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Wirtschaft

Steuerhinterziehung: Razzia bei elf deutschen Banken

Frank Rumpenhorst / DPA Ermittler durchsuchen die Büros von elf deutschen Banken. Hintergrund ist der Verdacht auf Steuerhinterziehung gegen mehrere vermögende Privatleute. Auslöser sollen Enthüllungen über Steuerparadiese gewesen sein.
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#1 - 15.05.2019, 11:39 von jpinfact

Jetzt stellt sich mir die Frage...

... wann geht endlich ein Vorstand von einer Bank in den Knast wegen Beihilfe zum Steuerbetrug? Die werden so weitermachen und es schein ein fester Bestandteil des Geschäftsmodels zu sein Steuerbetrug zu fördern. Warum kommen die mit allem ungeschoren davon???

#2 - 15.05.2019, 11:53 von Aleae iactae sunt

Wenn wir doch seit Jahrzehnten wissen, dass bei

Banken, Unternehmen und reichen Leuten der Betrugsanreiz aus und eingeht, warum wartet man so lange, um die Sachen auf Korrektheit zu prüfen.
Nicht jeder Reiche ist gleich ein Betrüger.
Die Reichen Herrschaften könnte evtl. auch mal eine eigene Prüfung durchführen lassen und das Ergebnis (ohne Zahlen) veröffentlichen. Dann wüssten wir gleich, bei Frau Klatten und Fam Albrecht ist alles in Ordnung.

#3 - 15.05.2019, 12:29 von bommipit

Die......

Reichen wissen doch das ihnen nichts passiert in Deutschland. Sie denken halt das sie sich über daß Gesetz setzen können. Und das ist nicht nur gefühlt so,es ist die Tatsache. Sie zahlen nach wenn sie erwischt werden und werden milde bestraft. Hat man an einigen Prominenten gesehen. Dann machen sie weiter bis zum nächsten erwischt werden. Die Helfer werden härter bestraft wenn es nicht gerade Vorstände von Banken
sind. In Amerika mag es nicht besonders gut sein im moment aber da macht man keinen Unterschied zwischen Promis und normalen Leuten.

#4 - 15.05.2019, 12:33 von Mädel

Welche Banken

Nachdem bei der Razzia im November letzten Jahres der Name Deutsche Bank sofort genannt wurde wäre es doch guter Journalismus auch jetzt die Namen der durchsuchten Banken und Sparkassen unverzüglich zu benennen. Sollte diesmal die Deutsche Bank nicht beteiligt sein, warum sollte sie dann eine Stellungnahme abgeben. Wurden denn die anderen betroffenen Banken um eine solche gebeten?

#5 - 15.05.2019, 12:44 von Bernhard.R

Das Junckersche Modell läuft anders

In Lux wird eine Briefkastenfirma gegründet. Dorthin werden die Gewinne verschoben und gaaaanz niedrig besteuert. Vorsichtige lassen sich von der lux. Finanzverwaltung noch einen (verbindlichen) Vorbescheid ausstellen. Wer Europa dann am meisten geschädigt hat, kann noch Kommissionspräsident werden. Merkels Unterstützung ist ihm gewiß, sofern er der richtigen Partei angehört.

#6 - 15.05.2019, 12:59 von kuschl

Steueroasen

Solange selbst in der EU noch Steueroasen existieren, wird Geld immer flüchtig sein, insofern ist es Illusion, den Abfluss von Vermögen verhindern zu wollen. Ausgerechnet Herr Juncker war in seiner Zeit als Luxemburger Bürgermeister einer der größten Künstler in Sachen Steueroase. Ohne einheitliches Steuerrecht und dem Verbot des hin und her Schiebens von Gewinnen der Global Player in die Oasen, wird das nichts. Da ist aber die Massenträgheit der Politik und der fehlende Sachverstand, sowie überhaupt der fehlende Wille Haupthindernis. Und bei der Schnelligkeit der EU ist Besserung nicht zu erwarten. Im Übrigen muss man die Verantwortlichen ganz einfach mal in den Knast stecken. Strafe soll ja neben Sühne und Schutz der Gesellschaft auch abschreckend sein.

#7 - 15.05.2019, 13:00 von vogelskipper

Deutsche Bank immer ganz vorne mit dabei

Die Razzia bei der Deutschen Bank letztes Jahr war der Auslöser für diese Razzien! Man kann also mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Deutsche Bank hier auch mit dabei ist. Wen wundert es auch? Bei jedem illegalen oder scheinlegalem Deal haben Banker der Deutschen Bank die Finger mit im Spiel. Hermann Josef Abs würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüßte, dass diese Bank im Jahr 2019 als Sinnbild für korrupte Banken schlechthin wahr genommen wird.

#8 - 15.05.2019, 13:03 von Hörbört

Megataxfraud

Zitat von jpinfact
... wann geht endlich ein Vorstand von einer Bank in den Knast wegen Beihilfe zum Steuerbetrug? Die werden so weitermachen und es schein ein fester Bestandteil des Geschäftsmodels zu sein Steuerbetrug zu fördern. Warum kommen die mit allem ungeschoren davon???
Gute Frage. Stellt man eine Infrastruktur bereit, die u.a. (aber nicht ausschließlich) zur Verteilung von Raubkopien geeignet ist, nennen wir sie mal Megauplaod.com, gibt es keinen Platz auf der Welt, an dem einem das FBI nicht auf den Fersen ist. Auch wenn der Betreiber selbst gar keine Raubkopien erstellt, vervielfältigt oder proaktiv in Verkehr bringt. Prinzipiell ähnliche Dienstleister, die Steuerkriminalität und Betrug in dreistelliger Milliardenhöhe ermöglichen, kommen jedoch ungeschoren davon.

#9 - 15.05.2019, 13:05 von pr8kerl

Was ist mit den Konzernen?

Und was ist mit Facebook, Google und Starbucks? Was ist mir all den US-Konzernen, die mit Steuertricks Milliarden sparen, während Schreinermeister Müller und der Mittelstand immer mehr geschröpft werden? Es wird Zeit für einen grünen Bundeskanzler, der diese schreiende Ungerechtigkeit beendet. Wir brauchen die Facebook-Milliarden für den Klimaschutz.

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