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Wirtschaft

Städtevergleich: Wo Strom und Gas besonders teuer sind

Maskot/ Getty Images Die Kosten für Energie sind in den vergangenen zwölf Monaten rasant gestiegen - in manchen Städten überdurchschnittlich stark. Ob Ihr Wohnort dazugehört, sehen Sie im Überblick.
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#1 - 17.07.2019, 16:19 von bluebill

Anbieterwechsel?

Der viel beschworene häufige Anbieterwechsel nützt nur eingeschränkt. Die Netzentgelte ändern sich dadurch gar nicht. Die EEG-Abgaben und Steuern auch nicht. Der tatsächliche Verbrauchspreis ändert sich meist nur bis zur halben Mindestlaufzeit und wird danach wieder teurer, aber man ist dann im Vertrag gefangen. Das wird nur ganz klitzeklein in den AGB erwähnt - oder auch gar nicht.

#2 - 17.07.2019, 16:59 von sh20

Bei mir über 7 Jahre fast keine Preissteigerung

So richtig verstehe ich das ja nicht. Wen interessiert die Grundversorgung?! Wer nicht wechselt, der ist selber schuld. Ich hab' mal nachgesehen: Vor sieben Jahren hab' ich 24 Cent pro kWh gezahlt, heute sind es 26 Cent pro kWh. Ich bin jetzt zu faul die Preissteigerung über sieben Jahre auszurechnen, gefühlt liegt sie unter der Inflationsrate...
Okay, hab' ich doch: Bei 2% Inflation müsste ich heute eigentlich einen Strompreis von 27,5 Cent/kWh zahlen...
Zu den Netzentgelten kann ich jetzt nichts sagen, scheinbar wohne ich in einer gegend, wo diese nicht stark angezogen haben.

#3 - 17.07.2019, 17:56 von Ökofred

Sie haben ja recht... aber...

Zitat von sh20
So richtig verstehe ich das ja nicht. Wen interessiert die Grundversorgung?! Wer nicht wechselt, der ist selber schuld. Ich hab' mal nachgesehen: Vor sieben Jahren hab' ich 24 Cent pro kWh gezahlt, heute sind es 26 Cent pro kWh. Ich bin jetzt zu faul die Preissteigerung über sieben Jahre auszurechnen, gefühlt liegt sie unter der Inflationsrate... Okay, hab' ich doch: Bei 2% Inflation müsste ich heute eigentlich einen Strompreis von 27,5 Cent/kWh zahlen... Zu den Netzentgelten kann ich jetzt nichts sagen, scheinbar wohne ich in einer gegend, wo diese nicht stark angezogen haben.
Nimmt man das Bsp. Bamberg (aus dem Artikel) ist man bei 38 Cent / kWh in der Grundversorgung. Bei den verschiedenen Anbietern bleibt man deutlich unter 30 sogar unter 25 wenn man den Pogo mit den Boni mitmacht.
Aber viele Leute müssen in der Grundversorgung bleiben, da sie nicht wechseln können! Es ist das blöde Prinzip, dass grade die, die drauf angewiesen sind nicht wechseln und daher nicht sparen können.

#4 - 17.07.2019, 18:12 von karl-felix

Das

Zitat von bluebill
Der viel beschworene häufige Anbieterwechsel nützt nur eingeschränkt. Die Netzentgelte ändern sich dadurch gar nicht. Die EEG-Abgaben und Steuern auch nicht. Der tatsächliche Verbrauchspreis ändert sich meist nur bis zur halben Mindestlaufzeit und wird danach wieder teurer, aber man ist dann im Vertrag gefangen. Das wird nur ganz klitzeklein in den AGB erwähnt - oder auch gar nicht.
Problem haben wir seit Jahren . Die Leute sind schlicht zu faul zu wechseln und 883 Euro im Jahr ist ja wohl schon einen Einsparung . Aber lieber mosern über hohe Strompreise.
Aber bitte. Dumm kauft teuer, wechseln Sie halt nicht. Niemand zwingt Sie zu wechseln.
Ich kann nicht meckern . Mein Strompreis beträgt etwas weniger als 2% meines Monatsbudgets, praktisch genausoviel wie vor 30 Jahren .

#5 - 17.07.2019, 20:09 von lupo44

das wird noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.....

wenn nun noch die CO2 Steuer darauf kommt wird sich einiges noch negativer zeigen für den Stromverbraucher.
Die Frage ist ? Wer kann diese Entwicklung tragen? Die Jenigen die jeden Tag arbeiten gehen für Löhne die jetzt schon gewaltig besteuert sind .Die Ausgaben werden gewaltig ansteigen. Es hat ja gezeigt das wir alle bis vergangene Woche nur arbeiten waren für unsere Abgaben,ab jetzt arbeiten wir für die eigene Brieftasche

#6 - 17.07.2019, 20:23 von SabineAusDemNorden

Thüringen und Sachsen

Warum sind Strom und Gas (sowie auch Benzin) in Thüringen so teuer? Wer kann mir das verraten? Wenn man die durchschnittlichen Löhne dort ansieht, kommen einem die Tränen..

#7 - 17.07.2019, 22:12 von frank-one-up

Mal etwas anderes

Wenn ich mich einmal neben diese Systeme stelle kann ich nur feststellen: pervers!
Ich muss, um kostengünstig zu sein, wechseln was das Zeug hält.
Gas Anbieter, Stromanbieter, Versicherungen, Krankenkasse, Handytarife und was nich noch alles. Wechseln, wechseln, wechseln. Was ein sinnloses System. Früher musste ich anstehen um bestimmte waren zu bekommen, heute vergeude ich meine Zeit in Staus und beim wechseln. Viele Anbieter bezahlen sogar Boni beim wechseln. Erst die Preise hoch setzen und dann Bonus zahlen. Und beim wechseln klappt immer alles problemlos? Niemals. Und alle die bei Teldafax waren wissen das auch.
Deutschland, das Land der Probleme. Sogar beim Wechseln.

#8 - 18.07.2019, 07:04 von SPONgeBoy

Stromanbieter wechseln, wechseln und nochmals wechseln !!

Das bleibt die einzige Alternative. Und natürlich auch einfach mal Strom einsparen, wo er sinnlos fließt und das tut er an mehr Stellen, als man in der Regel denkt. Seit über 10 Jahren habe ich in meinem 1-Personenhaushalt die 1.000 kWh pro Jahr nicht mehr erreicht und komme mit ca. 25€ pro Monat an Stromkosten aus. Bei Gas verhält es sich ähnlich. Man kann wirklich einiges selbst steuern und beeinflussen, aber viele Menschen haben zu der von ihnen verbrauchten (und teilweise leider auch verschwendeten) Energie jeglichen Bezug verloren.

#9 - 18.07.2019, 07:54 von SPONgeBoy

Mein Energieverbrauch

Mein Energieverbrauch ist so stark von mir optimiert worden, dass mich bestimmte Strom- und Gasanbieter in den Vergleichsportale mittlerweile von ihren Vertragsangeboten ausschließen, weil sie Privatkunden mit weniger als 1.000 kWh im Jahr nicht haben wollen. Wenn ich es jetzt noch schaffe eine PV-Anlage auf das Dach zu montieren, brauche ich in Zukunft weder Versorger noch Vergleichsportale.

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