 10:30 von karlsiegfried

Seltsam

Vor wenigen Wochen wurde noch über den Aufschwung gejubelt. Was stimmt denn nun? Oder ist nur eine Abschwächung vom Aufschwung gemeint?

#4 - 15.01.2019, 10:35 von penie

Tut mir leid, aber das muß mal gesagt werden!

Kennen Journalisten eigentlich noch den Unterschied zwischen "offenbar" und "anscheinend" (und vielleicht auch "scheinbar")? "Eine Rezession ist aber offenbar nicht in Sicht" ist offenbar Unsinn. Offenbar sind nur unwiderlegbare Tatsachen (z.B. eine "Offenbarung"). In der Überschrift müßte "anscheinend" benutzt werden.
Ich bin kein Deutschlehrer, bekomme aber Krämpfe, wenn ich ständig sehen muß, wie schlecht zeitgenössischen Journalisten mit Sprache umgehen können.

#5 - 15.01.2019, 10:53 von pavel1100

Schweinezyklus

Der ganz normale Schweinezyklus. Mal gehts rauf, dann runter und dann wieder rauf. Es gab keine Zeit in unserer Geschichte wo es uns so gut ging wie heute. Nur sollte die aufgehende Schere zwischen ganz Arm und ganz Reich bekämpft werden. Das ist Aufgabe des Staates. Der Mindestlohn ist immer noch viel zu niedrig.

#6 - 15.01.2019, 10:55 von realist1964

Das regt sie auf?

Zitat von penie
Kennen Journalisten eigentlich noch den Unterschied zwischen "offenbar" und "anscheinend" (und vielleicht auch "scheinbar")? "Eine Rezession ist aber offenbar nicht in Sicht" ist offenbar Unsinn. Offenbar sind nur unwiderlegbare Tatsachen (z.B. eine "Offenbarung"). In der Überschrift müßte "anscheinend" benutzt werden. Ich bin kein Deutschlehrer, bekomme aber Krämpfe, wenn ich ständig sehen muß, wie schlecht zeitgenössischen Journalisten mit Sprache umgehen können.
Mich viel mehr, dass es nicht mehr um Fakten, Fakten, Fakten geht.
Mehr um ideologische Erziehung.
Da ist deren mangelhafter Umgang mit der deutschen Sprache eher ein Symptom, für das, worauf in der deutschen Medienlandschaft wirklich Wert gelegt wird (Linientreue).

#7 - 15.01.2019, 10:56 von quark2@mailinator.com

Ein Wachstum von 1,5% bei einer Inflation von 2% ... da wäre es gut zu wissen, ob das Wachstum bereinigt berechnet wurde. Ist aber auch egal, da wir immer mehr Menschen in nicht-produktiven Bereichen einsetzen. Am Ende des Tages muß halt irgendwo jemand sein, der Bedarf und Geld hat, um den Output zu kaufen. Sonst produziert man für die Halde.

#8 - 15.01.2019, 11:00 von renker2001

Schade
Diese Wachstum bedeutet, dass die Konzerne mit Altrezepten weitermachen, und weiterhin die Innovation versäumen

Innovation, Digitalisierung, Forschung
Wird alles sträflichts vernachlässigt
Kein Wunder, die Bundesregierung geht mit perfektem Beispiel voran

Wir brauchen eine Bundesregierung, die endlich anfängt, innovativ zu sein und Inovativität einfordert
Nicht mit Abakus und Rechenschieber den Stillstand verwaltet

Ach ja: Personalnot in Justitz:
Heutige Dauer für Prozesse gegegen Handerkerpfusch: Im Schnitt 2 Jahre
Dauer ab 2021 (nach beginn der Rentenwelle) bis zu 5 Jahre
VOB ist oft nur 2 Jahre

.....
Was macht Analogistan?
Nichts
Sieht man dann

#9 - 15.01.2019, 11:20 von karlo1952

Ein Wachstum von 1,5 % ist immer noch genug Wachstum,

solange es mit der Inflation die Waage hält. Wir brauchen grundsätzlich kein grösseres Wachstum, da es sich sonst ähnlich wie im Aktienmarkt nur zu einer Blase entwickelt und früher oder später sich ins Gegenteil wendet. Deshalb lieber langsam aber gesund wachsen.

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