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Wirtschaft

Tsipras zum Ende der Griechenland-Hilfen: "Heute ist der Tag der Erlösung"

DPA Bei einem symbolträchtigen Auftritt hat der griechische Premier das Ende der Kreditprogramme zelebriert. Alexis Tipras sprach vom Ende einer "moderne Odysee" - an deren Ende seine Regierung das Ruder übernommen habe.
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#1 - 21.08.2018, 18:09 von ingo.adlung

Ohne viel sagen zu wollen ...

... ich wünsche den Griechen ohne ESM Unterstützung viel Glück, sie werden es bei ihren Politikern brauchen. Es bleibt festzustellen, dass Griechenland wie von seinem ehemaligen Finanzminister Varoufakis gewünscht, jede Hilfe hätte ausschlagen können. Griechenland hatte zu jedem Zeitpunkt das Recht (und die Möglichkeit) seine Zukunft zu gestalten, nur eben nicht bei Inanspruchnahme der Hilfsprogramme. Aber selbst dann hätte es zu jedem beliebigen Zeitpunkt aussteigen können. Was dann geschehen wäre werden wir bei etwas Glück für die Griechen hoffentlich nie erfahren und es bleibt bei Spekulationen und schlußendlich Mythen neuerer Geschichte mit unterschiedlichen Auslegungen, je nach dem wen man fragt. Vielleicht aber haben sie doch kein Glück und das Unvermeidliche wurde nur herausgezögert. Warten wir's ab. Wie gesagt, ich wünsche ihnen viel Glück, sie werden es brauchen!

#2 - 21.08.2018, 18:27 von stadtmusikant123

zum Heulen

Eines scheint wohl sicher zu sein, Griechenland wird schneller am EU-Rettungstropf hängen als uns lieb ist.

Wirtschaftswachstum so la la. Wenn man den Daten überhaupt glauben kann. Viel dramatischer beschreibt die Quote der "nicht bedienten Kredite" die wirtschaftliche Situation.

https://www.heise.de/tp/features/Wie-steht-es-tatsaechlich-um-Griechenland-4142919.html

Dazu nach wie vor verschlampte hinausgezögerte Reformen in der "öffentlichen Verwaltung".

Da wird es auf Jahrzehnte nichts, rein gar nichts in Griechenland zu feiern geben.

#3 - 22.08.2018, 08:53 von Affenhauptmann

Grüsse aus Maroussi

Ich wohne temporär in Athen und ich kann sagen, dass sich in den letzten Jahren NICHTS in die richtige Richtung bewegt hat. Die Einkommen sind schwach, die Jugendarbeitslosigkeit enorm, Geschäfte schliessen und Schulkinder sind teilweise auf die Essensausgabe der Kirche angewiesen.
Ithaka war dennoch wein würdiger Ort für den Auftritt von Tsipras, denn genau wie Homer ist er ein guter Märchen bzw. Sagenerzähler.