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Wirtschaft

Strafzölle: China droht USA mit Abbruch von Handelsgesprächen

AP Wer gewinnt im Handelsstreit zwischen den USA und China? Die Regierung in Peking droht Washington nach der jüngsten Strafzollankündigung. Doch US-Präsident Donald Trump gibt sich unbeeindruckt.
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#1 - 03.06.2018, 15:20 von ulrich.schlagwein

Waehrend der Westen

ueber die naechsten 3 Jahre nachdenkt (wie werde ich wiedergewaehlt?), denkt China an die uebernaechste Generation. Um zu verstehen, was zur Zeit geschieht, muessen wir 20 Jahre zurueckdenken, und die seither gemachten Fehler analysieren. Abgesehen davon sprechen die grinsenden Gesichter der chinesischen Verhandlungspartner Baende.

#2 - 03.06.2018, 15:23 von GoaSkin

Amerika exportiert vor allem Software und Datendienste - unverzollbar

Klar müssen die USA sich kaum davon beeindrucken lassen, wenn jemand Strafzölle auf den Import von US-Gütern verhängt. Denn die USA exportieren ohnehin kaum Waren in andere Länder. Was die Welt an amerikanischen Produkten kauft - das ist vor allem Software und Internet-Dienste. Doch Daten gehen im Gegensatz zu Waren nicht durch den Zoll. Strafzölle auf Netzdienste sind jedoch nicht wirklich realisierbar.

#3 - 03.06.2018, 15:23 von da_pheles

ich find's gut

Die USA ist gerade dabei, sich selbst zu isolieren und wichtige Handelspartner zu verlieren, ohne welche amerikanische Produkte nicht das wären, was sie sind. Eine Blockade von seltenen Erden aus China bspw würde Silicon Valley den High-Tech-Hahn zudrehen. Und am Ende stehen sie als Verlierer da. Das wird langfristig das internationale Gefüge hoffentlich zurecht rücken. Amerikaner sind einfach too proud for this world - wird Zeit, dass sich das ändert!

#4 - 03.06.2018, 15:26 von seppfett

Natürlich

Natürlich werden Trumps Wirtschaftsverhalten und die Zölle den arbeitende(n) Amerikaner(in) hart treffen. Der Vorspann ist auch nicht richtig, denn es muss heissen USA gegen alle anderen wirtschaftlich starken Nationen.

Am Besten finde ich in unserer heutigen Zeit, dass Trumps Regierung es geschafft hat "Antiamerikanismus" hoffähig zu machen. Ich kann mich noch erinnern, dass man bei der leisesten Kritik an amerikanischen Regierungsentscheidungen als schrecklich links und antiamerikanisch bezeichnet wurde.

#5 - 03.06.2018, 15:36 von freddygrant

Diese so tollen ...

... Wirtschafts- und Handelsexperten der USA sind unfähig ihr
Handelsdefizit ihrerseits selbst einzudämmen. Statt die Einführ
der Güter und Produkte direkt selbst bewschränken bzw. zu
produzieren (ohne hohe Einführzölle) versuchen sie nun einen
Wirtschaftkrieg anzuleiern den sie nicht mehr gewinnen können.
Oder sehen sie diese Zölle nur als ersten Schritt um dann andere
"Waffen" auszugraben? Die tüchtigen Chinesen aber auch die
anderen effektiven, oekonomischen Player im Welthandel werden
logischerweise reagieren (müssen) - spannend allemal!

#6 - 03.06.2018, 15:40 von global.payer

größter Gläubiger ist China

mit 1176 Milliarden Dollar und Trump scheint nicht bezahlen zu wollen, wie er das schon als Immobilienkaufmann praktizierte. Der Preis ist die Glaubwürdigkeit des dollars.China wird sich in weltweiten Beteiligungen orientieren. Die Einkaufslisten sind lang. Trumpland wird als unglaubwürdiger Patron abstürzen.

#7 - 03.06.2018, 15:42 von irobot

Zitat von da_pheles
Eine Blockade von seltenen Erden aus China bspw würde Silicon Valley den High-Tech-Hahn zudrehen.
Die USA haben selbst riesige Vorkommen an seltenen Erden. Es stellt sich nur die Frage, wie schnell sie mit dem Abbau wieder beginnen könnten. Und was die Hardware angeht, so wird ein sehr großer Teil davon in China produziert. Damit würden die sich ins eigene Fleisch schneiden.

#8 - 03.06.2018, 15:53 von Actionscript

Es geht nicht darum, was Amerika verkauft.

Zitat von GoaSkin
Klar müssen die USA sich kaum davon beeindrucken lassen, wenn jemand Strafzölle auf den Import von US-Gütern verhängt. Denn die USA exportieren ohnehin kaum Waren in andere Länder. Was die Welt an amerikanischen Produkten kauft - das ist vor allem Software und Internet-Dienste. Doch Daten gehen im Gegensatz zu Waren nicht durch den Zoll. Strafzölle auf Netzdienste sind jedoch nicht wirklich realisierbar.
Es geht darum, was Amerika kauft. Und vieles davon ist importiert und wird teurer. Ein Beispiel sind Möbel, die zB aus China kommen. Im Vergleich dazu sind in den USA hergestellte Möbel wesentlich teurer. Obst und Gemüse kommen nicht nur aus Kalifornien sondern werden auch aus Mexiko eingeführt. Besonders Ladenketten wie Walmart werden von Strafzöllen betroffen sein, da das meiste "Made in China" ist, was dort verkauft wird. Und dort kaufen natürlich auch viele Trump Wähler. Im Endeffekt sind die Amerjkaner die Verlierer, deren Leben sich verteuert. Erst wenn Trump Druck von seinen Unterstützern bekommt, wird sich hier was ändern.

#9 - 03.06.2018, 15:53 von qmsysteme

wer gewinnt und ......

Allein die Frage nach Sieg oder Niederlage ist perfide. Es ist kein Spiel. Es wird auf jeden Fall nur Verlierer geben, an erster Stelle die frei Welt. Was wir gelernt haben sollten, und damit meine ich den sogenannten Ottonormalverbraucher, das die USA nicht mehr wirklich zu unseren Freunden gehören. Zumindest die Trumpadministration. Ich kann nur hoffen, das die Amerikaner etwas gelernt haben. Es genügt nicht ein Immobilienhai zu sein um eine Weltmacht zu führen. Insbesonderer wenn dieser Immobilienhai nur mit "Glück" oder sowas mehrfach an einer Pleite vorbei gerauscht ist.

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