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Skandalbanker: HSH prüft fristlose Kündigung für Nonnenmacher

Die Trennung der HSH von*ihrem Chef Dirk Jens Nonnenmacher ist politisch*besiegelt - jetzt muss*noch*über das Wie entschieden werden: Laut "Süddeutscher Zeitung"*berät der Aufsichtsrat der Landesbank über eine fristlose Kündigung.
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#10 - 14.11.2010, 18:39 von Aufseher2008

Mögen Sie Harry Potter ?

Zitat von sysop
Die Trennung der HSH von*ihrem Chef Dirk Jens Nonnenmacher ist politisch*besiegelt -
Ja ? - Schade, dass er grad verjagt wird. Erwachsen geworden, etwas sonderbar vielleicht-wie schon immer-hat er die HSH in schwarze Zahlen gebracht. Da die Bank ja selbst nach Meinung von selbsternannten Experten nur von einem Zauberer noch gerettet werden konnte....
Aber wir folgen ja lieber den Schwarzredern, Bedenkenträgern und Giftstreuern, die ihre eigenen Ziele verfolgen und nicht unsere !

#11 - 14.11.2010, 18:42 von Aufseher2008

Mögen Sie Harry Potter ?

Zitat von sysop
Die Trennung der HSH von*ihrem Chef Dirk Jens Nonnenmacher ist politisch*besiegelt -
Ja ? - Schade, dass er grad verjagt wird. Erwachsen geworden, etwas sonderbar vielleicht-wie schon immer-hat er die HSH in schwarze Zahlen gebracht. Da die Bank ja selbst nach Meinung von selbsternannten Experten nur von einem Zauberer noch gerettet werden konnte....
Aber wir folgen ja lieber den Schwarzredern, Bedenkenträgern und Giftstreuern, die ihre eigenen Ziele verfolgen und nicht unsere !

#12 - 14.11.2010, 18:56 von r. schmidt

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Zitat von mmeissner
Soll Nonnenmacher doch klagen, was kann schon mehr passieren, als dass ein Prozess verloren geht und im worst case weitere 200.000 Euro an Gerichtskosten zu zahlen wären. Darauf kommt es doch wirklich nicht mehr an! Auf keinen Fall darf kampflos das Handtuch geworfen werden und Nonnenmacher die Kohle auch noch ohne Streit hinterhergeworfen werden, das wäre wirklich das Allerletzte und eine Verarschung eines jeden rechtschaffenden Bürgers
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die "Elite" der CDU/SPD/FDP in den beiden Bundesländer Interesse daran hätte, dass dort mal genau nachgeforscht wird. Das könnte unangenehme Konsequenzen haben, dementsprechend erwarte Ich einen goldenen Handschlag, offen oder verdeckt ist dann nur die Frage.

#13 - 14.11.2010, 20:49 von klemme1952

Was sind die Interessen der HSH?

Zitat von catcargerry
Kopper bastelt an einer "einvernehmlichen Trennung" und die Anteilseigner, die er vertreten soll, fühlen sich missverstanden? Dessen Rolle wird auch immer undurchsichtiger. Was hat der eigentlich für eine Interessenlage? Wem gegenüber ist er verpflichtet? Wie ist er in die pikanten Vorgänge verstrickt?
Tja, Leute, darüber sollte die Politik auch mal nachdenken! Wer hier eigentlich welche Interessen verfolgt. Für eine Aktiengesellschaft ist das Aktiengesetz maßgeblich. Und dieses Gesetz gibt dem Eigentümer erstmal keinerlei unmittelbaren Zugriff auf den Vorstand. Aber das ist den Oberdemokraten ja egal. "Wir sind das Volk" sagt Herr Kerstan, und als Eigentümer benehmen wir uns eben wie ein frühkapitalistischer Eigentümer, egal was das Aktiengesetz sagt. Das sagt nämlich, dass alle Organe einer Gesellschaft dem Wohl der Gesellchaft verpflichtet sind.

§93 AktG sagt: "Die Vorstandsmitglieder haben bei ihrer Geschäftsführung die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters anzuwenden. Eine Pflichtverletzung liegt nicht vor, wenn das Vorstandsmitglied bei einer unternehmerischen Entscheidung vernünftigerweise annehmen durfte, auf der Grundlage angemessener Information zum Wohle der Gesellschaft zu handeln. Über vertrauliche Angaben und Geheimnisse der Gesellschaft, namentlich Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse, die den Vorstandsmitgliedern durch ihre Tätigkeit im Vorstand bekanntgeworden sind, haben sie Stillschweigen zu bewahren." Das gilt nach §116 auch für die Aufsichtsratsmitglieder. Ob die Erfüllung des Wunsches der Regierungen in Hamburg und Kiel mit einem Verstoß gegen diese Pflichten zu rechtfertigen ist, halten viele für fraglich. "Mangelnde Vertrauensbasis zwischen Vorstand und Großaktionären" ist jedenfalls keine relevante Kategorie nach dem Aktiengesetz. Es braucht schon ein strafrechtlich relevantes Vergehen, um Herrn Nonnenmacher ohne Ablöse los zu werden...

#14 - 14.11.2010, 21:27 von Wattläufer

Dr. No

N. kann man persönlich keine Verfehlung nachweisen und diejenigen, die ihn loswerden wollen haben ihn nicht nur geholt sondern mit einer "Bleibeprämie" ( das waren auch wieder einige Millionen ) überredet zu bleiben.
Der gewinnt locker vor jedem Arbeitsgericht.

N. Abgang ändert gar nichts. Man muß die ganze Bank dichtmachen und die Mitarbeiter rausschmeissen. N. hat das nicht alleine gemacht.
In der Kieler "Bad Bank" ( sorry : Abbaubank ) schlummern 70 Milliarden € als "Bilanzsumme" ( nett formuliert ) lt. "HA" vom 12.11.2010.

#15 - 14.11.2010, 21:37 von kleiner-moritz

....

Zitat von sysop
Die Trennung der HSH von*ihrem Chef Dirk Jens Nonnenmacher ist politisch*besiegelt - jetzt muss*noch*über das Wie entschieden werden: Laut "Süddeutscher Zeitung"*berät der Aufsichtsrat der Landesbank über eine fristlose Kündigung.
Upps!

Sollte man nicht die, die dessen Treiben beaufsichtigten, gleich mit fristlos entlassen?

Und die, die sitten- bzw. hirnlose Verträge (Millionenabfindung auch im Pleitefall) unterschrieben, sollte man die nicht auch fristlos entlassen?

Anders gefragt: Ist man als Fahrgast einer Unglücksfahrt etwa auch den Fahrpreis schuldig?

Nein! Na also: Raus mit den Eierköppen und rein ins Armenhaus!

#16 - 14.11.2010, 21:46 von Gottes-Gehörgang

Skandaljustiz

Zitat von Wattläufer
N. kann man persönlich keine Verfehlung nachweisen und diejenigen, die ihn loswerden wollen haben ihn nicht nur geholt sondern mit einer "Bleibeprämie" ( das waren auch wieder einige Millionen ) überredet zu bleiben. Der gewinnt locker vor jedem Arbeitsgericht. N. Abgang ändert gar nichts. Man muß die ganze Bank dichtmachen und die Mitarbeiter rausschmeissen. N. hat das nicht alleine gemacht. In der Kieler "Bad Bank" ( sorry : Abbaubank ) schlummern 70 Milliarden € als "Bilanzsumme" ( nett formuliert ) lt. "HA" vom 12.11.2010.
Jou. Weg mit dieser Pleitebank. Aber dieses Arbeitsrecht ist ein Hohn. Und Dr.No hat tatsächlich Dreck am Stecken - fing schon mit seiner ersten Bilanzfälschung an: "Eine falsche Bilanz ist keine gefälschte Bilanz." sagte er damals. Leider wird das vor dieser Skandaljustiz nicht reichen.

#17 - 14.11.2010, 21:50 von Joerg

...

Zitat von Gottes-Gehörgang
Jou. Weg mit dieser Pleitebank.
Aber nicht nur die HSH, dann gleich alle Landesbanken. Die sind eh nur Spielwiesen der Politik.

#18 - 14.11.2010, 23:08 von wilam

so lief das auch mit Madoff, Maschmeyer und

all den anderen Dingsdas von der Bumsbank: in dem Moment wo die Geschäfte nicht mehr funktionieren, werden sie zu Ermittlungsgegenständen. Vorher, ja.... sind sie eben Erfolgsgeheimnisse.

#19 - 14.11.2010, 23:10 von Lawgiver64

Banken und Politik

Das Problem allen Übels ist die Verquickung von Politik-Justiz und Wirtschaft in Deutschland. Solange diese besteht wird es immer wieder Nonnenmacher, Zumwinkel und Co. geben. Warum wurden nicht endlich vernüftige und ausreichende Antikorupptionsgesetze erlassen. Die deutsche Politik lässt sich dabei sehr viel Zeit. Warum auch am eigenen Ast sägen. Macht endlich Schluss mit diesen Lobbyistentum und der käuflichen Politik. Abgeordnete gehören nicht in Aufsichtsräte und Banken sollten von richtigen Bankern geleitet werden. Die Finanzkrise konnte die Politiker nicht überraschen. Wer hat den in den Aufsichträten gesessen. Es waren ja wwohl auch Politiker und Gewerkschafter. Sie hätten nur vernüftigen arbeiten müssen. Es kann natürlich auch sein, dass sie nie die Bilanzen und Unternehmeszahlen verstanden haben. Aber was machen sie in diesem Fall dort? Die Politik in Deutschland ist genauso schuld wie Lehmann und Co.

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