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Solarenergie: Solarbranche erwartet neuen Boom

AP Der Sonnenenergie steht in Deutschland ein neuer Höhenflug bevor - sagen Branchenvertreter. Zwei Dinge helfen: Der Bund wird wohl seine CO2-Ziele verfehlen - und der einst teure Solarstrom ist billig.
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#1 - 15.05.2019, 16:48 von quidquidagis1

Allein..

..der Einsatz eines Stromspeichers i.v. m. einer 9,9 KWp Anlage lässt die Einspeisevergütung an Bedeutung verlieren.Ein Autarkiegrad von 80% ist somit möglich.Zudem wird in 2020 wohl der 52 GW Deckel erreicht werden,wonach es sowieso keine Einspeisevergütung mehr gezahlt wird(im Kleinanlagen Segment)

#2 - 15.05.2019, 16:55 von martin.weber1967

Welche Solarbranche gibt es noch in Deutschland?
Der Solarboom wird ohne nennenswerte Beteiligung von Deutschen Solarzellenhersteller und Modulhersteller stattfinden, da es keine nennenswerte Hersteller mehr gibt. Alle Parteien, die in den letzten Jahren an Regierungen beteiligt waren, tragen hierfür die Verantwortung, insbesondere die Grünen. Jetzt werden wieder Kommentare kommen, dass die Billiganbieter aus Fernost Schuld sind. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit.

#3 - 15.05.2019, 17:10 von Ökofred

gibts schon längst...

"Inzwischen ist die Herstellung von Solarstrom so billig geworden, dass es auch hierzulande bald erste Projekte geben könnte, die ohne öffentliche Subventionen auskommen - was eine Zeitenwende für die Ökostrom-Branche bedeuten würde. "Was sich da abzeichnet, ist sensationell", sagte Körnig."
Diese Projekte gibt es doch schon längst, das kann doch SPON mal selber recherchieren.
"Solarprojekt Weesow-Willmersdorf hat 175 Megawatt Leistung und soll als erster Solarpark Deutschlands ohne EEG-Förderung umgesetzt werden"

#4 - 15.05.2019, 17:19 von cocolino

Es wäre so einfach

Woher kommt die Begrenzung der Solarenergie für 2020? Ist das technisch wirklich nötig? Die Hausdachanlage kostet keine zusätzliche Fläche. Bei der Leistungsfähigkeit heutiger Solarmodule ist fast jedes Dach geeignet. Aber: So eine Hausdachanlage darf nur 70% der möglichen Leistung liefern. Was soll der Unsinn?

Lösung: Möglichst viele Dächer mit Solaranlagen bestücken und so viel Strom wie möglich erzeugen lassen. Mit dem überschüssigen Strom Gas erzeugen und in das bestehende Gasnetz einspeisen. Lasst unsere Ingenieure ran, die finden dafür sicher bald eine wirtschaftliche Lösung.

Und noch ein Hinweis: Es muss gehandelt werden, es gibt keinen Planeten B!

#5 - 15.05.2019, 17:54 von Ökofred

Soll das witzig sein?

Zitat von martin.weber1967
Welche Solarbranche gibt es noch in Deutschland? Der Solarboom wird ohne nennenswerte Beteiligung von Deutschen Solarzellenhersteller und Modulhersteller stattfinden, da es keine nennenswerte Hersteller mehr gibt. Alle Parteien, die in den letzten Jahren an Regierungen beteiligt waren, tragen hierfür die Verantwortung, insbesondere die Grünen. Jetzt werden wieder Kommentare kommen, dass die Billiganbieter aus Fernost Schuld sind. Das ist aber nur ein kleiner Teil der Wahrheit.
Können sie die "Schuld" der Grünen genau spezifizieren? Zumal die seit 14 Jahren eben NICHT mehr in der Regierung sind.
Wissen Sie überhaupt, wie viele Arbeitsplätze im Bereich Solar es gibt in DE? 70.000, auch wenn das mal 120.000 waren. Aber es sind ca. 50.000 mehr als in der Kohle.
Die Wertschöpfung ist in DE immer noch groß, die Dinger müssen ja auch aufs Dach.

#6 - 15.05.2019, 17:58 von karl-felix

Irgendwie

erscheint mir das alles sehr aus der Hüfte des Autoren geschossen . Kann mir das mal einer erklären : Heute der Spon-Autor : " Derzeit liegt der ( Anteil der EE am Stromverbrauch ) noch bei unter 40% "

Vorgestern auf der Spon -Titelseite :
Manager Magazin, 13.5.2019 : " In diesem Jahr wurde bislang ( Stand 7.5.2019 ) annähernd die Hälfte des Stromes in Deutschland aus EE hergestellt".

Wie denn nun , lieber Autor? soll sich jeder greifen was ihm passt ?
Wäre da eine Klarstellung möglich ? Das endet sonst in unfruchtbarem Gezänk im Forum .

#7 - 15.05.2019, 18:02 von stelzerdd

Solaranlagen gehören auf's Dach

"Solarparks" mit ihrem exzessiven Flächenverbrauch halte ich für eine üble Fehlentwicklung. Wir haben in Deutschland auf Dachflächen ein Potential von 160 GW peak, also ca. 130TWh pro Jahr.
Wenn nur ein Bruchteil des Hype für Stromspeicher im Haus veranstaltet würde wie für Batterie-Elektroautos könnten viele einen Großteil Ihres Strombedarfs selbst decken. Stromüberschüsse an Sonnentagenkönnten mit industriell arbeitenden Power-to-Gas Anlagen genutzt und als Erdgas gespeichert werden.
Es sei denn, man besteuert sie wahnsinnigerweise weiterhin als Energieverbraucher wie heute noch die Pumpspeicherwerke.
Die technischen Lösungen sind längst da. Auf meinem Dach erzeuge ich seit 15 Jahren pro Jahr genau soviel Elektroenergie, wie meine Familie verbraucht.

#8 - 15.05.2019, 18:27 von bbkingbaby

Es müßte heißen, der Strom ist so teuer geworden, daß ...

die Herstellung von Solarstrom billig erscheint!
Danke GRÜNE für eine giǵantische Umverteilung von Reich zu Reicher!

#9 - 15.05.2019, 18:33 von gerne_Steuerzahler

@4. Es wäre so einfach

Bin da völlig bei Ihnen. Wenn man dann auch noch CNG Autos fördern würde, gäbe es eine Übergangstechnologie, die preiswert und praktikabel ist, bis die E-Autos so weit sind wie herkömmliche Verbrenner.
CNG spart an CO2, reichlich an NOx und tankt sich so schnell wie Benzin. Auto kostet nur unwesentlich mehr als Benziner. Tankstellen müssen noch ausgebaut werden - ginge jedoch auch bei jedem mit Erdgas beheiztem Haus (Kompressor ist teuer).

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