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Wirtschaft

Steuerhinterziehung: Razzia bei elf deutschen Banken

Frank Rumpenhorst / DPA Ermittler durchsuchen die Büros von elf deutschen Banken. Hintergrund ist der Verdacht auf Steuerhinterziehung gegen mehrere vermögende Privatleute. Auslöser sollen Enthüllungen über Steuerparadiese gewesen sein.
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#20 - 15.05.2019, 14:43 von comunico

Bad bank

An alle Leser die sich für diese sonderbaren Banken tatsächlich interessieren empfehle ich das Buch
Von Dirk Laabs mit Titel BAD BANK.
Wir sollten alle mal unsere Girokonten und Sparbücher auflösen. Dann würde sich dieses Problem lösen, ansonsten verstaatlichen !
Wir zahlen ja sowieso immer drauf !

#21 - 15.05.2019, 15:01 von spadoni

kuschl

Ihr Deutschen prangert immer noch Luxemburg als Steueroase an, dabei wurde das Bankgeheimnis schon 2015 in Luxemburg aufgelöst. Dass Sie keine Ahnung haben zeigt doch dass Sie J.C. Juncker als "Luxemburger Bürgermeister" bezeichnen. Juncker war nie Bürgermeister eine Gemeinde in Luxemburg, sondern lange Jahre Staatsminister, oder premier ministre von Luxemburg.

#22 - 15.05.2019, 15:41 von Dr. homo oeconomicus

Wann hört dieser Schwachsinn endlich auf???

Zitat von Frank Zappa
Hört ist gut an, was Sie hier sagen, und wäre wohl auch so gerecht, ist aber leider nur "heiße, populistische Luft". Deutschland ist mehr oder weniger die größte Exportnation. Jetzt stellen Sie sich mal vor, wenn die ganzen deutschen Exportunternehmen nicht mehr ihre Steuern in Deutschland zahlen würden, sondern in denen Ländern, in denen sie ihre Gewinne machen. Wäre nicht gut für dieses Land. Würde wohl nur dann funktionieren, wenn wir irgendwie eine weltweite Steuer auf Unternehmensgewinne hätten. Wie das genau funktionieren sollte und würde, weiß ich leider auch nicht.
Bevor an der Erhebung einer Ertragsteuer gedacht werden kann, muss doch erst einmal erörtert werden, wo der Gewinn eigentlich entsteht.
Sie und ihr unwissender Vorkommentator gehen davo aus, dass der Gewinn immer da entsteht, wo das Produkt verkauft wird. Dem ist aber nicht so. Stellen Sie sich doch einmal mal Folgendes vor:

A verkauft ein Produkt im Land Z. Dieses Pordukt wird in A aus Komponenten, die in den Ländern B und C produziert werden, zusammengesetzt. Wo entsteht der Gewinn? Nach welcher Regel soll dies erfolgen? Wie kann man die effektiv kontrollieren?
Von daher ist die Diskussion eher von akademischer Art. Denn eigentlich kann man dieses Problem nur mit einer Europa/welt einheitlichen Steuergesetzgebung lösen. Aber da werden wir noch ewig warten müssen.

#23 - 15.05.2019, 15:55 von mlarsen

Zitat von pr8kerl
Und was ist mit Facebook, Google und Starbucks? Was ist mir all den US-Konzernen, die mit Steuertricks Milliarden sparen, während Schreinermeister Müller und der Mittelstand immer mehr geschröpft werden? Es wird Zeit für einen grünen Bundeskanzler, der diese schreiende Ungerechtigkeit beendet. Wir brauchen die Facebook-Milliarden für den Klimaschutz.
Dabei handelt es sich um Steuertricks im Rahmen geltenden Rechts. Sie können übrigens ebenso agieren wenn Sie ein Unternehmen haben. Natürlich müssen Sie dann auch sie sauteueren Anwälte und Berater entlöhnen.

Aber wie kommen Sie darauf, dass ein grüner Bundeskanzler an dieser Praktik etwas ändern würde ??? Und inwiefern helfen die Facebook-Milliarden dem Klimaschutz ?

#24 - 15.05.2019, 16:01 von mlarsen

Zitat von comunico
An alle Leser die sich für diese sonderbaren Banken tatsächlich interessieren empfehle ich das Buch Von Dirk Laabs mit Titel BAD BANK. Wir sollten alle mal unsere Girokonten und Sparbücher auflösen. Dann würde sich dieses Problem lösen, ansonsten verstaatlichen ! Wir zahlen ja sowieso immer drauf !
Schon wieder die unsinnige Forderung nach Verstaatlichung. Bei der Finanzkrise waren es gerade die Staats- bzw. Halbstaatsbanken, die am meisten getroffen wurden und den Steuerzahler richtig viel gekostet haben. Die Commerzbank hat ihre Hilfen übrigens mit Zinsen zurückgezahlt, das muss mal gesagt sein.

Es fehlen einfach die richtigen Gesetze, nicht dieser Flickenteppich, der Hinterziehungen ganz legal ermöglicht. Als erstes würde ich Autohändlern eben solche Anforderungen aufbürden wie den Banken. Wer mit 100.000 Euro zur Bank kommt muss ganz genau nachweisen wo das Geld herkommt, da die Bank sich sonst der Mithilfe zur Geldwäsche schuldig macht. Beim Autohändler ist das kein Problem, da fährt man gleich mit dem Porsche vom Hof. Der wird dann am nächsten Tag weiterverkauft, das Geld aufs Konto überwiesen und wurde somit blitzblank dem Geldkreislauf hinzugefügt.

#25 - 15.05.2019, 16:08 von latrodectus67

grüner Bundeskanzler

Zitat von pr8kerl
Es wird Zeit für einen grünen Bundeskanzler, der diese schreiende Ungerechtigkeit beendet. Wir brauchen die Facebook-Milliarden für den Klimaschutz.
Haben Sie Agenda 2010, Finanzmarktförderplan 2006, Investmentmodernisierungsgesetz, Verbriefungsmarkt/Asset Backed Securities usw usw von Rot/GRÜN schon erfolgreich verdrängt?
Einen Grünen Bundeskanzler, bitte nicht! Bitte nicht nochmal 1998-2005.

#26 - 15.05.2019, 16:11 von blume4000

Leider ist viel noch nicht genug

Die deutsche Bank ist immer dabei, stellt sich mir die Frage als das Hilfspaket bei der damaligen Krise überwiesen wurde. Lief das auch schon so ? Ehrlichkeit ist leider ein seltenes gut. Und generell haben die Banken Zuviel Handlungsspielraum. Aber bei der Erhöhung der Kapitaleinlagen kam keiner zum Beschluss. Hier sind sicherlich mehr Leute involviert.

#27 - 15.05.2019, 16:14 von latrodectus67

Postfaktisch

Zitat von mlarsen
Schon wieder die unsinnige Forderung nach Verstaatlichung. Bei der Finanzkrise waren es gerade die Staats- bzw. Halbstaatsbanken, die am meisten getroffen wurden und den Steuerzahler richtig viel gekostet haben.
Die HypoRealEstate hat knapp 170 Milliarden gekostet und war privat. Frau Bundeskanzlerin war so nett, die Rettung einen Tag nach Ablauf der Regressmöglichkeiten an die Unicredit zu unterschreiben. Denn die HypoRealEstate kam aus der Hypovereinsbank.
Der Eigentümer ist einer Finanzkrise egal. Und es ist klar wer am Ende die Zeche zahlen wird.

#28 - 15.05.2019, 17:52 von michlauslöneberga

Ach wissen Sie,

Zitat von pr8kerl
Und was ist mit Facebook, Google und Starbucks? Was ist mir all den US-Konzernen, die mit Steuertricks Milliarden sparen, während Schreinermeister Müller und der Mittelstand immer mehr geschröpft werden? Es wird Zeit für einen grünen Bundeskanzler, der diese schreiende Ungerechtigkeit beendet. Wir brauchen die Facebook-Milliarden für den Klimaschutz.
in Stuttgart hat man mit grünen Politikern in Führungspositionen gerade so seine Erfahrungen gemacht, der Klinikskandal lässt grüßen. Es gibt in dieser Partei, wie in jeder anderen vermutlich auch, rechtschaffende und seriöse Mandatsträger, oder aber eben das Gegenteil. Und seien Sie versichert, die fazebook Mrd. will nicht nur der deutsche Fiskus....

#29 - 15.05.2019, 19:43 von Nandiux

Sind das nicht unsere Leistungsträger?

Das ist doch immer nur die Spitze vom Eisberg. Man würde noch viel mehr herausbekommen, wenn man bei den Steuerbehörden nicht immer am Personal sparen würde. In Hessen werden Steuerfahnder dann einfach mal für paranoid erklärt und Bayern liegt beim Personalschlüssel auch ganz weit hinten. Ein Schelm wer....

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