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Rückholaktion: Bundesbank zieht 300 Tonnen Gold aus New York ab

Die Bundesbank will Teile der deutschen Goldbestände aus dem Ausland zurückholen - und hat den Plan fast umgesetzt. Aus New York wurden insgesamt 300 Tonnen abgezogen. In diesem Jahr soll der Bestand in Paris aufgelöst werden.
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#1 - 09.02.2017, 12:10 von KonradausAdenau

Nun ist die Frage

kommt es denn überhaupt an seinem Bestimmungsort an oder landet es zum Beispiel in Panama, wo ja auch die Bundesbank eine Scheinfirma über Mosack Fonseca eingerichtet hatte? Ob das Gold aus den bisherigen Rückholaktionen in Frankfurt gelandet ist, dazu fehlt jede Information. Zunächst ist es mal weg.

#2 - 09.02.2017, 12:13 von taipan61

Jedes...

Jedes Land sollte seine Goldbestände selbst verwahren. Was ist wenn die es nicht mehr zurück geben wollen oder können weil es z.B. verzockt würde oder ein neuer Präsident das nicht will um ein Pfand gegen ein Land zu haben. Auch der Amerikaner könnte einem Sinneswandel erliegen und dann?

#3 - 09.02.2017, 12:18 von klyton68

Ixh verstehe nicht,

warum die D Reserven im Ausland lagern. Zumindest gut, dass annähernd 50% wieder da sind. Wovor hatte man denn Angs? Dass Putin sich das holt? Oder jetzt Trump beschlagnahmt? Wg der Handelsbilanz?

#4 - 09.02.2017, 12:20 von mlr.arnhold

Warum hat Deutschland Schulden?

Wenn wir den zweitgrößten Goldbestanf der Welt haben, ist es nicht nachvollziehbar warum Deutschland zu viele Schulden hat. Schulden sofort abbezahlen!

#5 - 09.02.2017, 12:24 von Atheist_Crusader

Zitat von taipan61
Jedes Land sollte seine Goldbestände selbst verwahren. Was ist wenn die es nicht mehr zurück geben wollen oder können weil es z.B. verzockt würde oder ein neuer Präsident das nicht will um ein Pfand gegen ein Land zu haben. Auch der Amerikaner könnte einem Sinneswandel erliegen und dann?
Es gibt gute Gründe, sein Gold woanders zu lagern. Wenn es nicht im eigenen Land ist, kann ein Invasor es sich nicht einfach so aneignen. Wie groß allerdings das Risiko dazu ist (und wie weit man dem Land traut bei dem man es untergestellt hat) ist eine ganz andere Frage.

#6 - 09.02.2017, 12:24 von ThomasOsterwald

Was wir denn nun aus der großen Verschwörungstheorie, wonach

das Gold der Bundesbank gar nicht mehr existieren würde?
Da gabs ja eine ganze Reihe von Gold-"Experten". Schweigen im Walde, man hört und liest nichts mehr davon. Eben: Das Gold ist da und Punkt!

#7 - 09.02.2017, 12:25 von t_go

Goldforderung - keine Goldbaren

"Die Wirtschaftswunderjahre brachten der Bundesrepublik dank des Exports viele Dollar ein, die bei der US-Zentralbank gegen Goldforderungen eingetauscht werden konnten." Also heißt das umgekehrt, dass die "1236 Tonnen" bei der Fed in New York gar nicht als Goldbarren existieren müssen - wir haben daher Papiergold bei der Fed....

#8 - 09.02.2017, 12:26 von BorisBombastic

Gold kann keiner essen..

Was ist das für eine völlig aus der Zeit geratenen Sicherungspolitik. Man erinnert sich an napoleonische Zeiten. Selbst Sadam Hussein und Gadaffi konnten ihr Gold nicht in Sicherheit bringen. Warum also die Bundesbank? Wahrscheinlich nur zum Zocken, d.GH. die Goldpreise auf den "Märkten" zu Ungunsten der kleinen Sparer zu manuplieren. Diese Hinundherschieberei dieser Goldmengen verbunden mit der Sicherung verschling ein Vermögen und sollte abschaffen werden.

#9 - 09.02.2017, 12:27 von gingermath

@taipan61

Naja, um Falle von Amerika könnte man dann das Gold gegen die hier gelagerten Atomwaffen tauschen ... alternativ könnten auch die hiesigen Kasernen der US-Armee zeitweilig in Beschlag genommen werden.
Mit weil die Bundesbank Goldreserven im Ausland lagert bedeutet das nicht, dass wir von ihnen abhängig sind, eher sollte man es als Vertrauensbeweis sehen ...

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