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Schadensersatz: BayernLB lehnt 25-Millionen-Angebot von Ecclestone ab

AP 25 Millionen Euro sind zu wenig: Die BayernLB wird Bernie Ecclestones Vergleichsangebot nicht annehmen. Nun könnte die Bank wegen des zweifelhaften Verkaufs der Formel 1 im Jahr 2006 auf 400 Millionen Dollar klagen.
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#1 - 08.08.2014, 18:41 von Tatarak

Sie wird nicht klagen

Denn dann muss ein Gutachter den tatsächlichen Wert des Paketes von Leo Kirch feststellen, das die Bayerische LB durch eine Sicherheitsübereignung in ihre Finger bekommen hat. Heute hat alleine das Paket einen Wert von über 6 Milliarden Euro und entspricht damit a l l e i n e den Wert aller Kirch-Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Insolvenzerklärung. Obwohl es nur einen Bruchteil des Kirch-Vermögens an Rechten darstellte.

Dann werden die Fragen nach der Untreue gestellt werden müssen. Denn der eigentliche Betrogene in der Sache ist nicht die Bayerische Landesbank, sondern der Herr Kirch. Die Bayern LB hat den mit anderen Bankstern und dem damaligen Bundeskanzler Schröder in einem Komplott um sein Vermögen betrogen. Der Schadensersatz der Deutschen Bank an die Kirch-Erben resultiert aus diesem kriminellen Komplott. Es gab in der Geschichte der BRD so einige dieser merkwürdigen Pleiten, wo die Banken sich die Finger vergoldet haben. Borgward war so ein Fall. Und Schlieker (nein, nicht Schlecker, der hat selbst dafür gesorgt).

Wenn die Bayern LB klagt und das Gericht den tatsächlichen Wert feststellt, ist die Bayern LB den Kirch-Erben fast automatisch den tatsächlichen Wert zgl. Zinsen seit 2000 schuldig. Die wird den Teufel tun, sich selbst ans Messer zu liefern. Die hat mit ihren anderen üblen "Geschäften" schon genug zu tun.

#2 - 08.08.2014, 19:21 von marx-willi

Charlyx

Bitte nicht schon wieder pokern mit korrupten Machenschaften , irgendjemand könnte mal auf die Idee kommen , sein schmutziges Geld wie im Rennen, " über den Haufen zu fahren"

#3 - 08.08.2014, 20:19 von limit582

Stark bleiben

Herr Ecclestone, 400 Millionen, das schaffen Sie doch locker! Dann haben Sie zwar nur noch ein paar Millionen auf der hohen Kante, aber damit kann mann auch noch leben, wenn auch sehr dürftig! Keine Sorge, Sie haben keinen Strafvollzug zu fürchten :)

#4 - 09.08.2014, 11:35 von uvg

Da Mr. Ecclestone ...

am Ende seines 1. Prozesses das System des Kapitalismus so sehr gelobt hat, wird er sich doch nun nicht etwa dem Charme dieses Systems entziehen wollen, wenn es nur noch um 400 Mio geht, oder?

#5 - 11.08.2014, 18:33 von peterka60

Einmal mehr

hat Herr Ecclestone am Schluss noch eine Karte aus dem Aermel gezogen. Es glaubt wohl niemand, dass ihm diese 100 Millionen, und noch ein paar Millionen Unkosten dazu, weh tun. Ein unwahrscheinlich gerissener und erfolgreicher Mann.