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Wirtschaft

Studie: Digitalsteuer könnte auch deutsche Händler belasten

AFP Die EU erwägt, eine digitale Dienstleistungssteuer zu erheben, um US-Giganten wie Amazon oder Google zu zähmen. Laut einer Studie des deutschen E-Commerce-Verbandes könnte die Abgabe auch die hiesigen Firmen treffen.
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#1 - 19.10.2018, 10:19 von lathea

Die Steuer ließe sich als Ausgabe.....

......bei der Gewinnberechnung berücksichtigen und evtl. auch in einem Vorsteuerabzug berücksichtigen - falls man das Umsatzsteuerrecht bei dieser Gelegenheit EU-weit harmonisieren und anpassen möchte. Dann müsste diese Steuer nicht weitergegeben werden. In Deutschland könnte es damit evtl Probleme mit dem Verfassungsschutz (Gleichbehandlungssatz) geben. Hier müsste man wohl eher mit Freibeträgen oder Freigrenzen operieren.

#2 - 19.10.2018, 10:43 von hwdtrier

Da die kleinen

Firmen sich auf den großen Marktplätzen bewegen wird’s für die teurer, da die
Großen die Steuer sicher auf ihre Preise umlegen werden.

#3 - 19.10.2018, 10:59 von chrismuc2011

Jeder der Geld erwirtschaftet und Gewinne macht muss in einer halbwegs gerechten Welt Steuern bezahlen. Bisher sind doch solche IT Unternehmen bevorzugt worden, darum sollten sie jetzt nicht meckern. Und 3% sind doch wahre Peanuts.

#4 - 19.10.2018, 11:30 von Lagrange

?

Die Steuern die ich Privat bezahlen muss, treffen mich auch direkt und beeinflussen mich. Was soll denn diese blöde Aussage? Klar trifft das am Ende den Endkunden, weil Steuern im Normalfall auf den Preis aufgeschlagen werden. Aber das macht ja nichts.
Ich halte 3% auch für zu wenig, man müsste schauen wie viel Prozent des Umsatzes in Europa gemacht werden, und dann eine Anteilige Mehrwertsteuer nehmen

#5 - 19.10.2018, 11:31 von Crom

Zitat von chrismuc2011
Jeder der Geld erwirtschaftet und Gewinne macht muss in einer halbwegs gerechten Welt Steuern bezahlen. Bisher sind doch solche IT Unternehmen bevorzugt worden, darum sollten sie jetzt nicht meckern. Und 3% sind doch wahre Peanuts.
Es handelt sich aber um keine Gewinnsteuer sondern um eine Art zusätzliche Mehrwertsteuer.

#6 - 19.10.2018, 11:35 von Das schwarze Schaf

Wird langsam Zeit, dass diese Abgabe kommt. Dann werden die Geiz-ist-geil-Geier aber jammern. Ich hoffe das der stationäre Einzelhandel davon profitiert.

#7 - 19.10.2018, 12:14 von Circular

Der Online-Handel sollte von allen Einschränkungen befreit werden

Dazu zählt auch die 14-tägige Rückgabemöglichkeit. Die belastet gerade den kleinen Online-Händler.

#8 - 19.10.2018, 13:23 von quark2@mailinator.com

Zitat von Circular
Dazu zählt auch die 14-tägige Rückgabemöglichkeit. Die belastet gerade den kleinen Online-Händler.
Oh mein Gott ... also das ist so i.e. der gruseligste Vorschlag, den ich hier dieses Jahr gelesen habe. Ich fand es schon ziemlich Mist, daß man uns die kostenlose Rücksendung via EU weggenommen hat. Aber nun gleich ganz ohne Rückgabe ? Wie soll das denn gehen ? Niemand zwingt irgendwelche Händler, etwas anzubieten. Aber wenn ich beim Empfang feststelle, daß die Sache nicht paßt, dann will ich sie auch zurücksenden können. Ohne diese Möglichkeit würde ich die Hälfte der Sachen gar nicht bestellen. Und das, obwohl ich bei hunderten Bestellungen nur 2..3x je was zurückgehen lies.

#9 - 19.10.2018, 13:39 von jj2005

Der Einzelhandel würde bevorzugt werden?

Nee, ehrlich, "traditionelle Geschäftsmodelle würden gegenüber dem E-Commerce bevorzugt werden"? Heisst das, dass die Verödung der Innenstädte mit der Digitalsteuer vielleicht ein bisschen gebremst werden könnte? Dann her damit, und zwar kräftig! Noch besser: MWSt rauf für alles was online verkauft wird, und im Gegenzug die MWSt auf Lebensmittel komplett streichen. Merke: ärmere Bevölkerungsschichten müssen einen weit höheren Anteil des Einkommens für Lebensmittel ausgeben.

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