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Russischer Discounter Mere: Billig-Attacke aus Sibirien

DPA Der russische Supermarkt Mere verkauft in Leipzig Markenbutter für 92 Cent - Aldi verlangt mehr als zwei Euro. Wie ist das möglich?
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#1 - 24.02.2019, 21:24 von RalfHenrichs

Sehe ich auch so

In Deutschland ist die Armut in den letzten Jahren extrem angestiegen. Da kann ein Billigstsupermarkt mit B-Ware durchaus erfolgreich sein, ähnlich der der 1-€-Läden. Mere muss dann nur hoffen, dass Deutschland nicht mal eine vernünftige Regierung bekommt, die ernsthaft die Armut in Deutschland bekämpft. Das Unternehmensrisiko ist aber sehr gering.

#2 - 24.02.2019, 21:24 von Krixus der Schwergläubige

Russisch??? Und da steckt nicht Putin dahinter und auch nicht

"Putins" Geheimndienst? Oh Wunder! Aber dafür kann man ja an der Idee schon mal kein gutes Haare lassen und erst dann, wenn das Unternehmen allen Unkenrufen zum Trotz doch Erfolg haben sollte, die Putin- und Geheimdienstkeule hervorholen. Tja, aber was, wenn die Wurzeln der Familie Schnajder gar nicht deutsch sein sollten??!!! Huiiii würde dass dann eine Zungen-Notbremsung geben :-))))). Da kann man sich schon mal richtig darauf freuen.... Oder nicht?

#3 - 24.02.2019, 21:29 von kalsu

Marktwirtschaft!

Ob die sich halten oder nicht, entscheidet letzlich der Markt. Solange der Verkäufer für genug Ware genug Käufer findet, dass ganze so gestaltet, dass er die Kosten damit decken kann und noch was damit verdient, er genug Lieferanten findet und genug Angestellte, die sich für nichts krumm legen - solange wird das funktionieren.

#4 - 24.02.2019, 21:30 von crazy_swayze

Überschrift

Es wird ein Nischenmarkt für Mere bleiben. Nichts scheut der Deutsche mehr als ein kurzes MHD. Flüchtlinge und Osteuropäer, die Geld nach Hause transferieren wollen als Zielklientel machen nicht einmal 3% vom Marktvolumen aus.

#5 - 24.02.2019, 21:40 von richard777

Die Arroganz der Etablierten

ist unbeschreiblich. Seien es die deutschen Discounter, die angeblichen und selbsternannten Handels-Fachleute und vor allem auch die Politik. Alle haben immer noch nicht mitbekommen, das ein großer Teil der Bevölkerung (Rentner, Arbeitslose, Hartz IV Empfänger und auch Migranten) am oder unter dem Existenzminimum "rumkrebst" und deshalb ein riesiger Bedarf an günstigeren Einkaufsmöglichkeiten besteht. Hier geht es nicht um Qualität sondern ausschliesslich ums Überleben. Ob die Wurst ein Loch hat oder die Butter "nur" noch 3 Wochen MHD hat, ist völlig unerheblich, wenn man satt werden will. Und zum Thema MHD muss man nun wirklich nichts mehr sagen. Butter ist auch Wochen noch später einwandfrei.
Es wäre natürlich besser wenn statt Billigmärkten aus Russland endlich faire Renten und vernünftige Grundeinkommen gesichert wären. Aber das ist bei der Abgehobenheit der Verantwortlichen, die nur ihr eigenen Vorteil im Auge haben, nicht zu erwarten. Schade.

#6 - 24.02.2019, 21:40 von der_rookie

Hm

Man sollte Billigstrategien im B2C nie unterschätzen. Die Frage bei Mere wird sein wie die Kunden reagieren wenn sich von Woche zu Woche die angebotenen Marken ändern: Was passiert wenn nächste Woche keine Restposten von Kellybutter auf dem Markt sind, stattdessen Unser Norden. Und die Woxhe darauf Weihenstephaner.

#7 - 24.02.2019, 21:52 von jasenoster

Schrott

Wenn ich mich nicht irre hat dieser „Schrott“Discounter keine 2 Wochen in der Schweiz überlebt. Wegen Lieferengpässen

#8 - 24.02.2019, 21:54 von exHotelmanager

Dem Bürger fehlt die Einschätzungsfähigkeit

Die Discounter verdienen an den meisten Produkten trotz beispielhaftem Kostenbewusstsein nur einstellige Cent-Beträge. Wer also Ware in der Preisklasse 1-2 Euro um 1 Euro billiger anbietet, muss sich wettbewerbsrechtlich verantworten.
Es bleibt entweder ein Angebot weit unter Einkaufspreis oder aber noch brutalere Ausbeutung der am Produktionsprozess und dem Handel beteiligten Menschen. Der Kunde muss das wissen.
Oder haben wir hier einen weiteren russischen Destabilisierungsangriff?

#9 - 24.02.2019, 21:56 von batmanmk

Was steckt dahinter?

Verblüffend, wieder einmal völlig kostenlose Werbung für MERE auf einer der Webseiten mit maximaler Reichweite. Lange Schlangen und ein nicht endend wollender Kundenstrom strafen die Experten, die dem Laden nach der ersten Lieferunterbrechung schlechte Karten gegeben haben. Butter, die nur 3 statt noch 6 Wochen haltbar ist, wird kaum einen beeindrucken bei der Preisdiffernez. Fraglich ob Putins Agenten nicht`doch an ganz andere Stelle stecken?

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