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Wirtschaft

Studie zu Deutschlands Banken: Es geht noch schlechter

DPA Commerzbank, Deutsche Bank und Co. sind die Problemfälle des Wirtschaftsbooms. Und 2019 verheißt nichts Gutes.
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#1 - 18.12.2018, 15:46 von gersois

Wer Aktien deutscher Banken kauft, kann kaum noch etwas falsch machen

Also liebe Landsleute kauft die Aktien und macht aus der Deutschen Bank wieder eine deutsche Bank, bevor sie in die Hände von Katar gerät und an den Persischen Golf abwandert! [/ironie]
Eine Bank, die so tief im internationalen Dreck gewühlt hat und die ihre Privatkunden so schlecht behandelt, gehört am besten aufgelöst und in die letzten noch brauchbaren Bereiche zerlegt, bevor irgendein Steuerzahler sie retten muss.

#2 - 18.12.2018, 16:19 von Marvin__

Aktien unterbewertet?

Die Bewertung von Aktien spiegelt die Erwartung der Investoren an die Zukunft von Unternehmen wieder, insbesondere das Vertrauen in die Vorhersagen der Firmenleitung in die Zukunft.

Die katastrophalen Aktienkurse geben eine Einschätzung von Experten - der Experten, die ihr eigenes Kapital in ihre Prognosen investieren wieder. Nicht die PR der Banken oder ihrer bezahlten Jubeltruppen.

#3 - 18.12.2018, 17:10 von ctrader62

Unterbewertete Deutsche Bank ?

Wann verkauft man ein Auto für 30.000 Eur, obwohl andere für 100.000 verkauft werden ?
Nur dann, wenn wegen katastrophalen Zustand mit Reparaturen in Höhe von 70.000 Eur zu rechnen ist.
Und das kann bei der Deutschen Bank noch viel zu optimistisch sein, wenn das Risiko von Fehlspekulationen in Billionenhöhe im Raum steht. Sie ist die gefährlichste Bank der Welt, das sagt nicht nur die amerikanische Bankensicht.

#4 - 18.12.2018, 17:31 von suedseefrachter

Spätestens seit OECD-CRS und dem Zugriff der deutschen Beamten auf deutsche Konten sind deutsche Banken zu meiden.

Meine Konten laufen längst über meine Frau im Ausland.

Deutschland wird Totalitär.

Wenn Deutschland zuvor so ein Land mit absolutem Wohlstand gewesen wäre dann hätte man ja überhaupt keine Systemänderung bzw. Reformen benötigt, jedoch ächzt und krächzt das Land unter der Verwaltung und in Wirklichkeit sieht es wirtschaftlich überhaupt nicht so gut aus in Deutschland.

Einige Wirtschaftszweite laufen noch akzeptabel, und diese sind verdonnert andere zu subventionieren.
Die Landwirtschaftsförderungen sind im Grunde nur Maulkörbe für die landwirtschaftlichen Betriebe.
Die Bauern wären schon längst gemeinsam auf der Straße und würden für gerechte Lebensmittelpreise kämpfen wenn sie keine Förderungen bekommen würden.

Die Schweizer Banken sehen wohl ihre Felle davonschwimmen wenn die Engländer nicht mehr im Wirtschaftsraum sind (die Schweizer werden wohl dementsprechende Verbindungen mit dem Rest von Europa eingegangen sein, durch die Abnabelung von den Engländern werden erst mal die Würfel neu geworfen).

England wird sich finanztechnisch dann wohl erst mal an Singapur, Hong-Kong, usw. orientieren. Das neu mischen der Karten wird die ersten Jahre über sicherlich einige Leute reich machen, und anderen die Existenz vernichten (jede Aktion hat Vor und Nachteile).

#5 - 18.12.2018, 17:41 von giostamm11

was im Artikel fehlt

sind Vergleiche mit anderen Staaten und die Information zum Derivatensumpf der DeBa, der nach wie vor NICHT gelöst ist. Die deutschen Grossbanken haben nicht nur massivst an Marktwert verloren, sondern haben im letzten Stresstest wesentlich schlechter abgeschnitten als die italienischen Grossbanken. Deutschland hat heute von allen G7 Staaten bei weitem das schlechteste Bankwesen. Das ist erstaunlich zumal kein anderer kontinentaleuropäischer Staat die Banken mehr gestützt hat als Deutschland und Deutschland eine lange Boomphase hinter sich hat. Das ist ein Armutszeugnis für die Banken und für die deutsche Finanzpolitik. Wie schlecht wird es erst sehen wenn bald die Rezession kommt? Man darf von der DeBa getrost vom kranken Mann Europas sprechen. Dagegen sind Unicredit und Intesa erstklassig

#6 - 18.12.2018, 18:48 von brutus972

Schuld sind die Strafzahlungen

Wenn ein Geschäftsmann ein Geschäft macht, wobei 10% an Gewinn anfallen, dann aber 20% der Einnahmen als Strafzahlungen für kriminelle Handlungen gezahlt werden müssen, kann das nicht gut gehen. Zum Glück der Bänker, werden die nicht mit Gefängnis bestraft, sonst würden die auch noch 24 Überstunden pro tag zum Bonus verlangen.

#7 - 18.12.2018, 21:04 von matthias.ma

YouTube

einfach Mal nach "Dr. Krall Mission Money" suchen. Dort wird erklärt, warum es keine gute Idee ist, bei den Banken zu investieren. Die künstlichen Niedrigzinsen und die niedrigen Unternehmenspleiten führen vermutlich ins Desaster. Deshalb sind die Banken auch mit einem Bruchteil ihres Eigenkapitals bewertet. Die Banken verdienen nix mehr und sammeln massenhaft Risiken in den Bilanzen an (Zombiefirmen). Da rappelt es demnächst wahrscheinlich.

#8 - 18.12.2018, 21:18 von Ökofred

alles klar..

Zitat von matthias.ma
einfach Mal nach "Dr. Krall Mission Money" suchen. Dort wird erklärt, warum es keine gute Idee ist, bei den Banken zu investieren. Die künstlichen Niedrigzinsen und die niedrigen Unternehmenspleiten führen vermutlich ins Desaster. Deshalb sind die Banken auch mit einem Bruchteil ihres Eigenkapitals bewertet. Die Banken verdienen nix mehr und sammeln massenhaft Risiken in den Bilanzen an (Zombiefirmen). Da rappelt es demnächst wahrscheinlich.
Das sind die, die seit 15 Jahren "das Ende ist nah" posten... und das der Euro kurz vor dem Untergang steht.. (bereits seit 20 Jahren.. ach, solange gibt es den noch nicht...?) es sei denn, man kauft die Super sicheren "hast du nie von gehört" Anleihen... sicher, jetzt kommen noch die Zombifirmen..
Echt arm!

#9 - 19.12.2018, 00:00 von KassandraBlonde

Die Lage der DB ist viel katastrophaler als jemals für möglich gehalte

Zuerst die gute Nachricht. Die Assets (Beteiligungen) der Deutschen Bank stehen in den Büchern mit ca. 30 MRD € . Die Bank hat aber nur noch einen Börsenwert von ca. 15 MRD €. Wie kann das sein? Nun, wenn Assets, also Werte (wie zB die Postbank, die gerade mit Karacho vorsätzlich !! gegen die Wand gefahren wird) zwar mit hohen Beträgen in den Büchern stehen, aber gerade wie die Postbank, die man ja nur nicht verkauft hat, weil man dann die Verluste realisieren hätte müssen, das lange nicht mehr wert sind und davon auszugehen ist, daß die Postbank bald gar nichts mehr wert sein wird, dann sind die Bilanzen und die darin enthaltenen Assets einfach nur Luftbuchungen.

Die Risiken aber, besonders im Derivate Bereich sind leider nur zu einem kleinen Teil durch Rückstellungen bzw. Kapital gedeckt. Hier reden wir von Risiken in Billionen Höhe.

Den eigentlichen Zustand am besten dokumenitert das von der DB ausgegebene CoCo Papiert. Das ist eine "Zwangswandelanleihe" WKN: DB7XHP / ISIN: DE000DB7XHP3

Der Kupon ist 6% !!!! Die Rendite über 7%. Jeder weiß , was eine solche Rendite für die Höhe des Risikos einer Investition bedeutet. "Die Welt" , sicherlich kein Kampfblatt der "Linken" hat zu diesem Thema und diesem Papier eine gute Einschätzung gegeben. Kann man googeln. Fazit, wer jetzt in die Deutsche Bank inverstiert, der hat wohl im Kasion bessere Karten.

Auch eine Fusion mit der Coba wird hier keine Besserung bringen, angesichts der Risiken. Vielmehr besteht hier die Gefahr, daß die DB, die Coba auch noch mit in die Tiefe reißen wird

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