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Umfrage: Finanzielle Zufriedenheit in Deutschland steigt auf Rekordhoch

Getty Images/Canopy Die Deutschen beurteilen ihre eigene finanzielle Situation so rosig wie noch nie in diesem Jahrtausend. Laut einer Umfrage des Sparkassenverbands ist die Zufriedenheit in Hessen am größten.
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#1 - 24.10.2018, 07:19 von kai.friedrich

Umfrage der Regierung?

Wer wurde denn hier gefragt, Porsche, Audi und VW Mitarbeiter? Die Lücke zwischen arm und reich wird immer größer, eine Mittelschicht gibt es fast nicht mehr, aber alle sind zufrieden? Witzig!

#2 - 24.10.2018, 07:20 von daniel_schmeer

Knapp 3000 Befragte, Representativ?

Die geringe Zahl der Befragten macht mir doch Sorgen. Vor allem, weil geschätzt zwei Drittel meiner Bekannten sich Sorgen um ihre Zukunft bezüglich Einkommen, Ausgaben und Rente machen. Es ist im allgemeinen keine Angst davor plötzlich auf der Straße zu leben oder etwas ähnlich drastisches. Aber auch von tatsächlicher Zufriedenheit kann keine Rede sein. Allerdings muss ich auch zugeben, dass dieser Beitrag nicht so wirklich aussagekräftig ist. Was heißt hier zufrieden? Keine Angst vor absoluter Armut?

#3 - 24.10.2018, 07:20 von fördeanwohner

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Ja, da kann man wirklich von einem krassen Gegensatz sprechen.
Und wieder ein Beleg dafür, dass der Esel aufs Eis geht, wenn's ihm zu langweilig wird. Will sagen, man ist unzufrieden mit der politischen Situation, weil 's langweilig ist, sich über nichts aufregen zu können.

#4 - 24.10.2018, 07:22 von habel

Moin SPON,

Puuh, also mit meinem Umfeld deckt sich diese Umfrage aber nicht.
Die Abgaben sind zu hoch, die "Gängelung" ( etwas überspitzt) durch die staatliche Gesetzgebungen sind belastend.
Und die "Sicherheit", wie man sie früher kannte, ist dahin.
Bildung - und das ist unsere Zukunft - ist "leider" auch auf unterstem Niveau angelangt.
Rente und Pflege?
Ich weiß nicht, wenn ich diesen "positiven" Artikel so lese, könnte man meinen, daß Sie noch ein wenig "gut Wetter" machen wollen, für die kommende Hessenwahl.
Denken Sie doch an die Worte von der Bundeskanzlerin, man solle nicht alles so hochstilisieren.

#5 - 24.10.2018, 07:24 von ekel-alfred

Ich freue mich auch.....

......über Mikro Zinsen für das Ersparte! Ich glaube, die Leute haben sich daran gewöhnt. Allerdings verstehe ich nicht die Freude über die finanzielle Situation, konnte man doch letztens hier lesen, dass die Mietzinsen mittlerweile schon ein Drittel des Einkommens auffressen. Oder wurden hier nur Lottogewinner befragt?

#6 - 24.10.2018, 07:25 von mailo

Sollten die Zinsen steigen, wird sich bei mir als Hauskäufer die finanzielle Zufriedenheit wohl verschlechtern. Bis vor zwei Jahren, haben sich auch in meinem Bekanntenkreis noch viele über die niedrigen Zinsen und die von der AfD angeprangerte schleichende Enteignung der Sparer aufgeregt. Nach einer längeren Diskusion stellte sich sann allerdings raus, dass die Mehrheit zwecks Immobilienkredit oder Investitionen in der Firma deutlich mehr Schulden als Guthaben hatte. Seit dem ist Ruhe.

#7 - 24.10.2018, 07:27 von dasfred

Warum soll man nicht zufrieden sein?

Die meisten von uns können an ihrem Einkommen nur wenig ändern. Da arrangieren sie sich lieber mit der Situation, als sie durch Frust und Ärger noch zu verschlimmern. Geld ist nun mal nicht alles.

#8 - 24.10.2018, 07:28 von observerlbg

Was stimmt da nicht?

Gut, dass sich die Bürger im Osten abgehängt vorkommen und unzufrieden sind ist schon bekannt, ging es ihnen zu DDR-Zeiten ja viiiel besser. Aber was macht Baden-Würtenberg auf den hinteren Plätzen? Ist es die Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit (schaffe, schaffe, Häusle baue...)? Und wenn nun aber mehrheitlich festgestellt wird, dass es uns sooo gut geht, warum ist der Konsum bei uns noch so moderat? Fragen über Fragen....

#9 - 24.10.2018, 07:42 von Korken

Bw

Nun, in Baden-Württemberg könnte durchaus eine Rolle spielen, dass im Süden großflächig (im Gegensatz zu sonst eher teuren deutschen Städteinseln, wo das Gehalt das etwas wiederspiegelt) die Schweiz die Preise, gerade im Wohn- und Dienstleistungsbereich, gewaltig nach oben treibt, der Verdienst in Deutschland aber stagniert, gerade bei bundesweiten Tarifverträgen wie bspw. dem ÖD macht sich das dann bemerkbar, da Zulagen wie bspw. in München nicht stattfinden. Ansonsten finde ich es irgendwie belustigend, dass ausgerechnet Zinsen (oder Geldpolitk) allgemein als so hoch bei den Sorgen angesehen wird. Es dürfte im Rückblick kaum etwas Stabileres als das heutige System geben, die Gefahr geht eher vom Populismus aus, der Europa nur als Benachteiligung darstellt, obwohl sie riesige Vorteile davon haben. Wie sagte neulich jemand bei Anne Will: Wenn der Euro fällt wird es finster in Europa. Eine apokalyptische Aussage, die jedoch unter Berücksichtigung der politischen Entwicklung, insbesondere der dann folgenden, zu Herzen genommen werden sollte. Am besten mal ohne Einpreisung der gesamten EU Vorteile zu Gemüte führen, was da von einigen Parteien gewünscht wird - und das ganze ohne Sarkasmus.

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