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Strom für 50.000 Haushalte: EnBW baut Deutschlands größten Solarpark

picture alliance / dpa Der Energieversorger EnBW will östlich von Berlin die größte Solaranlage Deutschlands bauen - ohne staatliche Förderung.
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#10 - 06.02.2019, 13:26 von scrabyard

Korrektur

„Die geplante Leistung gibt das Unternehmen mit 175 Megawatt an. Das wäre genug Strom, um 50.000 Haushalte ein Jahr lang mit Elektrizität zu versorgen“

Hier wird die Einheit Leistung mit Energie verwechselt! Leistung x Zeit = Energie

#11 - 06.02.2019, 13:28 von fatherted98

Bodenversiegelung?

[QUOTE=vox veritas;72344406]Da wird tatsächlich eine Anlage aufgestellt, die 50000 Haushalte versorgen kann.
Eine Leistung auf die man wirklich stolz sein darf. Dazu aber zwei Fragen:
1. Was ist mit der Bodenversiegelung ..../QUOTE]

....was denn für eine Bodenversiegelung bitte....als ob Solarpanels auf Beton oder Asphaltböden stehen....evtl. schauen sie sich mal das Bild über dem Artikel an bevor Sie so etwas ablassen.

#12 - 06.02.2019, 13:28 von wuxu

1. Natur ade - auf den Flächen. Im Zusammenspiel mit Energiepflanzen, intensiver Landwirtschaft und Windschreddern externe Kosten bzw. Schäden ohne Ende.

2. Strom für X Haushalte. In der Dunkelheit und besonders im Winterhalbjahr Strom für 0 bis eine Hand voll Haushalte d.h. eine für unseren Staat völlig nutzslose Investition.

#13 - 06.02.2019, 13:32 von SusiWombat

Interessant. Es ist heute also eine Meldung wert, wenn eine Aktiengesellschaft eine Investition selbst tätigt und nicht den Steuerzahler dafür zur Kasse bittet?

Der Steuerzahler ist währenddessen damit beschäftigt, für die (Atom-)Müllbeseitigung des gleichen Unternehmens zu bezahlen...

#14 - 06.02.2019, 13:34 von krautrockfreak

Das geht in die Hose! Wenn wir irgendwann nur noch solche unzuverläs-

sigen Stromquellen haben ohne Möglichkeit der Stromspeicherung, dann wird sich der deutsche Bürger an Stromausfälle (auch mehrere Stunden/Tage) gewöhnen müssen, ebenso wie an einen Strompreis, der weltweit am höchsten sein wird.

#15 - 06.02.2019, 13:35 von misterknowitall2

Schon wieder...

Zitat von penie
d.h. bei Sonne und Wind Überkapazitäten, die "weggeregelt" werden müssen und bei "Dunkelflaute" zu wenig konventionelle Kapazität. In 2018 hatten wir 78 Kurzzeitabschaltungen, z.B. für Aluminiumwerke. Solange das Problem der Stromspeicherung nicht gelöst ist, wird diese Zahl steigen und damit die Kosten für uns alle. Warten wir mal auf die Abschaltung der Braunkohlekraftwerke, dann wird es richtig lustig.
Bedenkenträger mit Sorgen, die lange keine Probleme mehr sind.

Noch haben wir genug konventionelle Kapazität. Ihre Kurzzeitabschaltungen dürften eine andere Ursache haben. Es gibt kein Problem mit Stromspeicherung. Strom in Batterie, -fertig. Sobald das Netz Speicher braucht, werden diese kommen. Sobald wir Probleme mit Schwankungen bekommen, werden wir diese Schwankungen harmonisieren, was recht einfach mit einem Pufferspeicher bewerkstelligt werden kann.

Und bis 2038 sollten wir längst mehr als genug EE haben, dass Braunkohleenergie bereits hinderlich wird, da man diese historische Technik nicht genug regeln kann.

#16 - 06.02.2019, 13:35 von fliegender-robert

Typische Demagogie!

Der Bericht schreibt ‘‘baut‘‘ - also die Errichtung der Anlage erfolgt ohne Förderung. Dies kann ruhig zutreffen. ABER unterschlagen wird der ‘‘Betrieb‘‘ der Anlage! Dieser wird durch garantierte Einspeisevergütung durch den Staat und die Kunden gefördert und führt zu ungerechtfertigten Gewinnen! Schon die geförderte Vorhaltung von Reserve-Kraftwerken ist klare Ausbeutung am Bürger und Kunden. Dieser müssten ganz klar als Betriebskosten vom Solarbetreiber übernommen werden. Damit entlarvt sich der Artikel als fürchterliche Desinformation. Das Ziel der ‘‘Energiewende‘‘ ist nicht die Umwelt, sondern nur die Umverteilung von unten nach oben..

#17 - 06.02.2019, 13:39 von hugotheKing

@PV-Kritiker

Bis wir die Entenkurve erreichen, dauert es noch lange. Also keine Panik. In der Tat müsste man bis dahin Speichersysteme, intelligente Steuersysteme und Sektorkopplung aufgebaut haben. Wer immer noch mit "damit kann man ja nicht die ganze Stadt Berlin 24h versorgen" kommt, hat die regenerative Energie nicht verstanden.

#18 - 06.02.2019, 13:40 von fliegender-robert

Typische Irreführung!

Der Bericht schreibt ‘‘baut‘‘ - also die Errichtung der Anlage erfolgt ohne Förderung. Dies kann ruhig zutreffen. ABER unterschlagen wird der ‘‘Betrieb‘‘ der Anlage! Dieser wird durch garantierte Einspeisevergütung durch den Staat und die Kunden GEFÖRDERT und führt zu ungerechtfertigten Gewinnen! Schon die geförderte(!) Vorhaltung von Reserve-Kraftwerken ist klare Ausbeutung am Bürger und Kunden. Diese müsste ganz eindeutig als Betriebskosten vom Solarbetreiber übernommen werden. Damit entlarvt sich der Artikel als fürchterliche Desinformation. Das Ziel der ‘‘Energiewende‘‘ ist nicht die Umwelt, sondern nur die Umverteilung von unten nach oben..

#19 - 06.02.2019, 13:42 von bakero

Zitat von emil7685
Kann man nicht mal mit diesem absolut unseriösen "Strom für fünfzigtausend Haushalte" - Schmarrn aufhören? Ein Solarpark,egal wie groß,erzeugt Strom für exakt genau Null Haushalte. Es sei denn,die Haushalte verzichten Nachts auf Strom. Ähnlich ist es mit den "Fußballfeldern" als Flächenmaß. Kann man in Deutschland wirklich nicht mehr davon ausgehen dass Leser von Zeitungen wissen,was ein "Quadratmeter" oder ein "Hektar" ist?
Zu ziemlich jeder weiß, wie groß ein Fußballfeld ist. Mit Hektar dagegen können die wenigsten etwas anfangen.

Natürlich brauchen die "Haushalte" auch nachts Strom, dafür gibt es ja z.B. Wind- und Wasserkraft. Auch speichern kann man Strom. Jedes Elektroautos ist so ein Speicher. Man muss das dann idealerweise tagsüber laden, wenn das Auto während der Arbeitszeit ungenutzt rumsteht.

"Unseriös" ist das alles nur, wenn sich nicht wirklich mit der Materie beschäftigt.

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